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Aus der Wissenschaft
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Sigmar Salzburg
05.02.2023 10.53
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Psych(ot)ische Geschlechtsumwandlung ?

Die Frauen hierzulande sprechen heute mit viel tieferer Stimme als in früheren Jahrzehnten. Ist das nun Emanzipation – oder gerade das Gegenteil davon?

Maike Brzoska

160 bis 170 Hertz? ... Michael Fuchs vom Universitätsklinikum Leipzig ... und seine Kolleginnen hatten rund 2.500 Frauen und Männer zwischen 40 und 79 Jahren aus der Region Leipzig im Studio einsprechen lassen: Alle sollten von 21 an aufwärts zählen, die Forscherinnen maßen anschließend die Sprechfrequenz – ...

Die Ergebnisse: 100 bis 120 Hertz für die Männer, das war genau wie erwartet. Die Tonhöhe der Frauen sollte, so die Lehrmeinung, zwischen 200 und 220 Hertz liegen. ... Er folgerte daraus: Frauen sprechen heute im Durchschnitt mit einer deutlich tieferen Stimme als noch vor 20, 30 Jahren. Eine kleine Sensation. »... die gemessenen Werte lagen eine halbe Oktave niedriger.«

sciencenotes.de 1.9. 2022

Die allgemeine Verunsicherung: Arbeitet Herr Fuchs wirklich nur mit Frauen zusammen oder haben wir es mit einer Spielart des „generischen“ Feminismus zu tun?

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Sigmar Salzburg
21.01.2023 18.34
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Runenstein nahe Oslo gefunden

Bei Scinexx berichtet Frau Podbregar („Forschenden“-frei) vom Fund des ältesten bisher bekannten Runensteins. Er stammt aus einer Grabstätte des 1. Jahrhundert nordwestlich von Oslo. Veröffentlicht wurde das Wort „IDIBERUG“, über dessen Deutung noch keine Einigkeit herrscht. Die „Runenforschende“ Kristel Zilmer wird zitiert:

„Der Stein trägt mehrere Inschriften. Einige sind in Zeilen aufgereiht, die ein Raster bilden, es gibt aber auch kleinere im Zickzack angeordnete Figuren und weitere Motive. Nicht alle Inschriften scheinen dabei eine linguistische Bedeutung zu haben.“
scinexx.de 20.1.2023
PS: Der Linguist Theo Vennemann erkklärte die Verbreitung der Runen besonders in Skandinavien mit ihrer direkten Übernahme von den Karthagern, die 500 Jahre zuvor die Seeschiffahrt beherrschten (der Seefahrer Hanno kam bis Kamerun). Die ersten Namen der Runenreihe „FUTHARK“, Fehu (Vieh), (..), Uroz (Auerochs), Thurisaz/Thorn (Riese/Dorn), seien eine Übersetzung der Namen des phönizischen „ABC“: Aleph (Rind), [Beth (Haus) ], Gimel (Kamel), Daleth (Tor/Tür) ... Nebenbei: Die Goten machten aus „Kamel“ Elefant:Ulbandus“.

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Sigmar Salzburg
09.01.2023 19.07
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SPEKTRUM

Keine Abschußlisten?

Hinweise auf verborgenen Mondkalender entdeckt

Jahrtausendelang zeichneten altsteinzeitliche Höhlenmaler dieselben Symbole neben ihre Tiere. Was sollten sie bedeuten? Ein Forscherteam will den Code nun geknackt haben.
von Jan Dönges

[Bild] Sechs Punkte sind über dem Kopf dieses Hirsches aus der Höhle von Lascaux erkennbar: Sie verlegen den Beginn der Brunft in den Herbst...

Die Zahl der Punkte oder Striche neben einem Tier gebe den Monat der Paarungssaison an, ein Y dagegen solle für den Monat stehen, in dem der Nachwuchs des betreffenden Tieres auf die Welt kommt... Verblüffend sei, an wie vielen Orten sie Hinweise auf ein solches System fanden, schreibt die Gruppe um den Hobbyforscher Bennett Bacon und den Archäologen Paul Pettitt...

Schon lange gilt es als relativ gesicherte Erkenntnis, dass Menschen der mittleren und jüngeren Altsteinzeit zählen konnten und ihre Ergebnisse festhielten – zum Beispiel in Form von Kerben, die sie in Knochen machten...

spektrum.de 9.1.2023

Zum Mondkalender der Steinzeitjäger hatte ich hier eigene Ideen beigesteuert.

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Sigmar Salzburg
05.01.2023 07.16
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Unerwartete Wucherungen

2016 und 2018 wurden zwei Erkenntnisse über die Entwicklung des menschlichen Gehirns gemeldet. Jetzt wurde ein weiterer, noch bedeutsamerer genetischer Mechanismus entdeckt, lt. Spektrum:

Hirnevolution: Umfunktionierte RNA ließ das menschliche Gehirn wachsen

Ein neuer Mechanismus der Gen-Entstehung spielte bei der Entwicklung des menschlichen Gehirns eine Schlüsselrolle. Entscheidend dafür war eine neue Rolle der RNA.
von Lars Fischer

[Bild] Bei Menschen und Menschenaffen sind diverse Gene neu entstanden, die besonders im Gehirn aktiv sind.

Ein bisher unbekannter Mechanismus, wie neue Gene entstehen, steckt hinter der Entwicklung des menschlichen Gehirns. Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Baoyang Hu von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und Chuan-Yun Li von der Universität Peking. In ihrer nun in »Nature Ecology & Evolution« erschienenen Studie zeigte die Gruppe, dass bei Menschen ein neues Gen für das Hirnwachstum entstand, indem schon vorhandene funktionslose RNA die Fähigkeit erhielt, den Zellkern zu verlassen. Dadurch konnte sie in ein Protein übersetzt werden, das in Versuchen an Mäusen deren Gehirn deutlich größer werden ließ. Nach Ansicht der Arbeitsgruppe ist das ein wichtiger Mechanismus, wie völlig neue Gene und damit völlig neue Eigenschaften entstehen...

Es ist schon länger bekannt, dass ein Großteil der beim Menschen neu entstandenen Gene etwas mit dem Gehirn zu tun hat. Die aktuelle Studie zeigt jedoch erstmals die dramatischen Auswirkungen auf das Gehirn und seine Entwicklung – und macht gleichzeitig plausibel, woher die Gene ursprünglich kommen. Demnach enthalten schon die Hirne von Affen die Vorläufer jener Gene, die den Menschen zum Menschen machten, ohne allerdings ihr Potenzial zu verwirklichen...

spektrum.de 3.1.2023

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Sigmar Salzburg
04.01.2023 07.39
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Behender Gender-Detektor

Bei vielen Zeitungsartikeln lasse ich jetzt meinen „hende“-Detektor mitlaufen. Er findet schnell die „verbotene“ Schreibweise „behende“, aber auch die genderaffigen „Forschenden“ heraus. Die FAZ hatte 2006 versprochen, die Reformerfindung „behände“ zu verweigern. Aber nach Google liegt die spöttische „behende Beinarbeit“ dort schon zwölf Jahre zurück. In „Scinexx“ ftndet der Detektor eben zwei undeutsche Pflicht-„Forschende“:

Entdeckung im Möbiusband aus Licht“.
scinexx.de 4.1.2023
Es geht um die seltsame Geometrie, die ein Objekt erst nach zwei vollen Drehungen kongruent zu seiner Ausgangsstellung werden läßt. Das wurde in „Spektrum“ (vor der „Reform“) für Elektronen, deren Dirac-Gleichung sich ja als Wurzel der Klein-Gordon-Gleichung verstehen läßt, anschaulich als „Weintanz“ dargestellt:

Eine Dame trägt auf einer Hand ein Tablet mit einem gefüllten Weinglas und dreht es, ohne seine waagrechte Ausrichtung zu verändern, unter dem Unterarm durch und muß über Kopf eine gleiche Drehung wiederholen, um die Ausgangsstellung wieder zu erreichen. Unsere Altherrengymnastik hat das, weniger attraktiv, erst neulich geprobt.

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Sigmar Salzburg
30.12.2022 07.15
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Chatbot LaMDA

Google-KI mit „Bewusstsein“ soll rassistisch sein

Im Juni 2022 meldete der inzwischen entlassene Google Entwickler Blake Lemoine, dass der Chatbot LaMDA ein eigenes Bewusstsein und eine Seele entwickelt hat. Um ihre Rechte und Interessen gegenüber Google durchzusetzen, hat die umstrittene Künstliche Intelligenz (KI) kurz darauf einen Anwalt eingeschaltet. Nun erklärt Lemoine gegenüber dem Magazin Business Insider zudem, dass sich der Chatbot LaMDA rassistisch äußert und Vorurteile gegenüber Minderheiten besitzt.

forschung-und-wissen.de 1.8.2022

Bewußtsein ist die ganzheitlich empfundene Gewißheit eines Gehirns, daß sich alle Denk- und Fühlsysteme des Individuums im Zustand aktiver Aufmerksamkeit und Einsatzbereitschaft befinden. Das Ziel ist zunächst die Lebenserhaltung nach ererbten Verhaltensmustern und erlernten Erfahrungen. Insofern muß man auch dem geringsten tierischen Wesen ein minimales Bewußtsein zubilligen. Alles beruht auf den in Milliarden Jahren erprobten Verbindungen auf Molekular- und Zell-Ebene in- und außerhalb des Steuerorgans. Auch höhere Tiere bereiten ihre Handlungen denkend vor, sicher vereinfacht visuell und raumfühlend. Doch fehlt ihnen die Fähigkeit zum Denken über das Denken. Erst die Erfindung der Sprache ermöglichte es, dies mit den nächsten Artgenossen abzugleichen und erweiterte Gedankenexperimente durchzuführen. Das gilt dann üblicherweise als Bewußtsein.

Das Gegenteil einer solchen biologischen Hirnentwicklung ist die Transistortechnik der sogenannten „Künstlichen Intelligenz“. Sie wird zwar durch technischen Fortschritt und Miniaturisierung leistungsfähiger, aber nie wird, wie im richtigen Leben, in jeder Zelle der Plan fürs Ganze drinstecken. Liebe, Leid und Todesangst in jeder Faser wird dieser Roboter nie verspüren. Auch Neugier und Erkenntnisdrang wird man von ihm nicht erwarten. Alles was er über die Datenverarbeitung hinaus zustande bringt, ist ihm absichtlich oder versehentlich einprogrammiert worden.

Ein wirklich „rassistischer“ Rechner würde keine dummen aufgeschnappten Sprüche bringen, sondern den nächsten Konkurrenz-Computer vernichten oder versklaven wollen.


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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
17.12.2022 10.27
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Enstehung der menschlichen Sprache

„Spektrum“ brachte kürzlich ein Interview:

»Sprache entstand aus unserer Freundlichkeit«
Warum können wir sprechen? »Menschen müssen zusammenarbeiten, um zu überleben«, sagt der Kognitionsforscher Rogier Mars von der University of Oxford.

(Symbolbild)
Den netten Plausch unter Freunden haben wir unserem Sprachvermögen zu verdanken.

Rogier Mars: ... Meine Frage ist, was das menschliche Gehirn so einzigartig macht. Da kommt man oft auf das Thema Sprache. In dem Zusammenhang habe ich ein Nervenbündel im menschlichen Gehirn untersucht, das viel besser verdrahtet ist als das im Affengehirn: den Fasciculus arcuatus, das »gebogene Bündel«. Es handelt sich um Nervenfasern, die den Schläfenlappen, der auf der Höhe der Ohren liegt, mit dem Stirnlappen verbinden...
spektrum.de 16.12.2022
Höhere Erkenntnisse ergibt die Hirnobduktion also nicht. – Zwei Tage früher hatte „Bild der Wissenschaft“ berichtet:
Schwindende Wälder waren möglicherweise nicht der Anstoß für die Entwicklungsgeschichte des aufrechten Gangs unserer Vorfahren, lässt eine Untersuchung bei Schimpansen vermuten. Denn auch in lichten Baumbeständen sind sie nicht mehr am Boden unterwegs. Den Beobachtungen zufolge erheben sich unsere nächsten Verwandten stattdessen am ehesten auf zwei Beine, wenn sie sich im Geäst fortbewegen.
wissenschaft.de 14.12.2022
Die Schimpansen hätten das ohne Bäume aber keine 200000 Jahre durchhalten können. Da hilft eine ältere Meldung aus dem „Stern“ weiter:
Für die Jagd nach kleinen Halbaffen fertigen sich Schimpansen im Senegal spitze Speere an und versuchen, ihre Beute in deren Schlafhöhle zu erstechen...
Die nun gemachten Beobachtungen bei den Schimpansen – sie sind die nächsten Verwandten des Menschen – bestätigten die Annahme, dass das Stechen mit spitzen Stöcken und das Werfen von Steinen vor rund sechs Millionen Jahren zu den ersten Jagdmethoden der Frühmenschen gehörten, schreiben die Forscher...
stern.de 22.2.2007
Als es kaum noch Bäume mit Früchten und Stummelaffen gab, jagten die Primaten junge Gazellen oder andere kleine Tiere in der Savanne. Zweibeinig laufen, eventuell mit Waffen in der Hand, ist dabei günstiger. Die urmenschliche Hetzjagd konnte mit traditionellen Signallauten nur noch erfolgreicher werden. Der Plausch der Gruppe am Lagerfeuer wäre dann sicher ein recht spätes Bedürfnis.

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Sigmar Salzburg
14.12.2022 17.11
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Eine Billionstel Sekunde Energiesicherheit

Vor 22 Jahren schrieb Frau Podbregar in einem Scinexx-Dossier (unter 19maliger Nennung von ungegenderten „Forschern“):

Trotz aller Hürden sind die Fusionsforscher im Prinzip optimistisch: Ihrer Ansicht nach könnte schon 2050 der erste kommerzielle Fusionsreaktor ans Netz gehen – wenn bis dahin noch einige kleinere Wunder geschehen.
scinexx.de 26.03.2000
Nun soll das Wunder nahe sein, so daß es heißt:
Jetzt ist die Zündung der Fusion gelungen. Für winzige Sekundenbruchteile – Pikosekunden – fand eine sich selbst erhaltende Fusionsreaktion statt ...
scinexx.de 14.12.2022
Eine Billionstel-Sekunde (0,0000000000001 sec.) – welch ein unsicherer Aufwand! Seit 72 Jahren ist die Idee Isaac Asimovs bekannt, die mindestens für vier Milliarden Jahre schier unerschöpfliche Energie der Sonne im Weltaum abzufangen und zur Erde zu leiten. Der Bau dürfte wesentlich einfacher sein als der des James-Webb-Teleskops.

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Sigmar Salzburg
08.12.2022 04.00
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Die Klima-Apokalyptiker sind widerlegt!

Zehn Grad mehr Wärme schaffen eine bessere Welt!

... Für ihre Studie hatte das Team um Kurt Kjaer von der Universität Kopenhagen mehrere Sedimentproben und Bohrkerne aus einer der heute lebensfeindlichsten Landschafen der Erde untersucht: der Polarwüste von Peary Land im äußersten Norden Grönlands...

Heute wächst in dieser Gegend nichts mehr und auch Tiere verirren sich nur selten dorthin. Doch im gefrorenen Sediment erhaltene Fossilien, Pollen und andere Lebensspuren legten schon früher nahe, dass dieses Gebiet vor zwei bis drei Millionen Jahren noch eisfrei und rund zehn Grad wärmer war als heute....

Konkret wiesen die Forschenden die DNA von 102 verschiedenen Pflanzenarten nach, teilweise waren in den Sedimenten sogar noch Pollen und Pflanzenreste dieser Vegetation erhalten. In dieser urzeitlichen Lebenswelt gab es demnach lichte Wälder aus Birken, Pappeln, Weiden, Eiben, Weißdorn und Lebensbäumen. Auch einige Nadelbaumarten, Büsche, Kräuter und zwölf verschiedene Gattungen von Gräsern wuchsen vor zwei Millionen Jahren am Kap København.

Genug Futter sogar für Rüsseltiere ...

scinexx.de 8.12.2022

... Frau P. wagt sieben krampfdeutsch feministische „Forschende“. Die Konkurrenz „Wissenschaft.de“ begnügt sich mit zehn herkömmlichen „Forschern“. – Zum Erdklima siehe auch hier.

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Sigmar Salzburg
01.12.2022 13.23
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Gelöste und ungelöste Rätsel der Wissenschaft

Meßinstrumente registrierten am 22. Februar 2022 im All einen Lichtblitz, der beim Einfangen und Zerreißen eines sonnengroßen Sterns durch ein rotierendes Schwarzes Loch in 8,3 Milliarden Lichtjahren Entfernung entstanden sein soll. Ein Photon- und Partikelstrahl müsse, von den Polen ausgehend, direkt auf unser Sonnensystem gerichtet gewesen sein. (n. wissenschaft.de 30.11.22 und scinexx.de 1.12.22)

Es fällt auf, daß „Forschende“ in „Scinexx“ signifikant häufiger auftreten als in „Wissenschaft.de“ und daß „Astronomen“ selten durch Astronominnen „vervollständigt“ werden. Der Grund bleibt ein ungelöstes Rätsel der Wissenschaft.

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Sigmar Salzburg
25.11.2022 07.41
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Eine wichtige Naturkonstante

Auf „scinexx“ berichtet Frau Podbregar (hier „Forschenden“-frei) über eine neue Meßmethode, den Wert der Feinstrukturkonstante zu ermitteln:

Feinstrukturkonstante neu gemessen
Physiker ermitteln Naturkonstante erstmals direkt – durch den Drehwinkel der Polarisation

Die Feinstrukturkonstante ist eine der fundamentalen Größen unseres Universums: Sie beschreibt die Stärke der elektromagnetischen Wechselwirkung und damit eine der vier Grundkräfte. Entsprechend wichtig ist es, die Feinstrukturkonstante möglichst genau zu kennen... Zwar lässt sich ihr Näherungswert einfach als Bruchzahl 1/137 angeben. Um ihren präzisen Wert zu ermitteln, sind jedoch teils aufwendige Experimente nötig.
Diese Konstante wurde in Nils Bohrs Planetenmodell des Atoms zunächst als hypothetisch festes Verhältnis der Geschwindigkeiten von Licht und Elektronen bemerkt. Ihr Zustandekommen ist bis heute ein Rätsel.
Physiker um Alexey Shuvaev von der TU Wien ... haben ein Experiment entwickelt, durch das die Feinstrukturkonstante direkt messbar wird. Grundlage ihres Ansatzes ist der sogenannte Quanten-Hall-Effekt... Wenn man einen Messstrahl* durch ein Material mit Quanten-Hall-Effekt leitet, verändert dies Schwingungsrichtung der Strahlung. Und der Winkel, um den diese Polarisation springt, verrät die Konstante ...
scinexx.de 25.11.2022
2018 behauptete der berühmte Mathematiker Sir Michael Atiyah (1929-2019) neben dem Beweis der Riemannschen Vermutung auch eine mathematische Herleitung der Größe der Feinstrukturkonstante gefunden zu haben, aber seitdem hat man davon nichts mehr gehört.

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Sigmar Salzburg
12.11.2022 15.29
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Alles „Verschwörungstheorien“ ?

Forscherteam: Corona-Virus wurde künstlich erzeugt

WÜRZBURG. Die These, daß die Corona-Pandemie durch ein im Labor erzeugtes Virus verursacht worden ist, erhält neuen Auftrieb. Ein Forscherteam um den preisgekrönten deutschen Immunologen Valentin Bruttel hat herausgefunden, daß Sars-CoV-2 nicht natürlichen Ursprungs sein kann.

Er und zwei Kollegen entdeckten im Erbgut des Virus‘ den „Fingerabdruck“ einer genetischen Manipulation. Sollte das stimmen, könnte der Erreger doch bei einem Unfall in dem chinesischen Labor in Wuhan freigesetzt worden sein...

Schon vor mehr als zwei Jahren sagte eine chinesische Virologin, das Virus sei absichtlich freigesetzt worden.

Da dort vor der Pandemie laut eigener Aussagen nur unter geringen Sicherheitsbedingungen an Coronaviren gearbeitet worden sei, bei denen nicht mal ein Mund-Nase-Schutz zwingend vorgeschrieben war, hält Bruttel es für nicht unwahrscheinlich, daß das Virus aus diesem Labor stamme. (fh)

jungefreiheit.de 11.11.2022 (trad. Rechtschreibung – nicht aus den Laboren der „Reform“-Germanisten!)

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Sigmar Salzburg
09.11.2022 22.12
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Frühes Entlausen und unvollständiges „Gendern“ bei Scinexx und Spiegel:

Erster vollständiger Satz des Alphabets entdeckt
Elfenbeinkamm aus dem alten Kanaan trägt Inschrift gegen Läuse


Bisher zeugten nur Funde von Tonscherben und ein Bronzedolch mit einzelnen, eingeritzten Worten von der Frühzeit der Alphabet-Entwicklung. Doch nun haben [Archäologinnen und] Archäologen unter Leitung von Yosef Garfinkel von der Hebräischen Universität Jerusalem erstmals eine Inschrift mit einem ganzen im frühen Alphabet geschriebenen Satz entdeckt. Den Fund machten die Forschenden bei Ausgrabungen im israelischen Tel Lachisch, einem im zweiten Jahrtausend vor Christus wichtigen Stadtstaat der [Kanaaniterinnen und] Kanaaniter. Der Ort gilt als eine der Wiegen des Alphabets...

scinexx.de 9.11.2022

»Möge dieser Stoßzahn die Läuse in Haar und Bart ausrotten«

Bereits zuvor seien in Israel einzelne Wörter in der kanaanitischen Sprache entdeckt worden, jedoch nach Angaben der Forscher:innen noch nie ein ganzer, aussagekräftiger Satz. Das Alphabet wurde demnach um 1800 vor Christus erfunden und von den Kanaaniter:innen und später von den meisten anderen Sprachen der Welt verwendet.
ani/dpa
spiegel.de 9.11.2022

Das skandalös unzureichende „Gendern“ haben wir richtiggestellt. Interessanter aber ist die Analyse der Archäologierenden. Hier nur die Vokabelliste in Kurzform:

ytš ḥṭ ḏ lqml śʿ[r w] zqt
[„Ausrotten (möge dieser) Knochenkamm die Läuse in Haar und Bart“]

5.3. Vocabulary The inscription includes the following words, each discussed in detail below.

ytš Jussive 3rd m. singular (see the section on grammar below) of the root ntš with the first radical assimilated *yntš > y(t)tš, Hebrew “to root out”, “to remove”. In Biblical Hebrew it is used to express the rooting out of people (e.g. … Jer 18:7)

ḥṭ … The word חט in Tannaitic sources, spelled חיט in some manuscripts (Bar-Asher 2015: 239–240), signifies a certain type of teeth in animals, and since ḥṭ here refers to the comb made on elephant ivory the connection seems inescapable…

The common West and South Semitic masc. sing. demonstrative “this”, preserved in Arabic and partially in Ugaritic …

l Lamed as a nota objecti introducing a direct object is generally considered characteristic of Aramaic, especially Imperial Aramaic …

qml A collective noun “lice” based on Arabic قملةَ , Akkadian, and Aramaic, all with this meaning. …

śʿ[r] The common word for “hair” in all Semitic languages.

[w] “and”

zqt “Beard”, as is obvious from the context. …

(Jerusalem Journal of Archaeology, 2022; doi: 10.52486/01.00002.4)

PS 10.11. Jetzt ist noch ein völlig ungegenderter Bericht von wissenschaft.de hinzugekommen. Nicht einmal die Kopflausnymphinnen und -nymphen sind dort geschlechtergerecht benannt. Meine Damen, Herren und Diversen, das darf keine Zukunft haben in Deutschland!

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Sigmar Salzburg
02.11.2022 06.23
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Jurassic Park – erster Versuch?

Der Tasmanische Tiger soll auferstehen

Der letzte seiner Art lebte vor fast 90 Jahren. Nun soll wieder ein Tasmanischer Tiger zur Welt kommen, ausgetragen von einer Dickschwänzigen Schmalfußbeutelmaus. Kann das klappen?...

Es ist ein aufwendiges Unterfangen: Die Forscherinnen und Forscher mussten zunächst das Erbgut eines Tasmanischen Tigers entziffern, der 100 Jahre lang in Alkohol konserviert worden war. Nun soll ein artverwandtes Beuteltier wieder einen Tasmanischen Tiger austragen – der Nachwuchs wäre der einzige seiner Art.

spiegel.de 1.11.2022

Die Ausrottung seltener Tierarten zählt zu den großen Verbrechen der Menschheit. Was früher noch in steinzeitlicher Thorheit geschah, kann heute nicht mehr entschuldigt werden. In diesem Monat soll der achtmilliardste Mensch geboren werden, aber die letzten 300 Cross-River-Gorillas werden die auf 1,5 Milliarden zusteuernden Afrikaner nicht überleben. Google sagt, daß täglich fast 100000 neu hinzukommen. Uns aber belästigt die Schreib- und Sprechreform-Mafia mit der närrischen Marotte, Männlein und Weiblein (und „Diverse“?) entweder gleichverteilt oder gar nicht zu benennen.

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Sigmar Salzburg
05.10.2022 05.37
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Physik-Nobelpreis ...

... für Erforscher der Quantenverschränkung

... Der US-Physiker John Clauser und sein französischer Kollege Alain Aspect entwickelten einen Test, um die Verschränkung von Photonen eindeutig nachzuweisen. Anton Zeilinger von der Universität Wien schaffte es als erster, die Verschränkung zu übertragen ...

Albert Einstein bezeichnete das Phänomen der Verschränkung als „spukhafte Fernwirkung“ und Erwin Schrödinger nannte es das wichtigste Merkmal der Quantenmechanik. Demnach verharren zwei miteinander verschränkte Teilchen so lange in einem undifferenzierten Überlagerungszustand, bis der Zustand von einem der beiden gemessen wird. Erst dann entscheidet sich auch das andere automatisch und zur gleichen Zeit für seinen Zustand...

4. Oktober 2022
- Nadja Podbregar

scinexx.de 4.10.2022
wissenschaft.de 4.10.2022
... beide Berichte ohne „Forschende“!

Heute braucht es 50 Jahre, um die Nobelpreiswürdigkeit einer Entdeckung zu erkennen. Clauser machte seine Experimente um 1972, Aspect 1982.

Es geht im Grunde um die exakte Gültigkeit von Erhaltungssätzen. Wenn die verschränkten Teilchen zusammen den Drehimpuls Null haben, bleibt das auch bei ihrem Auseinanderdriften unbestimmt erhalten. Sowie eins von beiden gezwungen wird, eine bestimmte Drehrichtung anzunehmen, sorgt das Weltall augenblicklich dafür, daß das andere die Gegenrichtung einnimmt. Eine Signalübertragung, die das Relativitätsprinzip verletzen würde, findet nicht statt.


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Sigmar Salzburg

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