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Sigmar Salzburg
04.08.2008 21.24
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60 Prozent Verweigerer

Ergebnis der ka-news-Umfrage

Tendenz zur „Schlechtschreibreform“

Karlsruhe – Am vergangenen Freitag wollten wir von unseren Lesern wissen, wie ihre Meinung zur Rechtschreibreform ist. Machen die geänderten Regeln ein Schreiben einfacher oder eher kompliziert? Dabei bekam die seit zehn Jahren existierende Schreibnorm ein relativ schlechtes Zeugnis ausgestellt.

Etwa 60 Prozent verweigern sich der Reform kategorisch und behalten die alte Schreibweise bei. Immerhin 40 Prozent sind der Rechtschreibreform gegenüber zumindest aufgeschlossen. Von den Befragten insgesamt etwa zehn Prozent scheinen keinerlei Probleme mit der Umsetzung zu haben. Ein Fünftel der Befragten kämpft noch mit kleineren Schwierigkeiten, fühlt sich aber zunehmend sicherer. Und acht Prozent der gesamten Befragten konsultieren regelmäßig den Duden um sich einer korrekten Schreibweise zu vergewissern. Es erscheint überraschend, wie groß die Abneigung selbst nach zehn Jahren noch ist. Viele werden wohl auch weiterhin gegen den Strom Rad fahren.

Wir bedanken uns bei 620 Lesern für die Teilnahme und verweisen auf die neueste Umfrage: Mythos Zirkus – überholt oder unsterblich? (ka-news berichtete) (pbm)

Meldung vom Montag, 4. August 2008 © ka-news 2008

http://www.ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=pbm200884-3B

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Sigmar Salzburg
13.06.2008 15.51
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Nur neun Prozent für die „Rechtschreibreform“

„Sächsisch“ und „Ficken“ sind unbeliebt

Diese und andere „tief schürfende“ Ergebnisse einer Untersuchung im Auftrage der staatlichen „Gesellschaft für deutsche Sprache“ wurden jetzt veröffentlicht. Dem Vorsitzenden, Reformer Rudolf Hoberg, gelang es jedoch, die wichtigste Erkenntnis – nämlich daß sich auch im Jahre zwölf nach Augst nur neun Prozent der Befragten mit der „Rechtschreibreform“ angefreundet haben – mit der Behauptung zu verharmlosen, daß diese schon vorher nicht richtig schreiben konnten. In WELT online liest sich das so:


Was die Deutschen über ihre Sprache denken

Worte wie „Idiot“ und „Scheiße“ werden mittlerweile im Alltag akzeptiert, aber die Deutschen haben das Gefühl, dass ihre Sprache verkommt. […]

Die Umfrageergebnisse des Allensbach-Instituts unter 1820 ausgewählten Personen wurden am Freitag vorgestellt, einen Tag nach der Präsentation des Bildungsberichts 2008 von Bund und Ländern.

„Klagen über Sprachverfall gibt es seit den alten Ägyptern und den alten Griechen, vor allem von der älteren Generation“, relativierte Rudolf Hoberg, Vorsitzender der Gesellschaft für deutsche Sprache, die jüngsten Umfrageergebnisse, nach seinen Worten die umfassendsten dieser Art seit über zehn Jahren. „Jede Sprache verändert sich im Laufe der Zeit.“ Hoberg lehnt „Sprachgesetze“ zur „Rettung der deutschen Sprache“ ab, seine Gesellschaft könne aber beratend tätig sein. Auch die in der Umfrage wieder zutage getretene breite Ablehnung der Rechtschreibreform (nur neun Prozent haben sich bis heute mit ihr angefreundet) verschleiere die Tatsache, „dass die meisten Menschen auch vorher schon immer mit der Rechtschreibung nicht zurecht gekommen sind“. […]

WELT online13.06.2008
WELT

GfdS
http://www.gfds.de/presse/pressemitteilungen/130608-umfrage-zur-spracheinstellung/

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Sigmar Salzburg
19.04.2008 18.59
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Auch 2008 mögen 62 Prozent die „neue“ Rechtschreibung nicht

Umfrage: Der Durchschnittsdeutsche ist ein bisschen bieder

Sparsam, ein bisschen bieder, aber romantisch – «Der Spiegel» hat versucht, den Charakter der Deutschen zu ergründen. (Symbolbild)
Hamburg – Der durchschnittliche Deutsche ist einer Umfrage des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» zufolge ein bisschen bieder, ein bisschen brav, aber romantisch und pflegt seine Vorurteile. Außerdem schätzt er Disziplin und Sparsamkeit.
[...]
Unterdessen ergab eine repräsentative Studie des Instituts TNS Emnid im Auftrag von «Bild am Sonntag», dass die Mehrzahl der Deutschen nach wie vor Probleme mit der seit August 2006 geltenden neuen Rechtschreibung hat. Auf die Frage «Haben Sie sich inzwischen an die neue Rechtschreibung gewöhnt?» antworteten 62 Prozent aller Befragten mit Nein, nur 36 Prozent mit Ja. In Westdeutschland liegt der Anteil derer, die sich nicht an die Rechtschreibreform gewöhnt haben mit 64 Prozent höher als in Ostdeutschland (54 Prozent).
Probleme mit der Reform gestanden 67 Prozent der befragten Männer ein, hingegen nur 57 Prozent der Frauen. Während in den Altersgruppen ab 30 Jahren die Anzahl derer, die sich nicht an die Rechtschreibreform gewöhnt haben zwischen 63 und 69 Prozent liegt, sinkt er bei den jungen Deutschen zwischen 14 und 29 Jahren auf 45 Prozent. Dies ist die einzige Altersgruppe, in der eine Mehrheit (55 Prozent) angibt, sie sei mit der Rechtschreibreform vertraut.
dpa
Berliner Zeitung online 19.04.2008
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/vermischtes/detail_dpa_17528522.php

Die Zahl der gläubigen Reformbefürworter dürfte weiterhin nicht über 10 Prozent der Bevölkerung liegen. Aber die gerichtlich geförderte Enteignung der Kinder zum Zwecke Reform-Indoktrination durch die Kultusminister trägt Früchte.


– geändert durch Sigmar Salzburg am 20.04.2008, 06.40 –

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Dr. Konrad Schultz
06.09.2004 19.47
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CDU-NRW
58 Minuten später sind die Stimmenzahlen verändert worden auf 1822/1098/63.

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Peter Dietrich
06.09.2004 19.12
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Re: cdu-nrw.de /Umfragen

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Ruth Salber-Buchmüller
Reform rückgängig machen 61,11% (1821)
So lassen, wie es ist 36,78% (1026)
die Reform nochmal reformieren 2,11% (63)


Die Umfrage ist zweifellos manipulierbar.Wahrscheinlich
kann nach jeweils 2 Stunden erneut abgestimmt werden.
__________________
Peter Dietrich

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Ruth Salber-Buchmüller
06.09.2004 18.46
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cdu-nrw.de /Umfragen

Reform rückgängig machen 61,11% (1821)
So lassen, wie es ist 36,78% (1026)
die Reform nochmal reformieren 2,11% (63)
__________________
Ruth Salber-Buchmueller

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Karin Pfeiffer-Stolz
06.09.2004 17.32
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s-Laut-Schreibung

Ich halte die Wahl der s-Laut-Schreibung keineswegs für ein nur ästhetisches Problem. Es ist immer wieder dargelegt worden, daß die Adelungsche s-Laut-Schreibung den Vorteil der besseren Lesbarkeit besitzt, ohne deswegen unlogischer als Heyse zu sein. Das kann jeder an sich selbst ausprobieren. Die Schweizer Schreibung ist in allen Belangen die schlechtere Lösung. Weshalb sollte man sich für die schlechtere Lösung entscheiden?
Den kompletten Wegfall des Buchstaben ß kann man schon allein deshalb nicht befürworten, da dieser Schritt den Bruch mit der Schriftkultur herbeiführt mit all seinen negativen Folgeerscheinungen und Kosten, die oft genug thematisiert worden sind. (Jede Reform der Orthographie ist der moderne Scheiterhaufen für die Literatur.) Ein kompletter Fortfall des s würde auch bedeuten, daß kein einziges heute gedrucktes Buch aktuell ist – weder nach der „alten“, noch nach der „neuen“ Rechtschreibung. Auch die Regeln in den Rechtschreibbüchern müßten dann neu formuliert werden. Offengestanden, ich finde eine Diskussion darüber, ob man das ß fallen lassen sollte, kulturschädlich und überflüssig.
__________________
Karin Pfeiffer-Stolz

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J.-M. Wagner
06.09.2004 17.18
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Re: Umfrage zum Thema s-Regelung

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Stephan Fleischhauer
Die Untersuchung von Harald Marx ist sehr wichtig. Leider haben wir nie ernsthaft in dieser Richtung argumentiert. Ich habe übrigens seit längerem versucht, das Augenmerk auf die Umgewöhnungsproblematik zu lenken, mit wenig Erfolg.
Da ſind Sie aber nicht der erſte, in meinen relativ alten Beiträgen zur s-Schreibung gehe ich auch darauf ein (ſiehe hier – haben Sie dieſen Beitrag jemals ganz geleſen?).

Inſbeſondere wollte ich herausfinden, woher dieſe unſinnige „ss ſtatt ß ...“-Formulierung ſtammt, und ich bin bei Herrn Heller fündig geworden (ſiehe hier).


Das ändert aber nichts an der Brauchbarkeit der Schreibweisen.
Sie halten alſo eine offenſichtlich fehlerträchtige Schreibweiſe für brauchbar?


Vor allem gebe ich zu bedenken, daß bei Umstellung auf Schweizer Schreibweise nicht unbedingt mit den von Marx geschilderten Schwierigkeiten zu rechnen ist.
Warum? Wenn ich die Marxſchen Ergebniſſe richtige verſtanden habe, iſt auch bei einer Umſtellung auf die Schweizer Schreibweiſe mit Fehlern bei nicht von der Umſtellung betroffenen Wörtern zu rechnen.


Eins muß aber unbedingt klar sein: Ich habe mich hier weder fürs Heyse-s noch für die Abschaffung des ß ins Zeug gelegt.
Das iſt beruhigend.


Eine Frage muß ich hier mal in die Runde werfen:
Hätte irgend jemand ein Problem damit, wenn es eine Umfrage zum Thema s-Regelung gäbe?
Ich hoffe nicht.
Was genau würden Sie zur Umfrage ſtellen wollen?
__________________
Jan-Martin Wagner

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Stephan Fleischhauer
06.09.2004 17.09
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Die Untersuchung von Harald Marx ist sehr wichtig. Leider haben wir nie ernsthaft in dieser Richtung argumentiert. Ich habe übrigens seit längerem versucht, das Augenmerk auf die Umgewöhnungsproblematik zu lenken, mit wenig Erfolg.
Die Marxsche Untersuchung sagt aber nichts aus zur Brauchbarkeit der Schreibweisen. Vor allem gebe ich zu bedenken, daß bei Umstellung auf Schweizer Schreibweise nicht unbedingt mit den von Marx geschilderten Schwierigkeiten zu rechnen ist.
Eins muß aber unbedingt klar sein: Ich habe mich hier weder fürs Heyse-s noch für die Abschaffung des ß ins Zeug gelegt.
Eine Frage muß ich hier mal in die Runde werfen:
Hätte irgend jemand ein Problem damit, wenn es eine Umfrage zum Thema s-Regelung gäbe?
Ich hoffe nicht.

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J.-M. Wagner
06.09.2004 16.49
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Re: endlich etwas in der Hand

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Stephan Fleischhauer
Eine wirklich wichtige Umfrage wäre einmal: Wie soll in Zukunft die s-Schreibung aussehen? Bisherige Schreibweise, Reformschreibweise oder grundsätzlicher Ersatz von ß durch ss?
Auf dem Nachrichtenbrett herrscht momentan Unmut über Reich-Ranickis Plädoyer für die Schweizer Schreibweise. Meines Erachtens kommt man hier durch bloßes Streiten kaum weiter. Da es sich um (fast) eine rein ästhetische Frage handelt, ist eine Umfrage durchaus angemessen. (Alles andere, z.B. die Kommastzung, würde ich nicht unbedingt zum Thema machen.)
Man müßte den Leuten ganz konkret vorführen, zu welchen Konsequenzen jeweils die eine oder andere s-Regelung führt, und dann darüber abstimmen lassen.
Dann hätten wir endlich etwas in der Hand!
Das haben wir doch längſt (und zwar etwas, das gegen die reformierte Schreibweiſe ſpricht), oder iſt Ihnen entgangen, was Prof. Marx über die Ergebniſſe ſeiner Unterſuchungen geſagt hat?
__________________
Jan-Martin Wagner

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Theodor Ickler
06.09.2004 16.38
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Beweislast

Niemand hat klarer als Wolfgang Kopke dargelegt, daß derjenige, der eine Änderung begehrt, die Beweislast dafür trägt, daß sie besser ist. Die Reformer haben diesen Grundsatz auf den Kopf gestellt.
__________________
Th. Ickler

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Stephan Fleischhauer
06.09.2004 14.23
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Eine wirklich wichtige Umfrage wäre einmal: Wie soll in Zukunft die s-Schreibung aussehen? Bisherige Schreibweise, Reformschreibweise oder grundsätzlicher Ersatz von ß durch ss?
Auf dem Nachrichtenbrett herrscht momentan Unmut über Reich-Ranickis Plädoyer für die Schweizer Schreibweise. Meines Erachtens kommt man hier durch bloßes Streiten kaum weiter. Da es sich um (fast) eine rein ästhetische Frage handelt, ist eine Umfrage durchaus angemessen. (Alles andere, z.B. die Kommastzung, würde ich nicht unbedingt zum Thema machen.)
Man müßte den Leuten ganz konkret vorführen, zu welchen Konsequenzen jeweils die eine oder andere s-Regelung führt, und dann darüber abstimmen lassen.
Dann hätten wir endlich etwas in der Hand!

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Matthias Dräger
06.09.2004 14.07
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Gute Gesellschaft

Focus befindet sich mit dieser Art der Befragung in bester Gesellschaft.
Am 14. August 1996 hatte dpa die Bezieher des Basisdienstes angeschrieben mit einem Fragebogen, ob von den Zeitungen eine Umstellung des Agenturmaterials gewünscht werde. In dem dem Fragebogen beigefügten Anschreiben der dpa, verfaßt von Dr. Wilm Herlyn, heißt es u.a.:

„Unserer Ansicht nach ist eine Umstellung auf die neue Rechtschreibung unvermeidlich – vor allem, weil die nachwachsende Lesergeneration andernfalls den Printmedien verlorengehen könnte.“ Etc., etc.


Mit anderen Worten teilt die dpa den Zeitungen mit: das Ganze ist sowieso unvermeidlich, und wenn Sie sich hier gegen die Rechtschreibreform aussprechen sollten, sind sie übermorgen pleite.

Solche Umfragen, angeblich zur Gewinnung eines „Meinungsbildes“, kann man auch bleiben lassen. Man erspart so seinen Kunden, zur Figur auf einem Schachbrett reduziert zu werden.


Das vollständige Dokument der dpa in Ickler: „Regelungsgewalt“, ab 2. Auflage 2001, S. 223 ff.

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Theodor Ickler
06.09.2004 13.44
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Tendenziös

Bei Focus-online läuft eine Leserbefragung:

Sollte Deutschland zur alten
Rechtschreibung zurückkehren
oder es bei der neuen
belassen?



Deutschland sollte zur alten
Rechtschreibung
zurückkehren.

Deutschland sollte bei der
neuen Rechtschreibung
bleiben.

Experten sollten einen
klugen Kompromiss
zwischen alter und neuer
Rechtschreibung finden.

Wer würde etwas gegen einen „klugen“ Kompromiß haben – wenn es ihn denn gäbe! Der Focus fragt genauso tendenziös, wie er über die RSR schreibt.
__________________
Th. Ickler

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Peter Dietrich
03.09.2004 09.57
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Re: Kommunalwahlen 1989

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Dr. Konrad Schultz
Ich habe die gestrigen Zahlen leider nicht notiert, aber ich hatte bei meinem gestrigen Besuch 250 Teilnehmer oder etwas mehr in Erinnerung. 44 % davon wären 110 Rückkehrbefürworter, jetzt sind es 106, während die Zahl der anderen um etwa 90 zugenommen hat. Muß man nun Mitzähler vor den virtuellen Wahllokalen postieren? Das erinnert mich doch stark an die Wahlpraxis bei Egon Krenz.

CDU-NRW

Auch diese Abstimmung ist unbrauchbar,da Mehrfachabstimmungen möglich sind.
__________________
Peter Dietrich

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