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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge ...


Erstaunlich, ...

... Ex-BILD-Chef (um 1990) Peter Bartels hat gestern schon sechs Stunden vorher das exakte Ergebnis des Tauziehens um den nunmehrigen Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen vorausgesagt – vermutlich nach dem, was schon länger im Grokodeal-Sumpf ausgekungelt war.
Alle lagen richtig … Alle lagen falsch … Maaßen ist weg! Und doch da: Er wird in den Himmel auffahren!! Er wird befördert … wegbefördert: Der Verfassungsschutzpräsident wird Staatssekretär im Innenministerium. Heute Nachmittag wird die Frohe Botschaft verkündet. Das Wunder: Er wird sein eigener Chef. Natürlich unter dem Innenminister!
Bemerkenswert ist auch, wer sonst noch vorher eingeweiht war, um durch öffentlichen moralischen Druck das Ergebnis abzusichern:
Nur das Zentralkomitee der Medien wußte Bescheid, die hinlänglich bekannten Taktgeber der Politik in der Journaille: SÜDDEUTSCHE Alpenpravda, die taz-Beilage FAZ, der blinde SPIEGEL. Und BILD, natürlich. Und ebenso natürlich: Die Kanaillen der Glotze: ARD, ZDF, Phoenix. (pi-news 18.9.18)

Orthographische Analyse des Bartels-Textes: 972 Wörter: 4 dass; 0 sonstige Reform-ss; GKS: 2 heute Nachmittag; traditionell: heute früh; 2 mußte, läßt, wußte... (BILD-Zitat „läßt“? Reformsabotage?)
Nach einer sicher geschönten Umfrage hat die Kanzlerin mit der Entfernung Maaßens aus dem Amt 40 Prozent der deutschen Wähler verprellt, gegen 53 Prozent der von den Medien herbeigeschriebenenen Zustimmung – um die Gunst von 91 Prozent der SPD-Wähler zu erlangen, die heute höchstens noch 20 Prozent der deutschen Wahlberechtigten ausmachen. Es könnte ein Pyrrhus-Sieg für die SPD-Frau Nahles werden. Für Seehofer auch, trotz der scheinbaren Beförderung von Maaßen.

Sigmar Salzburg

19.09.2018 09:16   Rechtschreibforum   >   Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Vereinfachtes Schreiben, Gendern und Totmachen bei Indymedia

bewaffent euch! | de.indymedia.org
https://de.indymedia.org/node/23860

de.indymedia.org
dont hate the media, become the media!

bewaffent euch!

von: anonym am: 30.08.2018 - 00:46

wir leben in lebensgefährlichen zeiten.

seit langem leben wir in gefährlichen zeiten. im land regieren die typ*innen aus aktiengesellschaften wie aufsichtsräte und vorstände. da sind politiker*innen aller parteien im bundestag als erfüllungsgehilf*innen tätig. [...]

dadurch werden den faschisten, rassisten, neonazis auf den strassen und in den parlamenten immer mehr einen fruchtbaren boden bereitet. [...]

der brd staat ist nicht fähig, gewillt menschen zu schützen, welche hier leben. [...] was uns hilft ist uns selbst zu bewaffenen.

pfefferpray hilft einen oder eine geringe anzahl von menschen auf abstand zu halten um nicht körperlich geschädigt zu werden. die preise für pfefferspray ist bezahlbar.

besser sind gaspistolen. sie haben magazine mit über 15 patronen. [...]

ein aufgesetzer schuss aus einer gaspistole auf einen nazi am kopf oder am herz ist sofort tödlich. da braucht es keine umstände um legal oder nicht an eine scharfe pistole ranzukommen. [...]

webadresse:
http://www...

webcache.googleusercontent.com 8.9.2018

Nach jahrelanger Duldung durch die Altparteien wurde Indymedia.linksunten zwar verboten, machte aber unauffällig auf der Hauptseite weiter. Wer „Nazi“ ist, bestimmen Antifa, Linkspresse und Sympathisanten.


Sigmar Salzburg

18.09.2018 08:44   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 5   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Zeit-Probleme

Wieder habe ich in einem Büchlein von Carlo Rovelli geblättert:

Die Ordnung der Zeit

... philosophisch von Interesse, aber schon auf der zweiten Seite stolpert die Übersetzung über die durch das Wirken der „Leid tuenden“ Reformer verkümmerte Unterscheidung zwischen „der Zeit“ und seiner nichtsubstantiellen Ableitung, die natürlich kleinzuschreiben ist:

„Das Wesen der Zeit stand Zeit meines Lebens im Zentrum meiner Forschungen in theoretischer Physik.“

Sigmar Salzburg

18.09.2018 08:03   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 5   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Das Elend der Umfälschungen auf Reformdeutsch

Oft übernimmt „Spiegel online“ orthographisch gefälschte Zitate aus protegierten Büchern. Hier scheint das nicht der Fall zu sein:
Prozess gegen NS-Lagerleiter
Freispruch für den Höllenmeister

Die Häftlinge von Börgermoor fürchteten Wilhelm Rohde als Sadisten. Doch das Gericht sprach den NS-Lagerleiter 1959 frei. Der Fall zeigt, wie mild die bundesdeutsche Justiz mit Naziverbrechern umging ...

1959 im Wiederaufnahmeverfahren sagten frühere Ärzte, Leiter und Wächter von Strafgefangenenlagern aus: Der Angeklagte sei "ein korrekter preußischer Beamter", "ein Kerl mit rauer Schale, im Grunde seines Herzens aber ein wirklich guter Kerl". Er habe "Misshandlungen direkt verboten", überhaupt habe es "keine besonderen Vorkommnisse gegeben"... Seine Verteidiger plädierten auf Freispruch und stellten die Aussagen der Lagerinsassen als unglaubwürdig dar: Es sei alles "halb so schlimm" gewesen. Beide Anwälte verteidigten Rohde gratis. Einer war FDP-Mitglied, der andere Sozialdemokrat.
Es mag ja sein, daß 1959 die Entlastungszeugen „rauher“ ohne „h“ gesprochen haben und Mißhandlungen mit „ss“, aber ein „daß“ mit „ss“ hat der Tagesspiegel gewiß nicht geschrieben, wie der Spiegelautor oder sein Korrekturautomat lügt:
"SPD-Anwalt deckt Nazi", schrieb der "Tagesspiegel", "hat er vergessen, dass unter den Verscharrten aufrechte Genossen seiner Partei waren?"

spiegel.de/einestages 12.09.2018
Oder fälscht man nur, um die „nach Gehör“schreibende Generation nicht zu verwirren?


Sigmar Salzburg

17.09.2018 10:57   Dokumente   >   Unwichtige Geschichtsfälschungen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] GRUNDSCHULE / "LESEN DURCH SCHREIBEN"? - Studie: Kinder lernen Rechtschreibung am besten mit der Fibelmethode.

Datum: 10.09.2018

Die „Fibel“ führt zu besserer Rechtschreibung Studie der Uni Bonn: Psychologen verglichen die Leistungen von über 3.000 Grundschulkindern in NRW

Der „Fibelunterricht“ führt bei Grundschülern zu deutlich besseren Rechtschreibleistungen als mit den Methoden „Lesen durch Schreiben“ oder „Rechtschreibwerkstatt“.
Das haben Psychologen um Prof. Dr. Una Röhr-Sendlmeier von der Universität Bonn in einer groß angelegten Studie herausgefunden. Der „systematische Fibelansatz“ führt schrittweise und unter Anleitung einzelne Buchstaben und Wörter ein. Die Ergebnisse werden am 17. September auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Frankfurt am Main vorgetragen.

Seit etlichen Jahren machen sich viele Eltern Sorgen, weil ihre Kinder auch im dritten und vierten Schuljahr kaum die Regeln der Rechtschreibung beherrschen. „Sie fragen, ob dies auch mit der eingesetzten freien Lehrmethode zusammenhängen könnte, nach der die Kinder nur nach ihrem Gehöreindruck schreiben sollen“, berichtet Prof. Dr. Una Röhr-Sendlmeier von der Abteilung Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie der Universität Bonn. Zusammen mit Mitarbeiter Tobias Kuhl hat die Wissenschaftlerin mit einem größeren Team die Rechtschreibleistungen von mehr als 3.000 Grundschulkindern aus Nordrhein-Westfalen systematisch untersucht.

Die Wissenschaftler verglichen dabei die Rechtschreibleistungen der Kinder, die mit drei unterschiedlichen Methoden das Schreiben erlernt haben. Der „systematische Fibelansatz“ führt schrittweise einzelne Buchstaben und Wörter ein. Gesprochene Wörter werden unter Anleitung in Einzellaute zerlegt und jeder Laut einem Buchstaben zugeordnet. Fibeln sind so aufgebaut, dass die Kinder die Schriftsprache in einem fest vorgegebenen, strukturierten Ablauf vom Einfachen zum Komplexen erlernen und einen schriftsprachlichen Grundwortschatz aufbauen. Hilfestellungen und Korrekturen durch die Lehrperson gehören dazu. Beim Ansatz „Lesen durch Schreiben“ (von Jürgen Reichen) werden Kinder angehalten, möglichst viel frei zu schreiben – das Lesen soll über das Schreiben mitgelernt werden. Korrekturen falsch geschriebener Wörter sollen unterbleiben, da so die Schreibmotivation der Kinder beeinträchtigt würde. Auch die „Rechtschreibwerkstatt“ (von Norbert Sommer-Stumpenhorst) gibt den Schülern keine feste Abfolge einzelner Lernschritte vor, sondern stellt lediglich Materialien zur Verfügung, die die Kinder selbstständig in individueller Reihenfolge und ohne zeitliche Vorgaben bearbeiten.

Die Wissenschaftler der Universität Bonn testeten die Erstklässler kurz nach der Einschulung auf ihre Vorkenntnisse und nachfolgend an fünf weiteren Terminen bis zum Ende des dritten Schuljahres mit der Hamburger Schreib-Probe. Sie erfasst als Standardverfahren die Rechtschreibleistungen von Schülern in Form eines Diktats. „Die Fibelgruppe hat sich gegenüber den beiden anderen Didaktikgruppen als überlegen erwiesen. Zu allen fünf Messzeitpunkten haben die Fibelkinder bessere Rechtschreibleistungen erbracht“, fasst der Doktorand Tobias Kuhl die Ergebnisse zusammen. So machten Kinder, die mit „Lesen durch Schreiben“ unterrichtet wurden, am Ende der vierten Klasse im Schnitt 55 Prozent mehr Rechtschreibfehler als Fibelkinder. In der „Rechtschreibwerkstatt“ unterliefen den Schülern sogar 105 Prozent mehr Rechtschreibfehler als Fibelkindern.

„Die Studienergebnisse weisen klar darauf hin, dass alle Kinder gleichermaßen vom Einsatz einer Fibel im Unterricht profitieren“, sagt Röhr-Sendlmeier. Die Überlegenheit des Fibelansatzes zeige sich sowohl bei Kindern mit deutscher Muttersprache als auch mit anderen früh erlernten Sprachen. Die Wissenschaftler der Universität Bonn haben ihre Studienergebnisse bereits der nordrhein-westfälischen Bildungsministerin mitgeteilt. Beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Frankfurt am Main werden sie die Studie am 17. September vorstellen.

Kontakt für Medien:

Prof. Dr. Una Röhr-Sendlmeier
Institut für Psychologie
Universität Bonn
Tel. 0228/734269
E-Mail: uroehr@uni-bonn.de

Tobias Kuhl
Institut für Psychologie
Universität Bonn
Tel. 0228/734411
E-Mail: tobias.kuhl@uni-bonn.de
https://www.uni-bonn.de/neues/237-2018
--

Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See



Kevin Kraus

16.09.2018 17:55   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Menschenfischer im Unrecht

Der oberste Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen hat nach seinem Gewissen entschieden, der Bundeskanzlerin öffentlich zu widersprechen, als sie begann, die linke Propaganda von den „Menschenjagden“ in Chemnitz zu verbreiten. Ein dezenter Hinweis wäre in der Regierung unbeachtet versickert. Jetzt will die linke SPD unter der „genuin dummenAndrea Nahles seinen Kopf. Schützenhilfe erhält sie von einem Wichtigtuer, der einmal Richter am Bundesgerichtshof war, von dem sich die linke „Zeit“ trennte, und der jetzt beim „Spiegel“ weitermacht. Wir wissen ja: Juristen können alles:
Hetzjagd, Migration und Maaßen
Offenkundig außer Kontrolle

Der Wortstreit um die Hetzjagd in Chemnitz ist ein sensationeller kommunikativer Erfolg der rechtsradikal-nationalsozialistischen Minderheit*) und eine deprimierende kommunikative Insolvenz des von ihr bekämpften "Systems" .


Eine Kolumne von Thomas Fischer

... Der Leiter einer Bundesbehörde, dem erst einfällt, die Bundeskanzlerin solle das Ausmaß rechtsradikaler Gewalt nicht übertreiben, und in der Folge dann nur die Beteuerung seiner eigenen Großartigkeit, ist offenkundig außer Kontrolle. Die Sprachkenntnisse und die Garderobe und die Examensnote von Herrn M. sind an dieser Stelle gleichgültig. Wichtig ist allein, dass er objektiv das Geschäft der Verfassungs- und Menschenfeinde betreibt und den über alle Maßen schwachen Minister, der sein Dienstvorgesetzter ist, durch die Manege führen darf zur Belustigung von Höcke und Gauland.

spiegel.de 14.9.2018
Der markierte Satz ist so eine unglaubliche Unverschämtheit, daß der Verdacht aufkommt, Fischer könnte als Richter eine völlige Fehlbesetzung gewesen sein. Er scheint einer neutralen Rechts- und Gerechtigkeitsfindung überhaupt nicht fähig zu sein. Es ist ihm ja auch vorgeworfen worden, in seiner folgenden publizistischen Tätigkeit die gebotene Mäßigung mißachtet zu haben. Wie zu erwarten, sind die schlicht- und linksgestrickten Spiegelleser begeistert. Er antwortet ihnen auch – mit bildungsprotziger Ausführlichkeit und ungebildet spaltungsdeutschem „so_genannt“.

*) Nein, es war der Erfolg der „Antifa Zeckenbiss“!

Nachtrag: Letzte Einschätzung zum beurteilten Anlaß
am 17.9. durch Dr. Curio, MdB:
https://youtu.be/cYANtYnxqgI



Sigmar Salzburg

16.09.2018 06:27   Rechtschreibforum   >   Spiegel Online   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Keinen Cent für die Zwangsgebührensender!

Die obscure „Antifa Zeckenbiss“ veröffentlichte kürzlich ein Videoschnipsel mit einer angeblichen „Menschenjagd“. Wie man jetzt erfährt, lassen auch ARD und ZDF solche Videos drehen, in denen sogar ein Schwarzer als „Gejagter“ mitspielt.
Alternative für Deutschland Landesverband Berlin - AfD Berlin ist hier: Anton-Saefkow-Platz.

Die #AfD ist entsetzt über den Versuch, Fakevideos an einem falschen Parteistand zu drehen. Durch einen Zufall konnte jetzt ein solches Projekt in Lichtenberg aufgedeckt werden: Aufmerksame Passanten machten am ... 7. September gegen 15:00 Uhr zahlreiche Beweisfotos. Außerdem dokumentierte ein Bürger das Geschehnis in einem Video. Darin zu sehen sind rund 20 Komparsen, teilweise skinhead-ähnlich gekleidet. Nachdem vor dem Stand eine „Jagdszene“ mit einem mutmaßlichen Südländer nachgestellt wurde, rückten die Täter wieder ab. Besonders perfide ist, dass ein Ort ausgewählt wurde, an dem die AfD tatsächlich regelmäßig mit Infoständen präsent ist.

AfD-Landeschef und Vize-Bundessprecher Georg Pazderski missbilligt derartige Aktionen mit Nachdruck: „Noch wissen wir nicht, wer dieses bizarre Schauspiel inszeniert hat, werden aber selbstverständlich Anzeige gegen unbekannt erstatten...“
m.facebook.com 12.9.2018

Alternative für Deutschland Landesverband Berlin - AfD Berlin

Fake-Video gegen #AfD. Was wir bisher herausgefunden haben:
Am vergangenen Freitag wurde für ein Online-Angebot von ARD und ZDF ein Film gedreht. Das bestätigte der federführende Sender SWR auf Nachfrage von Journalisten. Ausgeführt wurde die Produktion nach Informationen des Bezirksamtes Lichtenberg von der Berliner Firma Steinberger Silberstein GmbH. Zudem war mindestens eine weitere Agentur damit beauftragt, Komparsen für das Video anzuwerben.

Die Berliner AfD prüft derzeit, eine einstweilige Verfügung gegen die Veröffentlichung des Fake-Videos zu beantragen und hat zudem erste rechtliche Schritte gegen die Täter eingeleitet:

1. zivilrechtlich wegen Urheberrechtsverletzung durch die unerlaubte Nutzung eines kaum verfremdeten Parteilogos und
2. strafrechtlich wegen Vortäuschung einer Straftat, mit dem Ziel die AfD zu verleumden. Denn nichts anderes ist die Hetzjagd von falschen Skinheads auf einen schwarzen Schauspieler, die auf dem Anton-Saefko-Platz in Lichtenberg inszeniert wurde...
Pi-News.net 15.9.18 meldet weitere Einzelheiten. Wir sind gespannt, ob diese „Online-Angebote“ nun als erlaubte Satire ausgegeben werden (18.9. wie erwartet!). Bekanntlich wird der Gebührenraubzug bei den Glotzenlosen mit dem überall vorhandenen Internetanschluß begründet. Für sie wird nun unverlangt produziert – eine bekannte Masche der Mafiosi, das „Schutzgeld“ getarnt als Bezahlung für minderwertige Ware abzupressen.


Sigmar Salzburg

15.09.2018 13:48   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Aus der Rede des ungarischen Ministerpräsidenten

Viktor Orbán hat in Straßburg eine Rede zur Verteidigung Ungarns gehalten. Die Übersetzung ist (natürlich) in der von unseren Altparteien-Politikern erpreßten Reformschreibung gehalten, die uns auf ähnlich undemokratische Weise übergestülpt wurde, wie jetzt das kleine Ungarn mit „Flüchtlingen“ aus aller Welt überfremdet werden soll.
Viktor Orbáns Wortmeldung
in der Debatte des so_genannten „Sargentini-Berichtes”


11. September 2018, Straßburg (Strasbourg)

Sehr geehrter Herr Vorsitzender! Sehr geehrte Abgeordnete!

Ich weiß, dass Sie Ihren Standpunkt bereits ausgebildet haben. Ich weiß, dass die Mehrheit von Ihnen für die Annahme des Berichtes stimmen wird. Ich weiß auch, dass meine Wortmeldung Ihre Meinung nicht verändern wird. Ich bin trotzdem hierher zu Ihnen gekommen, denn Sie werden jetzt nicht eine Regierung, sondern ein Land und ein Volk verurteilen. Sie werden jenes Ungarn verurteilen, das seit tausend Jahren Mitglied der Familie der christlichen europäischen Völker ist. Jenes Ungarn, das mit seiner Arbeit, und wenn es notwendig war, dann mit seinem Blut zur Geschichte unseres großartigen Europa beigetragen hat. [...]

Sehr geehrte Abgeordnete!

Ich stehe jetzt aus dem Grunde hier und verteidige meine Heimat, weil für die Ungarn die Freiheit und die Demokratie, die Unabhängigkeit und Europa eine Frage der Ehre darstellen. Deshalb sage ich, dass der vor Ihnen liegende Bericht die Ehre Ungarns, die Ehre des ungarischen Volkes verletzt. Die Entscheidungen Ungarns treffen die Wähler im Rahmen von Parlamentswahlen. Sie behaupten nicht weniger, als dass das ungarische Volk nicht vertrauenswürdig genug sei, um einzuschätzen, was in seinem Interesse steht. [...]

Sehr geehrter Herr Vorsitzender!

Sie wollen ein Land ausschließen, dass auch im Rahmen der europäischen Wahlen eindeutige Entscheidungen getroffen hat. 2009 hat eine Mehrheit von 56 Prozent, 2014 eine von 52 Prozent für uns gestimmt. [...]

Jede Nation und jeder Mitgliedsstaat besitzt das Recht, zu entscheiden, auf welche Weise sie ihr eigenes Leben im eigenen Land einrichten. Wir schützen unsere Grenzen, und nur wir werden entscheiden, mit wem wir zusammenleben. [...]

Reden wir geradeheraus: Man will Ungarn verurteilen, weil die ungarischen Menschen beschlossen haben, dass unsere Heimat zu keinem Einwanderungsland wird. Mit dem nötigen Respekt, jedoch auf das Entschiedenste Weise ich es zurück, dass die auf Seiten der Einwanderung und der Migration stehenden Kräfte des Europäischen Parlaments Ungarn und den ungarischen Menschen drohen, sie erpressen und Ungarn auf Grund falscher Beschuldigungen verleumden. Ich teile Ihnen bei allem Respekt mit, dass ganz gleich, was für eine Entscheidung Sie treffen werden, Ungarn der Erpressung nicht nachgeben wird. [...]

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit!

visegradpost.com/de 12.9.2018

Analyse: 979 Wörter: Schon in der Überschrift die alberne Wortspaltung „so genannt“; 13 nichtsnutzige „dass“, (davon 1 falsch: ein Land ausschließen, dass); 4 wenig hilfreiche ss: wüssten, muss, misst, missbraucht; im Klaren; sonst. Fehler: der quantitativ[en] Mehrheit; auf das Entschiedenste Weise ich es zurück.
Orbáns Partei ist mit einer gleichen prozentualen Mehrheit gewählt worden, mit der in Schleswig-Holstein die Rechtschreib„reform“ abgewählt wurde. Jetzt soll den Ungarn das gleiche widerfahren wie uns: die Ausschaltung des Volkswillens durch eine dafür nicht gewählte Scheinelite. Auch in der EU ist sie immer noch an der Macht, allerdings ohne den obersten EU-Volkswärter Martin Schulz, der nun Deutschland mit seinem Wirken und Werken heimsucht.

Sigmar Salzburg

14.09.2018 15:31   Demokratiefrage   >   Demokratie?   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


8. September 2018

Zum Tag der deutschen Sprache
Das Deutsche könnte bald verschwinden


Die Low-Budget-Airline hat den Flug gecancelt, den Latte macchiato gibt es to go und der Boss bittet zum Meeting: Durch die Globalisierung wächst die Welt zusammen, das Englische scheint langsam die Oberhand zu gewinnen. Und die deutsche Sprache? Bleibt auf der Strecke. Der Sprachwissenschaftler Wolfgang Klein erklärt im Gespräch mit n-tv.de zum "Tag der deutschen Sprache", warum die Politik bei der Verbreitung von Sprachen eine so wichtige Rolle spielt, warum die deutsche Grammatik teilweise bizarr und warum das Deutsche tatsächlich in ernster Gefahr ist.

n-tv.de: Was ist Ihr deutsches Lieblingswort?

Wolfgang Klein: Da gäbe es viele Kandidaten. Ich staune immer über Wörter wie "Axtstiel" oder "Knastkluft", die nur ein Deutscher aussprechen kann. Sehr poetisch finde ich, dass das Wort "Ehe" von einem germanischen Wort kommt, das "ewig, auf Dauer" bedeutet. Allerdings stimmt diese Etymologie wahrscheinlich nicht, und so ist es auch mit der Idee, dass die Ehe ewig währt.

Was ist - im Vergleich zu anderen Sprachen - das Besondere an der deutschen Sprache?

Der Wortreichtum. In allen Sprachen gibt es Wortbildungsmöglichkeiten, aber in keiner sind sie so reich ausgebildet wie im Deutschen. Das Grimmsche Wörterbuch beschreibt etwa 350.000 Wörter, aber wir haben vor einigen Jahren einmal ermittelt, wie viele verschiedene Wörter im Wortschatz der Gegenwartssprache vorkommen. Es sind mehr als fünf Millionen.

Aber macht das das Deutsche nicht auch so kompliziert?

Das liegt eher daran, dass das Deutsche - unter uns gesagt - eine so bizarre Grammatik hat, die daher auch für jeden Lerner ein Alptraum ist. Im Deutschen muss man sagen "der Löffel, die Gabel, das Messer", im Englischen sagt man einfach nur "the", um dasselbe auszudrücken. Oder ein anderes Beispiel: die Adjektivflexion. Im Deutschen sagt man "ein roter Hut, der rote Hut, mit einem roten Hut, wegen eines roten Hutes, rote Hüte" - im Englischen sagt man einfach immer "red". Das ist viel einfacher und zumindest in diesem Fall fährt man ohne Flexion viel besser.
Wolfgang Klein ist Sprachwissenschaftler und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie für Wissenschaften. Die Forschungseinrichtung hat es sich zu Aufgabe gemacht, kulturelles Erbe zu sichern und zu erschließen.(Foto: Bert Beelen)
Sie haben mal gesagt, dass die deutsche Sprache in 200 bis 300 Jahren ausgestorben sein wird. Wie kommen Sie zu dieser Annahme?

Auf der Erde gibt es derzeit 6000 bis 7000 Sprachen und sehr viele davon sind vom Aussterben bedroht. Man schätzt, dass im Schnitt alle 14 Tage eine Sprache verschwindet. Besonders bedrohte Sprachen haben vielleicht ein paar Hundert Sprecher, die sich untereinander verständigen können. Wenn diese Sprecher sterben oder aufgrund der Globalisierung zu einer Sprache mit mehr Sprechern und damit größerer Reichweite wechseln, stirbt die Sprache.

Und wie steht es nun um das Deutsche?

Das Deutsche hat 100 Millionen Muttersprachler. Dass es also in nächster Zeit aussterben wird, ist unwahrscheinlich. Doch auch für das Deutsche wird die Globalisierung zunehmend zum Problem, denn als internationale Sprache verliert es rapide an Bedeutung. Zum Vergleich: Chinesisch hat eine Milliarde Muttersprachler*, Tendenz steigend; Spanisch sprechen immerhin 400 Millionen, Hindi/Urdu etwa ebenso viele und auch dort steigt die Sprecherzahl. Nicht so beim Deutschen; ein großer Teil der Grundschulkinder hat einen Migrantenhintergrund und ihre Beherrschung des Deutschen bei Schulabschluss ist, vorsichtig gesagt, nicht immer vollkommen. Weltweit lernen auch immer weniger Menschen Deutsch als Zweitsprache und als Wissenschaftssprache ist es möglicherweise bald völlig bedeutungslos. Und dass in 300 Jahren noch nennenswert Deutsch gesprochen oder geschrieben wird - darauf würde ich keine Wette eingehen.

Zumindest in Berlin ist auffällig, dass in manchen Cafés, Geschäften und Unternehmen ausschließlich Englisch gesprochen wird. Wie gefährlich ist dieses Phänomen für die deutsche Sprache?

Um das Phänomen zunächst einmal zu erklären: Die Globalisierung und die ständige Mischung der Kulturen erfordert eine gemeinsame Sprache, in der sich möglichst viele verständigen können. Für eine solche Gemeinsprache gibt es nur einige wenige Kandidaten, die infrage kommen. Zunächst Englisch, dann Chinesisch, Spanisch und auch das moderne Hocharabisch mit derzeit etwa 300 Millionen Sprechern. Im Fall des Englischen gibt es zwar nur etwa 370 Millionen Muttersprachler, aber mindestens eine Milliarde Menschen nutzen es regelmäßig als Zweitsprache. Es wird dort gesprochen, wo Sprecher mit verschiedenen Kulturen und Sprachen verkehren. Oder wo man glaubt, dass es so ist. In Deutschland ist Englisch oft auch ein bisschen zur Schickimicki-Sprache geworden. Aber ich glaube nicht, dass das Englische das Deutsche insgesamt bedroht. Sonst bräuchte man nicht so viele Tausend Romane aus dem Englischen zu übersetzen.

Warum haben wir Deutschen Englisch als Gemeinsprache auserkoren?

Das Englische ist grammatisch sehr viel einfacher als das Deutsche und es ist grammatisch wie lexikalisch dem Deutschen ähnlich. Daher für einen Deutschen nicht so schwierig zu lernen wie etwa Chinesisch. Man kann es schnell bis zu einem gewissen Grad lernen und so kann man sich sehr schnell verständigen. Der wichtigste Grund ist jedoch politischer Natur. Die starke Macht des britischen Kolonialreichs, gefolgt von seinen Nachfolgestaaten, hat die Grundlagen dafür gelegt, die USA sind, zumindest derzeit noch, die mächtigste Nation auf Erden, und diese Machtverhältnisse diktieren die Gemeinsprache. Und die muttersprachlichen Sprecher dieser Gemeinsprache sehen wenig Anlass, eine andere Sprache zu lernen. Ärgerlich, aber so ist es.

Was können wir Deutschsprecher tun, damit es die deutsche Sprache lange gibt?

Das kann man nur bedingt steuern. Was nicht schaden kann, ist ein gewisser Stolz auf die eigene Sprache. Man sollte sich eben nicht so schnell dazu verleiten lassen, Englisch zu sprechen. Und man sollte auch bei seinen Kindern darauf achten, dass sie ihre Sprache gut beherrschen - und das heißt, nicht nur auf die Rechtschreibung zu achten, sondern auch darauf, dass sie sich gut ausdrücken können. Eine Sprache lebt dadurch, dass man sie spricht und schreibt.

Wie sieht die nahe Zukunft der deutschen Sprache aus? Sagen wir, so in 50 Jahren? Wird das Deutsche gespickt von englischen Wörtern sein?

Das hängt im Wesentlichen von politischen Entwicklungen ab. International gesehen ist Deutschland militärisch und politisch relativ unbedeutend und kulturell leider zunehmend auch. Das hat Auswirkungen auf den Gebrauch der Sprache. Strukturell gesehen glaube ich aber nicht, dass sich das Deutsche stark verändert. Ich glaube nicht, dass es sich zum Beispiel dem Englischen annähert. Seit Goethe hat es so gut wie keine strukturellen Veränderungen der deutschen Sprache gegeben. Deswegen kann man auch heute noch Texte von Goethe sehr, sehr gut lesen*). Und man sollte es auch.

Mit Wolfgang Klein sprach Kira Pieper

n-tv.de 8.9.2018

*) ... hat aber durch die Rechtschreib„reform“ für die kommenden Generationen einen befremdenden weiteren Abstand erzeugt, vor allem durch die häßlichen „neuen“ SS.


Sigmar Salzburg

14.09.2018 05:58   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Englisch, Anglisch und Njudeutsch   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] HOCHSCHULE / STUDIUM / INTEGRATION?
Josef Kraus, Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbandes:

Die ehrwürdige Humboldt-Universität wählt den traditionellen Islam

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/die-ehrwuerdige-humboldt-universitaet-waehlt-den-traditionellen-islam/

Von Josef Kraus
Mi, 12. September 2018

Manchmal lohnt es sich tatsächlich, „Emma“ zu lesen. Eines nämlich muss man “Emma“ lassen: Wenn es um die Benachteiligung oder gar Unterdrückung von Frauen im Islam geht, dann ist mit „Emma“ nicht zu spaßen. Das ist gut so. Nun hat „Emma“ einen skandalösen Fall aufgedeckt. Denn die ehrwürdige Humboldt-Universität zu Berlin (HUB) hat für ihr Islam-Institut einen Beirat berufen. An diesem Institut sollen Imame und Religionslehrer ausgebildet werden. Und jetzt der Knüller: Der Beirat ist ausschließlich mit konservativen, scharia-orientierten Verbänden besetzt. Die Kosten des Instituts belaufen sich bis 2022 übrigens auf exakt 13,8 Millionen Euro.

Vor allem zeigt sich hier einmal mehr, was traditionalistische, ja gar reaktionäre Islamverbände an politischem und medialem Gewicht in Deutschland mittlerweile haben, wiewohl sie zum Teil nur Bruchteile von Muslimen repräsentieren. Strenggläubige Verbände sollen nun also die Ausrichtung des Islam-Instituts und die Besetzung von Professuren bestimmen. HUB und rot-rot-grüner Berliner Senat wollen jedenfalls eine Kooperation mit folgenden drei Partnern: dem „Zentralrat der Muslime in Deutschland“, der „Islamischen Föderation Berlin“ und der „Islamischen Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands“ (IGS). Der „Zentralrat der Muslime“ beispielsweise vertritt weniger als ein Prozent der in Deutschland lebenden Muslime. Vorsitzender ist der gleichwohl medial omnipräsente Aiman Mazyek, der bezüglich Stellung der Frau, Umgang mit Homosexuellen usw. sehr traditionelle, scharia-orientierte Positionen vertritt. Ähnlich die „Islamische Föderation Berlin“; das ist eine lokale Ausprägung der „Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş“. Ähnlich auch die „Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands“ (IGS): Sie ist ein Ableger des iranischen Mullah-Regimes. Liberale Musliminnen und Muslime kommen weder im Beirat noch in diesen Verbänden vor. Ja mehr noch: Muslime, die für einen aufgeklärten Islam werben, werden von den traditionalistischen Verbänden schon auch gerne mal mit den Etiketten „Islamfeindlichkeit“ bzw. „Islamophobie“ belegt. Wütend agieren die konservativen Verbandsvertreter zum Beispiel gegen Seyran Ateş und ihre liberale Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin.

Gegen diese einseitige Ausrichtung des Instituts bzw. des Beirats haben Studenten, vor allem Studentinnen protestiert. Sie beklagen, dass diese Verbände einen Islam vertreten, der nicht grundgesetzkonform sei. Die Studenten kritisieren deren von Ungleichheit geprägtes Frauenbild und die Pflicht der Frauen zur Verhüllung. Die „Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands“ (IGS) sei es etwa auch gewesen, die sich im Juni 2018 an dem anti-israelischen al-Quds-Tag in Berlin beteiligte und dort Parolen gegen das Existenzrecht Israels skandierte. Das schiitisch-islamische Internetportal ‚Muslim-Markt‘ lanciert permanent Boykottaufrufe gegen israelische Waren und die Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Die Studenten haben denn auch Einspruch gegen diese Machenschaften eingelegt. Aber ihr Protest war erfolglos. Das Verwaltungsgericht lehnte den Einspruch formal mit dem Argument ab: Das Veto hätte sich gegen den Akademischen Senat richten müssen.

Hier drängen sich jede Menge Parallelen zu einem aufsehenerregenden Roman des Jahres 2015 auf: Michel Houellebecqs „Unterwerfung“ (französisch: „Soumission“).
[...]
Humboldt heute – Sorbonne 2022: Noch Fragen?

[vollständig bei tichyseinblick.de/]


RÜCKBLENDE:

Am 11.09.2018 um 15:45 zitierte Astrid Schulz:
Reaktionäres Islam-Institut kommt!
Der https://www.emma.de/artikel/studierende-contra-islam-institut-335929 >Protest der StudentInnen an der Humboldt-Universität Berlin war vergeblich. Das Verwaltungsgericht lehnte den Einspruch formal ab. Argument: Das Veto hätte sich gegen den Akademischen Senat richten müssen. Islamwissenschaftlerin Rita Breuer analysiert die Folgen.
11. September 2018 von Rita Breuer
https://www.emma.de/artikel/hu-berlin-reaktionaeres-islam-institut-kommt-336051

Am 29.08.2018 um 21:52 zitierte Astrid Schulz:
Studenten ziehen vor Gericht - gegen ein Institut mit reaktionären Islam-Verbänden - Einig im Widerstand gegen falsch verstandene Toleranz
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/hochschule/studenten-ziehen-gegen-das-islam-institut-vor-gericht-15758970.html

Am 17.06.2018 um 18:38 zitierte Astrid Schulz:
Antiliberaler Islam: Studenten gegen Verbände
Von Regina Mönch
-Aktualisiert am 16.06.2018-11:32
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/antiliberaler-islam-studenten-gegen-verbaende-15642004.html

Islamische Theologie in Berlin: Gründung wird absehbar scheitern
Islamische Theologie : Ein fundamentaler Irrweg
Von Regina Mönch
-Aktualisiert am 11.04.2018-16:33
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/islamische-theologie-in-berlin-gruendung-wird-absehbar-scheitern-15534489.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See



Kevin Kraus

13.09.2018 09:10   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Die Reform war unsinnig

Die Kommission war unterbesetzt (und unterbelichtet?)

... Nach Ansicht einiger Astronomen ist Pluto zu Unrecht vom Planeten zum bloßen Zwergplaneten herabgestuft worden. Denn das Kriterium für seinen Ausschluss sei historisch und astronomisch fragwürdig, argumentieren sie. Demnach hat kein Planet seinen Orbit komplett von anderen Objekten freigeräumt und selbst die Erde wäre an Plutos Position dazu nicht fähig, so die Forscher. Eine Entscheidung auf Basis des Umfelds statt der intrinsischen Eigenschaften eines Objekts sei daher unsinnig.

scinexx.de 11.9.2018

Siehe auch dies und das.



Sigmar Salzburg

12.09.2018 09:49   Rechtschreibforum   >   Aus der Wissenschaft   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Unsere ArschlOchlokratie

Unter den Rappern gegen Rechts (# WirSindMehr *) vom vorletzten Montag fehlte der Re(h)form-Bambipreisträger für ficktiefe Integration, Anis Mohamed Youssef Ferchichi, alias Bushido. („Ein Schwanz in den Arsch, ein Schwanz in den Mund. Ein Schwanz in die Fotze, jetzt wird richtig gebumst“ Spiegel). Wahlspruch: „Wer Pornos guckt, sieht viele Arschlöcher.“

An Arschlöchern mangelte es aber auch in Chemnitz nicht: Die Haß- und Hofkapelle „Steinmeier’s Fischfilet“ wird seit langem geschätzt wegen ihres humanistischen Repertoires: „Die Bullenhelme, sie sollen fliegen. Den Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein“ Konkurrierend macht es Rapper Maxim von der Gruppe K.I.Z. der ehemaligen Nachrichtensprecherin Eva Herman „von hinten wie ein Staffelläufer“: „Ich fick sie grün und blau, wie mein kunterbuntes Haus. Nicht alles, was man oben reinsteckt, kommt unten wieder raus.“

Die zarte rußlanddeutsche Sängerin Helene Fischer, bislang unpolitisch, veröffentlichte daraufhin angstvoll eine kurze Ergebenheitsadresse an die Kämpfer gegen Rechts, Rassismus und Sexismus, um solchem zu entgehen.

60000 Vertreter der ehemaligen deutschen Kulturnation sollen die elektronisch verstärkte Volksverblödung in Chemnitz begeistert genossen haben.


*) PS: Bei Klonovsky: https://www.michael-klonovsky.de/images/DmbggWnXcAEoCiS.jpg

Sigmar Salzburg

11.09.2018 10:00   Rechtschreibforum   >   Schwarzer Humor, Satire   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Geist von Stalin und Palmyra

Vom Privatblättchen des Salon-Bolschewisten und Spiegel-Millionenerben Jakob Augstein, „Freitag“, ist natürlich nichts Kulturbewahrendes zu erwarten:
1998: Krieg dem Tollpatsch

Zeitgeschichte
Die Rechtschreibreform sorgt für Streit und lässt Sprachkonservative schlottern. Besonders bei der „FAZ“ fürchten und bekämpfen sie den Untergang des Abendlandes

Rudolf Walther | Ausgabe 35/2018

Schriftsteller wie Monika Maron und Reiner Kunze fühlten sich an DDR und Diktatur erinnert, Hans Magnus Enzensberger an die „Mafia“ und an „Metternich“, Matthias Politycki an „Umerziehungsmaßnahmen“. Und welcher Feind stand 1998 ante portas? Die Rechtschreibreform. Der Krieg um sie geht jetzt ins 20. Jahr, weil es echten Kriegern immer schon egal war, ob sie verloren oder gewonnen hatten. So wird uns die FAZ in zehn Jahren an den Dreißigjährigen Krieg um die Rechtschreibung erinnern ...

Um Normen für die Rechtschreibung zu gewinnen, gab es immer zwei Wege: Man ernennt eine Behörde und die verordnet, was gilt. So hielt man es in Frankreich und gründete 1635 die Académie française, die nur 58 Jahre brauchte, bis sie 1694 ihr erstes Normenkonvolut in Form des Dictionnaire de l’Académie française herausbrachte...

Die deutschen Veteraninnen und Veteranen des Feldzugs gegen die Rechtschreibreform ficht derlei nicht an, sie verbuchen flexible, dem Sprachgebrauch und sozialer Entwicklung folgende Änderungen der Schreibpraxis (der zweite und vernünftigere Weg für die Gewinnung von Rechtschreibnormen) als „Sprachmoden“, „Genderismus“ und Abweichung vom „Bewährten“. „Sprachwandel“ ist den Konservativen ein Ärgernis. 1976 war „generieren“ noch ein „bildungssprachliches“ Wort...

Heute sind von Talkshow-Gästen über Gebrauchtwagenhändler bis zu Friseurinnen alle am Generieren. Ähnlich verhält es sich mit dem Wort „fokussieren“. Das bedeutete vor 30 Jahren noch schlicht „optische Linsen ausrichten“. Heute „fokussieren“ Abiturienten, Soziologen und Fußballer, von denen sich einer unsterblich machte, als er die Niederlage seiner Mannschaft damit erklärte, dass der Gegner halt „fokussierter“ gewesen sei.
Auf derlei Bläh- und Blendwörter könnte die deutsche Sprache vorteilhaft verzichten!
Die Recken der „bewährten Schreibweise“ interessierte derlei 1998 nicht. Sie predigten lieber mit priesterlichem Eifer den Untergang des Abendlandes, falls sich die Reform der Klein- und Großschreibung durchsetze. Keine Lappalie war ihnen zu trivial und kein Schwachpunkt der Reform zu mickrig, um nicht verbale Granaten abzufeuern. Hinter den FAZ-Redakteuren Heike Schmoll und Hubert Spiegel bliesen die „Sprachkämpfer“ Theodor Ickler, Peter Eisenberg und Horst Haider Munske, unterstützt von fanatisierten Gymnasiallehrern wie Friedrich Denk und Stefan Stirnemann, zum heiligen Krieg gegen die Reformen und gegen die Ketzer, die diese nicht verdammten. ...

Dann plötzlich kam nach neun Jahren Kampf die Kapitulation, von der die Veteraninnen und Veteranen aber lieber nicht reden. Zum 1. Januar 2007 zog sich das bewährte Schlachtross FAZ aus dem (fast) ewigen Krieg (fast) zurück mit der Erklärung, die Reform größtenteils doch übernehmen zu wollen. Geschlagen aber gab und gibt sich das wild gewordene Häuflein der Aufrechten nicht, denn ihrem Slogan „bewährte Schreibweise“ blieben sie treu ...

Wer außer den Veteraninnen und Veteranen will noch bestreiten, dass es Zeit war, mit der grammatisch sinnfreien, kinderquälenden Marotte der ss- bzw. ß-Regeln aufzuräumen? Den Schweizern jedenfalls hat es nicht geschadet, dass sie den ß-Firlefanz schon vor über 50 Jahren abschafften, wie den Italienern, dass sie das Griechische „ph“ / „φ“ vor etwa 700 Jahren durch ein „f“ ersetzten: „filosofia“...

Wo Argumente fehlen, wird die Freigabe der Schreibweise in alter Theologenmanier als Rückfall in den „vorsintflutlichen Zustand“ (Theodor Ickler) beklagt. Für Nicht-Kombattanten erscheint die Rechtschreibreform als Hanswurstiade mit obligater Drehorgel unter dem Titel „Ohne Igel an den Orgeln keine Orgie in Georgien“. Eine veritable FDP-Staatsministerin machte ernsthaft den Vorschlag, eine Volksabstimmung zu veranstalten darüber, ob „daß“ oder „dass“, „3-fach“ oder „3fach“ gelten solle.

freitag.de 6.9.2018
Dagegen steht der KMK-präsidiale Unsinn:
„So wenig wie man über Erkenntnisse von Wissenschaft eine Volksabstimmung herbeiführen kann, so wenig kann man … in Volksabstimmungen darüber entscheiden, ob Thron mit th oder nur mit t geschrieben werden soll.“
(Gabriele Behler, KMK-Präsidentin, SHZ 25.9.1998)

Rudolf Walther vertritt eben in kultureller und orthographischer Hinsicht die stalinistische Planwirtschaft – unter Kalaschnikow-Bewachung durch die Schulmeister und mit Beihilfe der staatsgefälligen Zeitungsverleger:

Mit keinem Wort erwähnt er, daß sich die überwältigende Mehrheit der Deutschen gegen diese Verstaatlichung der Rechtschreibung ausgesprochen hat, und daß diese nur durch schmutzige Tricks der Altparteien, Schreibheilsideologen und Bertelsmann-Kapitalisten möglich wurde.

Zur Geschichtsauslöschung von Palmyra siehe hier.



Sigmar Salzburg

11.09.2018 07:00   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Zeitungs- und Online-Meldungen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Übles Spiel mit dem Namen Björn Höckes

Wikipedia: ... Die Tageszeitung Thüringer Allgemeine nannte ihn im März 2015, als der ehemalige AfD-Sprecher Bernd Lucke noch Mitglied der AfD war, irrtümlich „Bernd Höcke“. Nachdem Höcke diesen Fehler in einer Rede in Erfurt kritisiert hatte, verwendeten zuerst Oliver Welke in der heute-show und dann auch andere Satiriker absichtlich den falschen Vornamen.

Daraufhin wurde der falsche Name auch von verschiedenen Nachrichtenmedien wie unter anderem der Tagesschau, dem heute-journal, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dem Spiegel TV und der B.Z. verwendet.

Im Oktober 2017 hielt der FDP-Politiker Hans-Ulrich Rülke eine Rede im baden-württembergischen Landtag, bei der er mehrfach den Namen „Bernd Höcke“ nannte und schließlich antwortete, als er darauf aufmerksam gemacht wurde: „Der Mann heißt Bernd. Ich weiß es definitiv aus der heute-show.“

Am 25. Januar 2018 wurde Höcke in einer Pressemitteilung des Bundestags irrtümlich „Bernd Höcke“ genannt, dies wurde noch am selben Tag korrigiert.

Diese Mißachtung und Verbalhornung des richtigen Namens wurde also in bewußt niederer Absicht zuerst verbreitet vom witzlosen Humorbeamten des Zwangsgebührensenders ZDF, Oliver Welke.

Ich habe sie immer als eine Fortsetzung der Stasi-Zersetzung mit anderen Mitteln wahrgenommen – zuletzt in einem ausführlichen, abgefeimten Verwirrtext des Kölner Abendblattes am 11. September 2017, gut plaziert zur Bundestagswahl am 24. September. Als Verfasser war ein „Uwe Barschel“ genannt.



Sigmar Salzburg

10.09.2018 17:53   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Lügen- und Lückenpresse   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Frank Schirrmacher

Es folgen hier weniger dokumentierte Auszüge aus den ersten Ankündigungen des damaligen Herausgebers der FAZ, Frank Schirrmacher, als noch Hoffnung bestand, daß zusammen mit dem Springer-Konzern, Spiegel und der Süddeutschen ein Ende der Rechtschreib„reform“ herbeigeführt werden könnte. Die Zusage der Süddeutschen blieb vage, Spiegels Stefan Aust hatte den Widerstand der linken Spiegel-Mitarbeiter KG unterschätzt und Mathias Döpfner wurde nach einem Jahr erfolgreicher Umstellung von Friede Springer zurückgepfiffen. Darauf gab 2007 auch die FAZ ihren Widerstand auf.
Rechtschreibung : Die Rückkehr

Von Frank Schirrmacher
-Aktualisiert am 06.08.2004 - 17:27

Die Reform der Rechtschreibung ist gescheitert. Der Schritt von „Spiegel“ und Springer drückt aus, daß es beim besten Willen nicht mehr geht: Den Politikern sind die Grenzen ihrer Zuständigkeit gezeigt worden.

Ein Wort des großen Chesterton: "Es heißt immer, man könne die Uhren nicht zurückdrehen. Aber wenn sie falsch gehen, kann man genau das machen: sie zurückdrehen." Und das geschieht nun mit der völlig aus dem Takt gekommenen sogenannten Rechtschreibreform.

Sie ist ein öffentliches Unglück.
Sie hat eine verwirrte Sprach- und Schreibgemeinschaft hinterlassen, ein Land, in dem die Eltern anders schreiben als die Kinder, die Kinder anders als die Schriftsteller, deren Werke sie im Unterricht lesen, die Schriftsteller anders als die Zeitungen und Zeitschriften, in denen sie gedruckt werden, und von diesen jede anders als die nächste. Das Ziel einer Vereinheitlichung und Vereinfachung der deutschen Schriftsprache ist auf monströse Art verfehlt worden. Schon deshalb ist die Feststellung berechtigt: Die Reform der deutschen Rechtschreibung ist gescheitert.

Planwirtschaftliches Experiment

Sie war einst geplant, weil man einen Alleingang der DDR befürchtete. Als diese zerfiel, tagten die Ausschüsse und Gremien weiter, als hätte man vergessen, sie abzuberufen. Entstanden ist schließlich das letzte planwirtschaftliche Experiment auf deutschem Boden. Sprache, der lebendige Organismus, ist keine LPG und läßt sich nicht umbauen wie ein Einkaufszentrum.

"Wir haben im Augenblick wichtigere Sorgen als die Rücknahme der Rechtschreibreform", verkündete unlängst der sächsische Ministerpräsident. Er vergaß freilich hinzuzufügen, daß wir mit der Rechtschreibung gut lebten, ehe sie in die Hände der Politiker fiel. Auch damals veränderte sie sich, und kein vernünftiger Mensch hat sich dem je entgegengestellt. Aber Evolution durch Gebrauch ist etwas anderes als Reform durch Verordnung. Daß die Politiker wichtigere Probleme zu lösen haben als die, die sie ohne Not in die Welt gesetzt haben, ist eine Lektion nicht nur für die Rechtschreibreform, sondern für Reformen überhaupt. [...]

Daß jetzt der "Spiegel" und der Axel Springer Verlag zur alten Rechtschreibung zurückkehren, ist mutig und angesichts des Einflusses der beiden Verlage folgenreich. Die Verlage handeln, wie auch diese Zeitung, aus Not, nicht aus ideologischem oder wirtschaftlichem Kalkül. Darin müßten sie von der Öffentlichkeit bitter ernst genommen werden: Ihr Schritt sagt nichts anderes, als daß es beim besten Willen nicht mehr geht. [...]

Die "Süddeutsche Zeitung", die weiß, was Sprachkultur ist und keiner Belehrung durch die Kultusbürokratie bedarf, schrieb vor wenigen Wochen: "Die Kultusminister spielen auf Zeit. Sie hoffen, daß entweder die Gewöhnung an den Unsinn oder die Verwirrung einen solchen Grad erreichen, daß niemand mehr weiß, wo ihm der Kopf steht." Auch die "Süddeutsche Zeitung" hat sich jetzt zur Rückkehr zur alten Rechtschreibung entschlossen.[...]

Die Reform war ein handwerkliches Desaster, und hier wird sie in der Tat zu einem Problem für die Politiker. Ratlos steht man vor der Erkenntnis, daß es in Deutschland offenbar unmöglich ist, etwas als falsch Erkanntes zu widerrufen.

Die Bundesregierung hat jüngst erklärt, sie bestehe auf der Reform, und brüskierte damit ihre eigene Kulturstaatsministerin. Der Grund dafür ist nicht bessere Einsicht oder die literarische Expertise des Kanzlers. Der Grund ist selbst ein sprachlicher. Man hat Angst, daß das Wort "Reform" gleichsam kontaminiert wird, daß die Rechtschreibreform, für die die derzeitige Regierung übrigens keine ursächliche Verantwortung trägt, nun zum Symbol von Reformunfähigkeit wird, zum Menetekel, das die Inkompetenz der politischen Klasse in giftiges Licht taucht...

"Spiegel" und der Axel Springer Verlag sind so sachlich wie der Technische Überwachungsverein: Was nicht funktioniert, dessen Zulassung wird widerrufen. Im Jahr 2004, das Historiker später einmal unter dem Stichwort der "Reform" mustern werden, ist die Auseinandersetzung um die Rechtschreibreform ein Symbol: Sie zeigt den Politikern die Grenzen ihrer Zuständigkeit...

faz.net 6.8.2004 (fett rs.com)
… aber leider keine Grenzen ihres rechthaberischen Durchsetzungseifers und ihrer intrigantischen Fähigkeiten. Kultusministerin Annette Schavan, die hühnerhafte Reformmistkratzerin, kam 2004 auf die Idee eines „Rates für Rechtschreibung“, um mit dem Köder kosmetischer Korrekturen die abtrünnigen Zeitungsverlage wieder zu Kreuze kriechen zu lassen. Der bußfertige Ex-Kultusminister Hans Zehetmair übernahm die Leitung in der Hoffnung, hierbei einigen Schund dieses Denkmals auch seiner eigenen Unfähigkeit vertuschen zu können.

Die damalige KMK-Präsidentin und Volksentscheids-Annullierungs-Ministerin SH, Ute Erdsiek-Rave, nutzte jedoch ihre Stellung in der Hackordnung, um die Revision auf halbem Wege zu stoppen, vor allem die neue ss-Regelung, nach ihrer Vorgängerin Johanna Wanka 95 Prozent der „Reform“, beizubehalten. Sie war das scheinvernünftige Gleitmittel, um den Brechreiz gegen die anderen Neuerungen zu überlisten.


Sigmar Salzburg

10.09.2018 14:59   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Frankfurter Allgemeine Zeitung, F.A.Z., FAZ, faz.de, faz.net, faznet.de und die Rechtschreibung   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Palmyra

faz.net 6.9.2018 Im September 2008 kam Hans Puttnies nach Palmyra... Er filmte, was er sah und was damals noch jeder sehen konnte ...

Würde Puttnies heute wieder nach Palmyra fahren, fände er fast nichts mehr von dem wieder, was er vor zehn Jahren aufgenommen hat. Das Museum ist verwüstet, die Löwenstatue zerschlagen. Den Baalschamintempel und die Grabtürme haben Handlanger des „Islamischen Staats“ im August 2015 gesprengt, der Hadriansbogen folgte im Oktober.

Vom großen Baaltempel stehen nur noch die Außenmauern und der Torzugang der Cella. Der Tetrapylon an der Kreuzung der Kolonnaden mit der antiken Ost-West-Achse, der dem ersten Vernichtungsfuror entgangen war, wurde bei der zeitweiligen Rückeroberung Palmyras durch den IS im Frühjahr 2017 gesprengt. Die Ruinenstätte, seit 1980 Weltkulturerbe, ist praktisch planiert, der Anblick, den sie einmal bot, eine ferne Erinnerung.
................................................
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/video-filmkritiken/film-ueber-vom-is-zerstoerte-ruinenstadt-palmyra-15771317.html

[Nicht erwähnt:] Die Dschihadisten des IS haben in Palmyra den syrischen Archäologen Khaled Asaad ermordet. Der 82-Jährige hatte ein halbes Jahrhundert lang die Ruinenstadt erforscht... Seine Leiche soll seither an einer der römischen Säulen hängen, die er selbst restauriert hat. [Schuld:] Pflege der „Götzen“ von Palmyra. faz.net 19.8.2015


Sigmar Salzburg

10.09.2018 02:51   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Kulturerbe   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Flinten-Uschi – jetzt auch vollends verrückt geworden?

Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen veranlasst, zu prüfen, inwiefern sich die Bundeswehr militärisch an Vergeltungsschlägen gegen die Armee des syrischen Machthabers Baschar al-Assad beteiligen könnte.

focus.de 09.09.2018, 22:06

Schafft es ihre Chefin nun doch noch?

Wie vermutet – lt. Merkur 12.9.18:
Merkel hat die kategorische Absage des Koalitionspartners SPD an ein mögliches Eingreifen der Bundeswehr in den Syrien-Krieg scharf kritisiert. „Einfach zu behaupten, wir könnten wegsehen, wenn irgendwo Chemiewaffen eingesetzt werden und eine internationale Konvention nicht eingehalten wird, das kann auch nicht die Antwort sein“, sagte Merkel am Mittwoch ...
... ganz im Sinne der Rebellen, Merkel und die USA mit etwas Giftgas zum Eingreifen verleiten zu können.


Sigmar Salzburg

09.09.2018 20:50   Rechtschreibforum   >   Es gehört nicht hierher, aber dennoch ... 2   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Wieviel »Stürmer« steckt in der F.A.Z.?

Der FAZ-Herausgeber Berthold Kohler macht einen krampfhaften und wortreichen Versuch, Spott über Björn Höcke auszugießen, der wohl irrtümlich meinte, schon vor 15 Jahren das Abonnement der FAZ gekündigt zu haben – wegen der Umstellung auf die Rechtschreib„reform“ und der bunten Bilder erstmalig auf der Titelseite.
Kündigung, vollständig durchgeführt!
faz.net 7.9.2018
Dann behauptet Kohler, durch die siebenjährige Weigerung der FAZ, „reformiert“ zu drucken, sei die „Reform der Reform“ befördert worden. Nein, es war Springers Döpfner, der die Macht hatte, das zu bewirken, und der dann von seiner Chefin, der Merkel-Freundin Friede, zum Kotau gedrängt wurde – eine Schmach, für die er von ihr mit einem opulenten Aktienpaket entschädigt wurde. In der FAZ hatte man Angst, ausgegrenzt zu werden, nicht die edelmütige Sorge um die Einheit der deutschen Rechtschreibung:
Erst 2007 übernahmen wir, um der Einheitlichkeit willen, eine Reformschreibung, der – so unbescheiden wollen wir einmal sein – auch dank unseres Widerstandes gravierende Mängel ausgetrieben worden waren.
Die linken Blättchen „junge Welt“, „konkret“ und „Ossietzky“ haben den Reformwiderstand acht Jahre länger durchgehalten, und dann auch nur die ss-Tarnung mitgemacht. Die „Junge Freiheit“ ist standhaft bis heute. Auch im übrigen müht sich die FAZ um Anpassung. Wie anders ist es zu erklären, daß es so perfide Titel wie die eines komischen Falters geben konnte:
Wie_viel NSDAP steckt in der AfD?
19.6.2017 von Jürgen W. Falter
oder kaum weniger schlimm:
AfD Die neue völkische Bewegung
29.11.2015 von Volker Zastrow...
... aus Angst um den Zaster. Da könnte man auch fragen:

„Wieviel »Stürmer« steckt nun in der FAZ?“



Sigmar Salzburg

09.09.2018 06:29   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Frankfurter Allgemeine Zeitung, F.A.Z., FAZ, faz.de, faz.net, faznet.de und die Rechtschreibung   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Peng!

T-Online kämpft für die Echtheit des Videos, das am 26.8.2018 um 20:56 Uhr von einer obskuren Gruppe „Antifa Zeckenbiss“ hochgeladen wurde. Der Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen bezweifelt die „Authentizität“ – die Gutmenschenmafia fordert seinen Rücktritt: ein Ungläubiger!

Für mich sieht es eher aus wie ein „Menschenjagd“-Happening, mit zwei mitten auf der Straße „Wartenden“, einem von rechts unbegründet ins Bild stürzenden Angreifer und dem gut postierten Filmer – in der Art von Peng!-Art, preisverdächtig.

Die vereinzelt von links heranspazierenden „Nazis“ zeigten sich reichlich uninteressiert an den beiden.

Focus 10.9.18: Ein mitlaufender AfD-Mann hat beobachtet, daß die zwei provoziert haben. Im Ganzen vielleicht nicht ganz so gefälscht wie dies: https://youtu.be/lrRonqNzx00 ... – Echte „Menschenjagden“ und „Pogrome“ enden übrigens anders, z. B. mit an Bäumen hängenden oder auf Brückengeländern aufgespießten Menschen.



Sigmar Salzburg

08.09.2018 15:56   Rechtschreibforum   >   Es gehört nicht hierher, aber dennoch ... 2   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Nicolaus Fest ...

... nach längerer Pause wieder in Aktion mit einem gepfefferten Video „Verlierer“: Merkel, die Presse, SPIEGEL, Fischfilet Steinmeier, Zwangsgebühren-Fernsehen... Seine Textunterzeilen mit Spuren der bewährten Rechtschreibung:

https://youtu.be/_GEs7jqu8JU

In Bilder von einer friedlichen Demo der AfD montieren die Tagesthemen das Nazi-Gegröle von Hooligans. Später muss Frontfrau Karen Miosga einräumen, das sei ein Irrtum, man habe falsches Material verwendet. Nun sind „Irrtümer“ beim Schnitt von Digitalaufnahmen gar nicht mehr möglich. Was die Tagesthemen machen, ist bewußt fabrizierte Denunziation in Stasi-Manier. ...

„Lügenpresse“ war 2014 das „Unwort des Jahres“. Gewählt vom dussligen Verband „Sprachkritische Aktion“ in Darmstadt. Heute muss man feststellen: Mehr Lüge war nie ...


Sigmar Salzburg

08.09.2018 08:03   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln