Willkommen Die 20 neuesten Beiträge im Forum
Fadensuche     Suche
Kennkarte ändern     Häufig gestellte Fragen   zu anderen Nutzern  kostenlose Anmeldung   Anfang  verabschieden
Jemandem diese Seite senden! Druckvoransicht zeigen
Forum > Menschen
Der GenderInnenwahnsinn
< voriges Leitthema  
Verfasser
Leitthema    Dieser Faden ist 22 Seiten lang:    1  2  3 · 10 · 13  14  15  16   17  18  19  20  21  22  Post New Thread     Post A Reply
Sigmar Salzburg
16.06.2013 05.31
Diesen Beitrag ansteuern
Leipzig ist nur die Spitze des Eisberges

Auch anderswo sind ansonsten kluge Leute von der Geschlechtergerechtigkeitsobsession befallen und schreiben, statt über ihr Fachgebiet Elementarteilchenphysik, ausufernde Beiträge zu sprachlichen Additionstheoremen, etwa bei Sängerinnen und Sängern. Die Verwendung weiblicher Formen als Gattungsbegriff und das falschreformierte Leid-Wesen waren uns dort schon früher begegnet:

Geschlechtergerecht oder geschlechtsneutral? Eine Antwort
Veröffentlicht von MartinB am Mai 17, 2013

Zur Zeit debattieren wir ja mal wieder heftig über die geschlechtergerechte Sprache und die Frage, ob unsere Sprache sexistisch ist.

[Aus der nachfolgenden Diskussion:]

MartinB
18. Mai 2013
@Nullzone

Du darfst meine Argumente natürlich weiterverbreiten, aber bitte nicht als Argument gegen eine geschlechtergerechte Sprache, denn – wie gesagt – die nicht “gegenderte” alltagssprache mit dem generischen Maskulinum ist die schelchteste der Möglichkeiten.

@Marcel, verbannt
Tut mir ganz schrecklich Leid wenn ein langer Text eure Aufmerksamkeitsspanne überschreitet…

scienceblogs.de 18.5.2013

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
13.06.2013 09.56
Diesen Beitrag ansteuern
Alexander Kissler in Focus

Die Herren Professorinnen – Sprachfolter an Uni Leipzig

In Leipzig ist Sprache das Haus des Scheins, nicht des Seins


Sprache war, nach dem Wort Heideggers, einmal das „Haus des Seins“. Nun ist sie, zumindest in Leipzig, das „Haus des Scheins“ – des Scheins von Fortschritt, der finsterste Reaktion bemäntelt. Sprache ist dort kein einendes Band, nicht einmal Mittel der Verständigung, sondern radikalfeministisches Herrschaftsinstrument zum Austrieb des Männlichen.

Vielleicht also hat der Schriftsteller und ehemalige Kinderbuchautor Bernhard Lassahn („Käpt‘n Blaubär“) das Logbuch zur Stunde vorgelegt, wenn er in der zuverlässig aufmüpfigen „Edition Sonderwege“ des Manuscriptum-Verlages zum Auftakt einer „Trilogie zur Rettung der Liebe“ jetzt ein Pamphlet vorlegt über den tatsächlichen oder vermeintlichen „Krieg gegen den Mann.“ Ein solch martialischer Begriff erschreckt; doch das Erschrecken wurde seit der Entscheidung von Leipzig geringer. Das Buch ist, ganz ohne eigenes Zutun, näher an die Wirklichkeit gerückt...

Lassahn gräbt als Fahrplan zur Schleifung des Männlichen eine Sechs-Punkte-Agenda aus, die die Gender-Forscherinnen Ingelore und Isabell Welpe vor zehn Jahren ersonnen haben. Darin schreiben sie – und das ist ebenso_wenig ein Aprilscherz wie die Entscheidung von Leipzig: Der Mann sei im Gegensatz zur Frau „das sekundäre Geschlecht“, jeder Mensch sei nach der Zeugung „zuerst weiblich“. Frauen seien „das Zukunftsmodell der Evolution, Männer das frühere Modell unserer Stammesgeschichte. (...) Die männliche Form ist (...) eher ein Auslaufmodell.“ Frauen leisteten auch „den erheblicheren Beitrag zum Überleben der Menschheit durch Sammeln, Kommunikation und Kooperation.“ Mit einem Wort: Der Mann ist Geschichte. Immerhin zur Zeugung taugt er, vorerst. Die Wissenschaft arbeitet daran, ihn auch da entbehrlich zu machen.

Deutschland leistet sich derzeit rund 250 Lehrstühle und Zentren für „Gender-Studies“...

focus.de 13.6.2013

Nachtrag: Im Vergleich zu zeit.de 6.1.2012 in 18 Monaten eine Professor_innen-Vermehrung auf 400 Prozent mit jährlichen Un-Kosten von ca. 25 Mio. Euro!

Siehe auch dieses.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
07.06.2013 06.46
Diesen Beitrag ansteuern
Für jeden Humbug finden sich 'wissenschaftliche' Fürsprecher!

Generisches Femininum an der Uni Leipzig
„Frauen sind keine Sonderfälle“
Die Uni Leipzig führt das generische Femininum ein. Der Linguist Horst Simon erklärt, warum er das für „erfreulich“ und „mutig“ hält – und warum die USA schon viel weiter sind…

Herr Simon, in der neuen Verfassung der Universität Leipzig ist nur noch von „Professorinnen“ die Rede, die Professoren sind mitgemeint. Die Einführung des generischen Femininums wird damit begründet, Frauen hätten an der Uni die Mehrheit. Stellt das nicht die deutsche Grammatik auf den Kopf?

Ja! Na und? (lacht) – Die Debatte um das generische Maskulinum wird ja seit den siebziger Jahren geführt. Seitdem haben eine Reihe von Studien den Beweis erbracht, dass Menschen im Experiment sich keineswegs auch Frauen vorstellen, wenn von „fünf Professoren“ die Rede ist, sondern dass sie eben nur – oder in erster Linie – Männer konzeptualisieren.
tagesspiegel.de 6.6.2013

Sollte man dann nicht eher üben, sich die Gesamtheit vorzustellen, als das ganze Sprachsystem umzukrempeln? Genauso war es auch mit der „Rechtschreibreform“: Statt die wenigen langvokaligen Wortstämme mit Schluß-ß lernen zu lassen krempelten Schreibheilsverkünder lieber für Milliardenbeträge das bewährte Schreibsystem um. Welch ein Wahn!

Nachtrag: Hier kann man gegen die Bescheuertheit stimmen:
https://www.facebook.com/FuerdenRuecktrittVonBeateSchuecking?fref=ts

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
06.06.2013 04.59
Diesen Beitrag ansteuern
Irre Idee aus Sachsen

Linke wollen „SCHWUL–Unterricht“ einführen

Die Linke will per Gesetz durchsetzen, dass Kindern bereits in der Grundschule „sexuelles Leben von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Intersexuellen“ vermittelt wird.
Ausgedacht hat sich das Cornelia Falken (56), die bildungspolitische Sprecherin der Linken. Sie sagt: „Die bisherige Vermittlung des Rollenbildes von Mann und Frau ist rückschrittlich.“
Im Herbst soll der Landtag den „Schwul-Unterricht“ beschließen. Mit dem könnte es in Sachsen zugehen wie bereits in Berlin. Dort stellen Schüler im Unterricht Begriffe wie „Selbstbefriedigung“, „Orgasmus“ oder „Porno“ pantomimisch dar.
bild.de 3.6.2013

„Wir werden weiter reformieren
Bis alles in Scherben fällt!“

Siehe auch hier.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
04.06.2013 06.08
Diesen Beitrag ansteuern
Der Gender-Schwachsinn nervt nur noch.

Sprachreform an der Uni Leipzig: Guten Tag, Herr Professorin
Das ist ein Novum in Deutschland: Nach 600 Jahren Männerdominanz schwenkt die Uni Leipzig radikal um und setzt nur noch auf weibliche Bezeichnungen: Titel wie „Rektorin“ und „Professorin“ gelten künftig auch für Männer. „Jetzt läuft das mal andersrum“, freut sich eine Befürworterin.
spiegel.de 4.6.2013

Nun, 1998 hatte die Stadt Eutin ähnliches beschlossen, aber bald wieder aufgegeben.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
31.05.2013 03.18
Diesen Beitrag ansteuern
Schwules Amsterdam

Die größte Reputation als Schwulen-Treff hatte zu Rembrandts Zeiten der Bürgersaal des Rathauses, heute Königlicher Palast...

Doktor Nicolaes Tulp – berühmt von Rembrandts Gemälde von einer seiner Sezierstunden – musste 1641 als Schöffe über die 27-jährige Hendrickgen urteilen: Sie hatte als Mann verkleidet mit einer gewissen Trijntje zusammengelebt. Diese sagte aus, dass Hendrickgen sie „manchmal wohl zwei oder drei Mal in der Nacht fleischlich erkannt“ habe.

Dafür wurde Hendrickgen verurteilt, wobei die Strafe milde ausfiel, da lesbische Liebe die Vorstellungskraft der männlichen Richter schlicht überstieg. [?]

spiegel.de 30.5.2013

Nein, weil die Bibel dazu schweigt.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
27.05.2013 08.45
Diesen Beitrag ansteuern
„Soziales Experiment“ „gescheitert“

Skandalkünstler Otto Muehl gestorben
… Ein zentrales Anliegen war es, die Trennung zwischen Kunst und Leben aufzuheben. 1970 gründete Muehl eine Kommune in der österreichischen Hauptstadt, von 1972 bis 1990 stand er auf dem Landgut Friedrichshof im Burgenland bis zu 700 Jüngern vor.
Doch das soziale Experiment scheiterte fürchterlich. 1991 wurde Muehl unter anderem wegen „Beischlaf mit Unmündigen, Unzucht und Vergewaltigung“, sowie wegen Verstößen gegen das Suchtgiftgesetz zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt, von denen er sechseinhalb absitzen musste.
spiegel.de 27.5.2013

Siehe auch hier und da.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
24.05.2013 19.40
Diesen Beitrag ansteuern
Der deutsche Ingenieur ist kein Exportartikel mehr ...

Einwanderer besser ausgebildet als Deutsche
Lange glaubte eine Vielzahl der Deutschen, dass Einwanderer aus gering qualifizierten Bevölkerungsgruppen stammten. Eine aktuelle Studie belegt jetzt das Gegenteil. 43 Prozent der Neuzuwanderer haben demnach einen Meister, Hochschul- oder Technikerabschluss...

Trotz jüngster Einwanderungsrekorde fordert die Bertelsmann-Stiftung eine strategische Neuausrichtung der deutschen Zuwanderungspolitik. „Deutschland braucht künftig mehr qualifizierte Einwanderer denn je – auch aus Nicht-EU-Staaten“, sagte Stiftungsvorstand Jörg Dräger.

n-tv.de 24.5.2013

Dafür können wir im Gegenzug an die Herkunftsländer hervorragend indoktrinierte Soziologen, Politologen und Genderwissenschaftler_innen abgeben, die wir sonst an die Schweine verfüttern müßten, wenn sie nicht in parteinahen Stiftungen untergebracht werden können.

Gender Studies... Bundesweit zählt das Fach „lediglich“ 62 Lehrstühle, verteilt auf 22 Unis.
zeit.de 6.1.2012

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
06.05.2013 12.15
Diesen Beitrag ansteuern
Gender- und Correctness-Ideologien unterdrücken Wahrheiten

Mythos Intelligenz

… Über tausend Studien zur Intelligenzforschung hat der Marburger Professor Detlef H. Rost durchgeackert. Man darf also davon ausgehen, dass der Psychologe weiß, wovon er redet. KarriereSPIEGEL hat ihn mit einigen verbreiteten Ansichten konfrontiert…

Mythos 6: Männer und Frauen können das Gleiche
Rost: „Feministinnen und viele Sozialwissenschaftler hören es nicht gerne, aber zahlreiche Studien belegen: Es gibt Unterschiede zwischen Männern und Frauen in der kognitiven Leistungsfähigkeit – und bei einigen Subfacetten der Intelligenz sogar dramatische Unterschiede. Das gilt insbesondere für die räumliche Orientierung, also für die Fähigkeit, sich gedanklich in zwei- oder dreidimensionalen Räumen zu bewegen. Das ist unter anderem in vielen naturwissenschaftlichen Berufen gefragt. Da sind Männer deutlich besser als Frauen. Diese Unterschiede haben vermutlich auch nicht nur etwas mit der Sozialisation zu tun, lassen sich also nicht einfach wegtrainieren. Umgekehrt schneiden Frauen bei anderen Subfacetten besser ab, etwa bei der Wahrnehmunsgeschwindigkeit oder dem verbalen Fähigkeiten. Die meisten Intelligenztests sind aus ideologischen Gründen – Political Correctness – so konstruiert, dass die Geschlechterunterschiede minimiert werden.“…

Mythos 10: Bei Fragen der Intelligenz gibt es keine Tabus
Rost: „Ob es Unterschiede zwischen Ethnien gibt, ist ein weithin erforschtes Feld. Aber ich werde hier nicht einmal fremde Ergebnisse wiedergeben, geschweige denn meine Meinung sagen. Sonst müsste ich fürchten, dass ich in der Vorlesung mit Eiern beworfen werde. Leider ist es nicht möglich, darüber vernünftig zu diskutieren.“

spiegel.de 6.5.2013

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
25.04.2013 21.02
Diesen Beitrag ansteuern
Quotenkrampf

Für seinen ausufernden Schilderwald ist Deutschland ja bestens bekannt. Jetzt allerdings auch dafür, dass Straßennamen zu ungelenken Wortgetümen verkommen, die länger sind – als die zugrunde liegende Asphaltstrecke. Die Berliner Politposse entstand, weil die Verantwortlichen politisch besonders korrekt sein wollten. Doch manchmal ist zuviel des Guten einfach zuviel.

n24.de 25.4.2013

Berlin bekommt Moses-und-Fromet-Mendelssohn-Platz
... Ein Vorschlag zur Wahrung der Quote war daher gewesen, den Platz gemeinsam nach Mendelssohn und seiner Frau Fromet zu benennen.
www.welt.de 24.4.2013

Weitere Vorschläge für quotengerechte Namensgebung:

Joseph-und-Maria-Anna-Aloysia-Apollonia-Haydn-Straße
oder Sokrates-und-Xanthippe-Allee

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
09.04.2013 08.29
Diesen Beitrag ansteuern
Aus den neuen überflüssigen Pseudo-Wissenschaften

Gender-Design „Ich glaube nicht, dass Mädchen ein pinkes Gen haben“

18.03.2013 • Uta Brandes, Professorin für Gender-Design, erklärt, warum Männer Saftpressen wie Porsches entwerfen und was Frauen anders machen…

Frau Brandes, würden Sie sagen, dass Stehleuchten grundsätzlich ein Phallussymbol sind?

Nein. Grundsätzlich nicht. Ein Phallus ist ja auch etwas anders geformt. Aber über die Formensprache von Produkten lässt sich in bestimmten Bereichen schon sagen, dass alles, was aufrecht steht und in den Himmel ragt, eher männlich, und alles was gefäßförmig, intrauterin ist und nach innen geht, eher weiblich assoziiert ist. Doch auf jede Leuchte und jedes Sofa würde ich das nicht anwenden wollen.

[ usw... Hier vermengen sich Vorstellungen der obskuren Psychoanalyse und solche der Okkultmedizin, die phallisch gestaltete Tier- und Pflanzenteile als potenzfördernde Mittel verkauft. Aber nun zur Sprache:]

Sie gründen ein „International Gender Design Network“. Gerade die englische Sprache ignoriert Frauen noch mehr als die deutsche. Im Deutschen kann ich Sie als Professorin anreden, im Englischen nicht. Ich muss zur Unterscheidung ein „weiblich“ hinzufügen. Übertreiben wir Deutschen es mit dem Gender nicht etwas?

Die Engländer behaupten, und sie haben unrecht damit, es sei geschlechtsneutral, „teacher“ oder „professor“ zu sagen. Im nächsten Satz werde ja dann unterschieden: „he“ oder „she“ macht etwas. Meiner Meinung nach müssten die Engländer weibliche Formen wie „teacheress“ oder „professoress“ einführen. In unserer Sprache haben wir diese Unterscheidung, und Sprache hat ja viel mit Bewusstsein zu tun. Lässt man das „-in“ von Professorin weg mit der Begründung, man meine damit nicht nur Männer, sondern Frauen seien natürlich auch „mitgemeint“, dann ist genau dieses „mitgemeint“ das Problem. Frauen müssen auch in der Sprache sichtbar sein.

faz.net 18.3.2013

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
06.04.2013 07.24
Diesen Beitrag ansteuern
Irre sexistische Correctness

Nun hat auch US-Präsident Obama eine Sexismus-Debatte losgetreten. Nach einem Kompliment für die „bestaussehende Generalstaatsanwältin“ wird er in Kommentaren, Blogs und auf Twitter mit Spott überschüttet… Daraufhin entschied sich das Weiße Haus zur Schadensbegrenzung. Der Präsident habe die Frau in einem Telefongespräch um Entschuldigung gebeten, sagte Regierungssprecher Jay Carney am Freitag. spiegel.de 5.4.13

Es hat es einmal vernünftig begonnen. Zu Recht wurde vor 30 Jahren kritisiert, daß Journalisten die damalige Spitzenkandidatin der Hamburger Grün-Alternativen Liste GAL häufig als „die vollbusige Thea Bock“ charakterisierten. Man schriebe ja auch nicht „der kleinpimmelige Leisler Kiep“. Jetzt aber werden allerorten Tabus aufgestellt. Nicht einmal mehr gutgemeinte ehrenhafte Komplimente werden in der verklemmten Genderwelt zugelassen.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
28.03.2013 15.08
Diesen Beitrag ansteuern
Künftig nur neutralgeschlechtlicher Verkehr

Jan Fleischhauer in Spiegel online

„Flaniermeile“ statt „Fußgängerzone“: Seit Jahren kämpft der Feminismus für die Gleichberechtigung in der Sprache. Ausgerechnet von CSU-Minister Peter Ramsauer kommt jetzt Beistand. Ab 1. April fließt der Verkehr in Deutschland erstmals geschlechtsneutral.

Erstmals fließt der Verkehr in Deutschland geschlechtsneutral, also ohne „Fußgänger“, „Radfahrer“ und – ganz grundsätzlich – auch ohne jeden „Verkehrsteilnehmer“. Um das zu erreichen, heißt es künftig nur noch „wer zu Fuß geht“ beziehungsweise „wer ein Fahrrad führt“. Auch „zu Fuß Gehende“ gibt es nun oder „Mofa Fahrende“, aber eben keine Mofafahrer mehr. Man mag darüber streiten, inwieweit diese Änderungen der Verkehrssicherheit in Deutschland dienen. Für die Sache der Emanzipation ist die Neuerung nach Ansicht der Unterstützer zweifellos ein wichtiger Schritt…

In Hannover ist man jetzt dabei, die „Fußgängerzone“ abzuschaffen. Weil „Fußgänger“ männlich ist und „Zone“ militaristisch, wünscht sich die stellvertretende grüne Ratsfraktionsvorsitzende Ingrid Wagemann, dass dieses Wort aus dem Sprachgebrauch gestrichen wird. Frau Wagemann möchte, dass fortan nur noch von „Flaniermeile“ die Rede ist…

Auch „herrlich“ oder „jedermann“ steht aus nachvollziehbaren Gründen auf dem Index, ebenso wie das beliebte Pronomen „man“. Am besten sagt man nur noch „frau“, oder „Mensch“, was in den Worten des legendären Sprachkritikers Eckhard Henscheid „gleich noch meschugger, ja fast dämlicher ist“ als „frau“…

„Dieses Dummdeutsche bekommt am Ende etwas über die lässliche Verfehlung weit hinaus konstitutionell Hirnzerbröselndes, fast eine Ästhetik also auch des Scheußlichen, des Ruinösen und des Desaströsen alles Phonetischen.“

spiegel.de 28.03.2013

Seltsam, daß sich eine die Frauen ausschließende Priesterhierarchie über Jahrtausende niemals an femininen Bezeichnungen gestört hat:

Papst Johannes XXIII: Seine Heiligkeit, die angeblich eine Demokratisierung der Kirche
gewollt haben soll … at

Siehe auch hier.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
22.03.2013 06.39
Diesen Beitrag ansteuern
Gender-Politik

Der ehemals linke Jan Fleischhauer schreibt bei Spiegel online:

Der „Zeit“-Kolumnist Harald Martenstein hat erlebt, wie schnell man als Autor einen Shitstorm¹ auslöst. Sein Vergehen? Eine Glosse über die geplanten Unisex-Toiletten in Berlin-Kreuzberg. Wenn es um Genderpolitik geht, hört in Deutschland der Spaß auf.

Ich habe Harald Martenstein immer beneidet… Wenn man ihn bei einem seiner öffentlichen Auftritte erleben will, muss man Monate im Voraus² Karten buchen…
Jetzt aber hat es auch Martenstein richtig erwischt... Man darf sich in der „Zeit“ über alles Mögliche³ auslassen, ohne dass dies Konsequenz hätte… Die ersten vergleichen Martenstein schon mit Franz Josef Wagner, dem Gottseibeiuns von der schrecklichen „Bild“-Zeitung…

Genderpolitik ist ein ernstes Thema. Kein Wunder, schließlich ernährt es mittlerweile einen riesigen Apparat… An deutschen Hochschulen gibt es inzwischen über 40 entsprechende Institute und Einrichtungen …
Das ist ein bemerkenswerter Erfolg für eine Theorie, die ihren Ursprung in den Seminarräumen der philologischen Fakultät einer kalifornischen Hochschule hat und bis heute ohne jede wissenschaftlich nachprüfbare Fakten auskommt…

Wenn man einmal angefangen hat, über die Benachteiligung der Andersgeschlechtlichen nachzudenken, kommt man zu einer ganzen Reihe von Reformvorschlägen, um auch dem „Dritten Geschlecht“ zu seiner rechtmäßigen Anerkennung zu verhelfen. Dazu gehört ein Verbot der Ehe und damit ein Ende der „unsäglichen Subventionierung heterosexueller Liebe durch das Ehegattensplitting“, wie es die Nachwuchsorganisation der Grünen schon vor Jahren gefordert hat. In einem weiteren Schritt ist man dann bei der Abschaffung von „Geschlechtsangaben in Pässen“ und der Einführung einer „gegenderten Sprache“ im Rahmen der nächsten Rechtschreibreform.

Kleiner Tipp: Wer wirklich fortschrittlich denkt, schreibt „BäckermeisterInnen“ heute nicht mehr allein mit großem „I“, um seine Sensibilität zu bekunden: „Bäckermeister_innen“ ist die gendermäßig korrekte Schreibweise, weil sie über den Unterstrich auch alle sexuell Uneindeutigen einschließt.

Die geschlechtspolitisch derzeit anspruchsvollste Frage ist zweifellos, wie sich die Genderdiskussion mit der Debatte um die Frauenquote verträgt, die bis nach Brüssel gerade alle politischen Instanzen beschäftigt… Muss es für solche Menschen demnächst eine eigene Unisex-Quote geben? …

spiegel.de 21.3.2013

¹) Unappetitliches Neudeutsch – Flach-Kopf-prämiert
²) bescheuerte Reformgroßschreibung
³) wie vor, gemeint ist „vielerlei”=„alles mögliche“

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Sigmar Salzburg
13.03.2013 08.37
Diesen Beitrag ansteuern
Die Wissenschaft als Magd der Ideologie

Schon Kleinkinder bevorzugen Individuen, die ihnen möglichst ähnlich sind

Wenn der Hase ebenso wie die Kinder lieber die Vollkornkekse mochte, war alles ok. Zog er aber die grünen Bohnen vor, wünschten ihm die Kleinen offenbar alles Schlechte an den Hals.

Das Szenario ist Teil einer Testreihe, die US-amerikanische und kanadische Psychologen mit insgesamt 100 Kindern im Alter von neun Monaten und 78 Kindern im Alter von 14 Monaten durchgeführt haben. Ziel war es, zu testen, ob auch bei derartig kleinen Kindern schon eine Vorliebe für Individuen zu erkennen ist, die ihnen ähneln. Bei Erwachsenen ist eine solche Tendenz sehr ausgeprägt: Sie umgeben sich instinktiv lieber mit anderen Menschen, die die gleiche Sprache sprechen, die gleiche Hautfarbe haben, aus dem gleichen Dorf kommen oder ähnliches Essen mögen…

Das Ergebnis [der Experimente] überraschte die Forscher, nicht zuletzt wegen seiner Deutlichkeit… Bei den neun Monate alten Kindern waren es mehr als drei Viertel und bei den 14 Monate alten sogar 100 Prozent, die dieses Verhalten zeigten. …
Warum die Kinder sich so entscheiden, können die Forscher noch nicht sagen…

Was auch immer der Grund, die Neigung zu anderen mit ähnlichen Eigenschaften ist offenbar sehr tief in der menschlichen Psyche verankert und nicht nur, wie häufig postuliert, erlernt und anerzogen. Sie hat sich vermutlich entwickelt, um den Menschen zu helfen, soziale Bindungen einzugehen und in einer komplexen Gesellschaft schnell sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Das heiße jedoch nicht, dass sich daraus zwangsläufig eine Angst vor Fremdem oder Fremden oder heftige Gruppenkonflikte entwickeln müssen, betont das Team. Es zeige vielmehr, dass es extrem wichtig ist, bereits sehr früh intensiv, konsequent und gezielt gegen diese Veranlagung anzuarbeiten.

wissenschaft.de 12.3.2013

Nach dem Marsch durch die Institutionen sind heutzutage überall Heerscharen von „fortschrittlichen“ Gender-„Wissenschaftlern“, Homo- und Psychologen nebst Pädagogen und ihren unvermeidlichen -Innen-Duplikaten dabei, in Kindern möglichst frühzeitig anormale Neigungen und Veranlagungen zu erkennen oder womöglich erst hervorzurufen, um sie geradezu zwangsweise in ungezwungene Bahnen zu lenken, da sie ja, nach einem Dogma, ohnehin nicht zu behandeln seien.

Widerspricht aber die Natur in einem ähnlichen Bereich allzu deutlich der Ideologie, dann gilt das alles nicht mehr und anpassungswillige Wissenschaftler dienen sich sogar an, mit ihren Erkenntnissen den Ideologen zu helfen, gegen natürliche Veranlagungen „sehr früh intensiv, konsequent und gezielt … anzuarbeiten“.

Mit Klick die Kennkarte von Sigmar Salzburg ansehen    Suche weitere Einträge von Sigmar Salzburg        Edit/Delete Message    Reply w/Quote    IP: Notiz
Alle Zeiten sind MEZ    Dieser Faden ist 22 Seiten lang:    1  2  3 · 10 · 13  14  15  16   17  18  19  20  21  22  Neuen Faden beginnen     antworten
Gehe zum Forum:
< voriges Leitthema  

Benutzungs-Regeln:
Wer kann im Forum lesen? Jeder Gast / jeder angemeldete Nutzer.
Wer kann ein neues Leitthema oder eine Antwort eintragen? Jeder angemeldete, eingewählte Nutzer.
Einträge können von ihrem Verfasser geändert oder auch gelöscht werden.
HTML-Kennungen beim Eintragen erlaubt? AN. Schnuten erlaubt? AN. vB-Kennungen erlaubt? AN. Bilder-Einbindung mit [IMG] erlaubt? AN.

Maßnahmen der Verwaltung:
Leitthema öffnen / schließen
Leitthema umziehen lassen
Leitthema löschen
Leitthema ändern

Herausgeber · Schreiben Sie uns · Forum

Technik von: vBulletin, Version 1.1.4 ©Jelsoft Enterprises Ltd. 2000. Rechtschreibung.com – Nachrichten zur Rechtschreibfrage