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Deutsche Sprachwelt DSW
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Norbert Lindenthal
26.03.2006 06.36
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Armin Rohde: „katastrophal“

24.3.2006

Hotzenplotz findet Rechtschreibreform „katastrophal“

Der Schauspieler Armin Rohde, der in einem neuen Kinofilm den Räuber Hotzenplotz verkörpert, äußerte sich in diesen Tagen gegenüber dem Nordkurier zur Rechtschreibreform:

Nordkurier: Dieser Waldschrat hat offensichtlich ein ernsthaftes Orthographie-Problem. Was halten Sie generell von der Reform der Rechtschreibung?

Armin Rohde: Katastrophal! Sprache ist etwas so Lebendiges, daß sich kein Club von selbsternannten Sprachregulierern hinsetzen und reformieren kann. Es ist ein schwieriges Feld. Eine meiner Nichten ist Legasthenikerin. Was die unter uninformierten Lehrern zu leiden hat, ist wirklich unglaublich. Es gibt tatsächlich Lehrer, die Legasthenie nicht erkennen und meinen, einen kleinen Menschen vor der Klasse herabwürdigen zu können. Da platzt mir der Kragen.

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Norbert Lindenthal
11.10.2004 14.33
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Deutsche Sprachwelt

11.10.2004

Rechtschreibreform: Widerstand der Schriftsteller und Verleger wächst

Dem Frankfurter Appell zur Rechtschreibreform, in dem die „Beendigung des Experiments Rechtschreibreform“ gefordert wird, sind im Verlauf der Frankfurter Buchmesse weitere 150 namhafte Persönlichkeiten des literarischen Lebens beigetreten, unter ihnen die Autoren Volker Braun, Robert Gernhardt, Durs Grünbein, Bodo Kirchhoff, Georg Klein, Alexander Kluge, Martin Mosebach, Sven Regener, Rüdiger Safranski, Urs Widmer und Christa Wolf sowie die Verleger Dr. Hans Dieter und Wolfgang Beck, Matthias Bischoff (Eichborn), Daniel Keel (Diogenes), Michael Klett, Michael Krüger und Klaus Wagenbach.

Der Zuspruch, den der Appell innerhalb weniger Tage gefunden hat, beweist aufs neue, daß die reformierte Rechtschreibung auch über den 1. August 2005 hinaus für das literarische Leben in den deutschsprachigen Staaten keinesfalls „verbindlich“ sein wird.

geschrieben von rdr am 11.10.2004

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Norbert Lindenthal
21.09.2004 05.41
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Deutsche Sprachwelt

20.9.2004

20. September 2004

Die Rechtschreibreform
muß vom Tisch!

Die deutsche Sprache braucht Klarheit, Deutlichkeit und Eindeutigkeit

Von Christian Wulff

Keine Debatte wurde in den vergangenen Jahren über einen so langen Zeitraum so intensiv und auch emotional geführt wie die zur Rechtschreibreform. Befürworter wie Gegner lieferten sich wahre „Wort“-Schlachten, selbst das Bundesverfassungsgericht wurde bemüht. Ergebnis: Die reformierte Schreibung durfte seinerzeit mit all den bekannten Unzulänglichkeiten verkündet werden. Goethe, nicht nur viel- und weitgereist, wußte schon zu seiner Zeit: „Jede Lösung eines Problems ist ein neues Problem.“ Fürwahr!

Es rächt sich heute, daß die Kultusministerkonferenz (KMK) 1996 nicht die notwendige Einsicht und Kraft hatte, die sogenannte Rechtschreibreform anzuhalten. Auch nach sechs Jahren reformierter Schreibung gibt es Unsicherheit, aber auch Ärger und Unbehagen in breiten Teilen der Bevölkerung. Sie hat bei vielen Menschen eher zur Verwirrung als zu mehr Klarheit beigetragen. Es ist Konfusion und Beliebigkeit im Umgang mit der Orthographie eingetreten. Die Entscheidung der KMK von Anfang Juni bestärkt mich in dieser Auffassung. Klarheit, Deutlichkeit und Eindeutigkeit braucht die deutsche Sprache. Oder soll es wirklich so sein, daß die deutschen Schüler eine andere Rechtschreibung lernen als Günter Grass, Martin Walser und andere sie verwenden? Soll es wirklich so sein, daß im Land der Dichter und Denker die Schülerinnen und Schüler anders schreiben als jene zeitgenössischen Schriftsteller, deren Texte sie in der Schule bearbeiten? Deutschland als Land zweier Schreibungen?

Tatsächlich ist die Beherrschung der Rechtschreibung eine Kernkompetenz, ohne die in vielen Lebenslagen und Wissensgebieten keine wirkliche Verständigung möglich ist. Die Stärkung dieser Kernkompetenz hat für mich eine hohe Vorrangigkeit. Deshalb setze ich mich seit Jahren für die Beibehaltung der klassischen Rechtschreibung ein. Die gegenwärtige Debatte über Zustand und Zukunft der deutschen Sprache sehe ich als Gelegenheit, die Rechtschreibreform noch einmal grundsätzlich in Frage zu stellen. Doch Niedersachsen allein kann diese Reform nicht umkehren. Hierzu wird die Unterstützung aller Bundesländer, der Bundesregierung und der anderen mitunterzeichnenden Staaten benötigt. Nur gemeinsam kann ein solcher Umkehrungsprozeß eingeleitet werden, damit Deutschland gestärkt aus der orthographischen Krise herauskommt und die geschriebene deutsche Sprache wieder eine höhere Akzeptanz in der Bevölkerung findet.

„Auf dem Gebiete der deutschen Rechtschreibung herrscht augenblicklich ein unerquicklicher und namentlich für die zum Lehren Berufenen unbefriedigender Übergangszustand“ beschreibt Konrad Duden die Lage, als er 1872 versuchte, die Vielfalt der in Schulen, Dienststellen und Verlagen herrschenden Schreibung zu vereinheitlichen. Diesen Gedanken Dudens, nämlich die Einheitlichkeit der Schreibung zu wahren, sollten wir wieder stärker in den Vordergrund stellen und nicht unter seinem Namen die Vielfalt und Beliebigkeit zulassen.

Wenn sich im Oktober die Ministerpräsidentenkonferenz und anschließend im Lichte dieser Beratungen die KMK mit der Rechtschreibreform befassen, täten wir gut daran, endlich den Knoten zu durchschlagen und zur bewährten Rechtschreibung zurückzukehren. Politik muß auch in der Lage sein, Fehlentscheidungen zu widerrufen. Hierin zeigt sich wahre Größe. Dann sind Kompromisse und behutsame Veränderungen allemal möglich.

Christian Wulff ist niedersächsischer Ministerpräsident und stellvertretender Vorsitzender der CDU.

erschienen am 20. September 2004 in der 17. Ausgabe der DEUTSCHEN SPRACHWELT auf Seite 3

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Dominik Schumacher
30.08.2004 12.38
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DSW Deutsche Sprachwelt

30.8.2004

Mitglieder der Sprachakademie gegen Kompromiß

Der Kompromißvorschlag der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung zur Rechtschreibreform findet offenbar nicht die Unterstützung der Akademiemitglieder. Nur kurz vor der abermaligen Kompromißvorstellung unter anderem durch den Akademiepräsidenten Klaus Reichert in Berlin haben in Weimar Mitglieder der Akademie und der Berliner Akademie der Künste eine völlige Rücknahme der ihrer Ansicht nach „innerlich verfehlten und sehr viel Geld und Arbeitskraft kostenden Rechtschreibreform“ gefordert. Insgesamt 37 Mitglieder der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Berliner Akademie der Künste unterschrieben eine entsprechende Resolution.

geschrieben von dsw am 30.08.2004

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Fritz Koch
21.08.2004 16.40
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Wenn Österreichisch eine eigene Sprache wird,

müssen wohl äußere Erkennungsmerkmale her.
Sie können ja das ß abschaffen und Substantive klein schreiben, aber die Anredepronomen wohl kaum. Vielleicht übernehmen sie auch die Vokal-Diphtongierungen in die Schriftsprache.

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Norbert Lindenthal
21.08.2004 14.01
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DSW Deutsche Sprachwelt

21.8.2004

Pläne für eine radikale Weiterführung der Rechtschreibreform werden bekannt

Die Katze ist aus dem Sack. Jetzt sind Pläne bekanntgeworden, die Rechtschreibreform nach ihrem endgültigen Inkrafttreten im nächsten Jahr radikal weiterzuführen. Der Bildungssprecher der SPÖ, Erwin Niederwieser, nennt die bisher reformierte Rechtschreibung in einer Aussendung einen „Kompromiß auf dem richtigen Weg“. Nach 2005 müsse man den Weg weitergehen in Richtung „gemäßigte Kleinschreibung“. Dann dürften nur noch Namen und Satzanfänge groß geschrieben werden. Außerdem soll das „ß“ gänzlich abgeschafft werden: „Das ist in der Schweiz schon seit Jahrzehnten eliminiert, ohne daß unsere Nachbarn in tiefe Verzweiflung gestürzt wären.“ Der Abbau der Verständlichkeit in der deutschen Sprache soll also weitergehen.

geschrieben von dsw am 21.08.2004

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Norbert Lindenthal
21.08.2004 09.33
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DSW Deutsche Sprachwelt

In der Netzsuche hieß es noch:

DUDEN-Verlag liefert wieder Wörterbücher in der klassischen ...
Deutsche Sprachwelt (Pressemitteilung) - 17. Aug. 2004
Immer mehr Zeitungen und Bürger kehren zur bewährten Schreibweise zurück. Der Duden-Verlag hat darauf reagiert. Er liefert wieder ...

Der Verweis bringt dann aber folgende Nachricht:

21.8.2004

Doch keine bewährten Duden mehr: Leiter der Duden-Redaktion droht der DEUTSCHEN SPRACHWELT mit rechtlichen Schritten

Matthias Wermke, der Leiter der Duden-Redaktion, widerspricht energisch der heutigen Meldung der DEUTSCHEN SPRACHWELT, daß der DUDEN-Verlag wieder Wörterbücher in der klassischen Rechtschreibung ausliefere. Wermke droht der DEUTSCHEN SPRACHWELT mit rechtlichen Schritten, falls sie diese „Falschmeldung“ weiter verbreite. Es gebe statt dessen eine Liefersperre für den Rechtschreibduden in bewährter Rechtschreibung.

Damit widerspricht Wermke der Vertriebsabteilung des Bibliographischen Institutes. Diese hatte heute auf eine Kundenanfrage geantwortet: „Unser DUDEN Band 1 (20. Auflage von 1991) ist noch mit der alten Rechtschreibung lieferbar. Sie können das Werk über jede Buchhandlung bestellen (ISBN 3-411-04010, Preis 19,43 €). Weisen Sie aber den Buchhändler darauf hin, dass der Band direkt in Mannheim beim Verlag bestellt werden muss, da der Großhändler ‚vergriffen‘ meldet.“

Der Kunde hatte gefragt: „Derzeit zeichnet sich ab, daß mehr und mehr Verlage und Printmedien wieder zur bewährten Rechtschreibung zurückkehren. Meinerseits besteht daher das Bedürfnis, wieder ein verläßliches Rechtschreibwörterbuch zu erwerben, welches diese klassische Schreibung beschreibt. Wann wird es aus Ihrem Hause ein derartiges Werk geben?“

Offenbar befürchtet die Dudenredaktion ein Desaster mit der neuesten Reform-Auflage, die am 28. August erscheinen soll, und will jeden Eindruck verhindern, man befinde sich bereits auf dem Rückzug. Tatsache ist, daß der neueste Duden kurz nach Erscheinen schon veraltet wäre, falls es zu einem Kompromiß in der Debatte um die Rechtschreibreform oder gar zur völligen Abschaffung der Reform kommt.

Die DEUTSCHE SPRACHWELT hatte gemeldet

DUDEN-Verlag liefert wieder Wörterbücher in der klassischen Rechtschreibung aus

Immer mehr Zeitungen und Bürger kehren zur bewährten Schreibweise zurück. Der Duden-Verlag hat darauf reagiert. Er liefert wieder die letzte Auflage seines Rechtschreibwörterbuches aus, die noch in klassischer Rechtschreibung abgefaßt ist. 1991 ist die 20. Auflage erschienen, der erste gesamtdeutsche Duden nach langer Zeit. Der Duden-Verlag weist darauf hin, daß dieses Wörterbuch nicht beim Großhändler bestellt werden kann, der das Buch als vergriffen führt. Buchhändler sollen unmittelbar beim Verlag in Mannheim bestellen. Das Wörterbuch mit der ISBN 3-411-04010 kostet 19,43 Euro und ist damit günstiger als der zweite nachgebesserte (und bald wieder veraltete) Reform-Duden, der am 28. August als 23. Auflage erscheint.

geschrieben von dsw am 17.08.2004

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Wolfgang Scheuermann
20.08.2004 11.52
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Viel schlimmer noch ...

... als die von Herrn Paulwitz kommentierten „10 gute(n) Gründen für die Rechtschreibreform“ der hessischen Landesregierung sind die von derselbigen an nämlicher Stelle veröffentlichten „10 gute(n) Gründe, warum es kein Zurück geben kann“.
Da werden reine Behauptungen neben schieren Unsinn gesetzt – und insgesamt wird unsäglich polemisiert, was Kultusministerin Wolff in ihrem Vorwort dieses Pamphlets als "überflüssig“ bezeichnete.
Diese Schrift wird ihren eigenen Prinzipien grundsätzlich nicht gerecht. So heißt es bei den „10 gute(n) Gründen, die Getrenntschreibung sei jetzt klar geregelt. Da ist es erhellend, wenn im nächsten Punkt beschrieben wird, alle Tageszeiten nach gestern, heute und morgen würden konsequent großgeschrieben, und im übernächsten, Adjektive in Verbindung mit Substantiven ... würden jetzt immer klein geschrieben.

Koch sei Dank endlich Klarheit!
__________________
Dr. Wolfgang Scheuermann

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Norbert Lindenthal
20.08.2004 08.51
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DSW Deutsche Sprachwelt

dsw am 20.08.200

Zehn faule Gründe für die Rechtschreibreform

Die hessische Landesregierung hat auf ihrer Netzseite gestern „10 gute Gründe für die Rechtschreibreform“ veröffentlicht. Die DEUTSCHE SPRACHWELT hat sich diese zehn Gründe genauer angesehen und dabei festgestellt, daß es sich nicht um gute, sondern um 10 faule Gründe für die Rechtschreibreform handelt. Punkt für Punkt widerlegt die Sprachzeitung die angeblich guten Gründe. Damit hat sich die hessische Regierung ein klassisches Eigentor geschossen.

geschrieben von dsw am 20.08.2004

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Norbert Lindenthal
12.08.2004 15.12
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DSW Deutsche Sprachwelt

12.8.2004

„Schluß damit!“: Österreichische Kronen-Zeitung denkt über eine Rückkehr zur bewährten Rechtschreibung nach

Hans Dichand, der Herausgeber der „Kronen-Zeitung“, der auflagenstärksten österreichischen Tageszeitung, hat sich für ein Ende der Rechtschreibreform ausgesprochen. Dichand, der unter dem Pseudonym „Cato“ schreibt, erklärt in der heutigen Ausgabe der Zeitung, daß die „in überflüssiger bürokratischer Regelungswut“ entstandene Reform ein „großer Fehler“ gewesen sei: „Jetzt bleibt nicht mehr viel Zeit, ihn gutzumachen, denn im August nächsten Jahres wird der uns aufgezwungene Irrsinn verbindlich. Auch die meisten Politiker bei uns haben mittlerweile bemerkt, wie sie einmal mehr an der Bevölkerung vorbeiregiert haben; ein guter Grund, auf sie zu hören. Also Schluß damit. So schnell wir können!“

geschrieben von dsw am 12.08.2004

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Norbert Lindenthal
11.08.2004 18.39
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DSW Deutsche Sprachwelt

11.4.2004

Rheinischer Merkur kehrt ebenfalls zur klassischen Schreibweise zurück

Jetzt will auch die Wochenzeitung Rheinischer Merkur seinen Lesern die Rechtschreibreform nicht mehr zumuten. Chefredakteur Michael Rutz teilte heute mit, daß die Zeitung zur klassischen Schreibweise zurückkehren werde: „Die Rechtschreibreform atmet in Teilen den Geist der Unbildung und enthält, betrachtet man sie im Ganzen, neben einigen sinnvollen Neuerungen zu viel Widersinn, als daß sie unverändert 2005 in Kraft gesetzt werden dürfte.“ Man werde die Ergebnisse der von den Kulutusministern angekündigten Reform vom Standpunkt der „einleuchtenderen und anspruchsvolleren klassischen Rechtschreibung aus abwarten“. Damit solle auch der publizistische Druck erhöht werden.

geschrieben von dsw am 11.08.2004

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Norbert Lindenthal
10.08.2004 22.10
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Deutsche Sprachwelt



10.8.2004

Rat für deutsche Rechtschreibung soll rasch seine Aufgaben wahrnehmen

Die KMK teilt mit: Die Kultusministerkonferenz strebt auf Grundlage ihres Beschlusses vom 4. Juni 2004 die zügige Einsetzung eines Rates für deutsche Rechtschreibung an. Der Rat für deutsche Rechtschreibung, in dem auch Kritiker des derzeitigen Regelwerks mitarbeiten sollen, wird durch ein hohes Maß an Pluralität gekennzeichnet sein. Er soll die Entwicklung des Schriftgebrauchs beobachten und das Regelwerk gegebenenfalls dort anpassen, wo es notwendig ist.

Ende August wird dazu in Wien ein Gespräch auf Arbeitsebene zwischen Vertretern Deutschlands, der Schweiz und Österreichs stattfinden, das seit mehreren Wochen geplant ist. Ein abgestimmtes Konzept über die Aufgaben, die Zusammensetzung und die Befugnisse des künftigen Rates für deutsche Rechtschreibung soll im September vorliegen, damit der Rat noch im Herbst dieses Jahres seine Arbeit aufnehmen kann.

Die Kultusministerkonferenz ruft alle Beteiligten zu einer Versachlichung in der öffentlichen Debatte um die Neuregelung der Rechtschreibung auf. Über Jahre hat sie dafür Sorge getragen, unterschiedliche Interessen in die Diskussion um die Neuregelung der Rechtschreibung einzubeziehen und die internationale Abstimmung im deutschsprachigen Raum zu erhalten. Im Beirat für deutsche Rechtschreibung haben die verschiedenen Verbände von Presse, Buchhandel und Schriftstellern den Reformprozeß zustimmend begleitet.

Seit sechs Schuljahren lernen und schreiben Schülerinnen und Schüler nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein nach den neuen Regeln – und das weitgehend problemlos, wie die Erfahrungen aus den Schulen belegen. Im Interesse dieser Schülerinnen und Schüler darf es keine weitere öffentliche Verunsicherung über die Neuregelung der Rechtschreibung geben.

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geschrieben von KMK-Pressemitteilung am 10.08.2004

Dieses Neuigkeitensystem wurde von Phil Marx entwickelt.
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