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Kirchen und Religion
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Sigmar Salzburg
11.06.2021 18.04
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Annalena hat's schwer

Die grüne Kanzlerkandidatin mit ihrer Plauderei bietet viel Angriffsfläche für Spötter und Gegner (Spiegel):

Eine Anzeigenkampagne der Lobbyorganisation Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) gegen Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock sorgt für Unmut im Arbeitgeberlager...

Unter dem Motto »Wir brauchen keine Staatsreligion« hatte die INSM in mehreren überregionalen Medien sowie auf Internetseiten eine Anzeige veröffentlicht. Sie zeigt Baerbock mit zwei Steintafeln voller vermeintlicher Verbote wie »Du darfst nicht fliegen« oder »Du darfst Deine Arbeitsverhältnisse nicht frei aushandeln«.

Die Onlineversion der Anzeige trägt die Überschrift »Annalena und die 10 Verbote« und die Ergänzung: »Warum uns grüne Verbote nicht ins gelobte Land führen«.
Da muß das olfaktorische Organ eines über Hirn & Religion promovierten Gotteswissenschaftlers natürlich Alarm schlagen:
»Eine Kanzlerkandidatin als orientalisierte Moses, die eine falsche Staatsreligion über Deutschland bringen wolle?«, schrieb der baden-württembergische Antisemitismus-Beauftragte Michael Blume auf Twitter und warnte davor »im Wahlkampf antisemitische Verschwörungsmythen zu bedienen«.
spiegel.de 11.6.2021
Wie es scheint, hat sich die INSM von der Mosesfigur mit Gesetzestafel inspirieren lassen, die die Atheisten seit 2014 zu Kirchentagen aufstellen: »Das 11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen« (und nicht die gottlosen Steuerzahler dafür schröpfen).

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Sigmar Salzburg
28.05.2021 15.23
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OBEN O(H)NE ?

Gestern wurde in Berlin der Grundstein für ein „House of One“ gelegt. Das Bauwerk soll an die fünfzig Millionen Euro kosten und zu zwei Dritteln aus unserem Steuergeld finanziert werden. Was mag der Name bedeuten: „We are all One“ – Ort für den neuen rassenlosen Einheitskult?

Das Gebäude wird an der Stelle der 1964 abgerissenen Ruine der Petrikirche errichtet. Wird der Bau vorwiegend Konzertsaal – wie Tirpitz‘ Petruskirche in Kiel-Wik? Vielleicht „Haus von Einem“, nach dem Komponisten Gottfried von Einem? Weit gefehlt! Es soll ein Haus für den Einen (Gott) werden, für die Dreieinigkeit von ein paar Evangelen, Juden und einer kleinen Moslemsekte.

Der Humanistische Pressedienst zitiert die beteiligte Obrigkeit Berlins:

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) – der im übrigen den Vorsitz des Kuratoriums der Stiftung innehat, die das Projekt unterstützt – wird in einem (komplett unkritischen) Artikel des rbb zitiert: Für ihn sei das „House of One“ ein Signal für Verständigung, für Kooperationen, für ein voneinander und miteinander lernen. Er wie auch andere Politiker und Kommentatoren blenden dabei völlig aus, dass nur noch rund 30 Prozent der Berliner Bevölkerung einer Kirche angehören. hpd.de 28.5.2021
Etwas verspätet meldet sich auch der Physiker und Kirchenmusiker Dr. Gottfried Curio (AfD) zu Wort. Er hätte gerne eine Rekonstruktion der beeindruckenden Kulisse der Petrikirche von 1846. Allerdings ist die von Curio angeregte Volksbefragung im linken, islamisierten und kulturverarmenden Berlin nun wohl aussichtslos.

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Sigmar Salzburg
04.05.2021 16.59
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Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken gendert ab jetzt

Aus Priester wird Priester*innen – sonst ändert sich nichts

Während Frauen im Priesteramt bei den Katholiken noch immer undenkbar erscheinen, hat das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) sich nun dazu entschieden, in Wort und Schrift zu gendern. 60 Prozent der abstimmenden Laien sprachen sich für die neue Sprachregelung aus.

...

Über 60 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder des katholischen Laienvereins sprachen sich am 24. April 2021 für den Antrag „Geschlechtervielfalt in Wort und Schrift“ aus. Verantwortlich für die Einbringung des Antrags waren maßgeblich der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB)...

hpd.de 4.5.2021

„Priesterinnen und Priesterׅ“ waren vor 20 Jahren noch ein unfreiwilliger Witz übereifrig mechanisch Gendernder. Heute kriecht die Kirche allen denkbaren Moden nach. Ehrwürdiger wird sie dadurch nicht.

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Sigmar Salzburg
23.04.2021 04.36
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Schöne neue Welt

Kurz nach der Erschaffung der Welt verführte die böse Schlange Horon die ersten Menschen, banale Früchte vom Baum der Erkenntnis zu essen:

Jr ... werdet sein wie Gott / vnd wissen was gut vnd böse ist... Da wurden jr beider Augen auffgethan / vnd wurden gewar / das sie nacket waren / Vnd flochten Feigenbletter zusamen / vnd machten jnen Schürtze. (Genesis n. Luther)
Heute heißt die Schlange Gender und redet den Menschen ein, die Jahrtausende alte Unterscheidung der Geschlechter zu meiden oder aber alle doppelt zu nennen. Zur Bedeckung genügen Gendersternchen.
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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
10.04.2021 09.06
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Anschlag auf die Geistesfreiheit!

Petition gelöscht:

Petition gestartet
Europas Freiheit schützen – Politischen Islam stoppen!

Von:
Ingo Eitelbach / Ute Lefelmann-Petersen

30. Mär 2021
„Europas Freiheit schützen – Politischen Islam stoppen!“ lautet der Titel einer Petition, die von Menschen unterschiedlicher politischer Präferenz verfasst wurde. Was sie vereint, ist das gemeinsame Ziel, die offene Gesellschaft in Europa zu schützen. Zu den Erstunterzeichnern der Petition zählen unter anderem Michael Schmidt-Salomon, Mina Ahadi, Susanne Schröter und Christa Stolle.

hpd.de 30.3.2021

Hier kann man die Petition bei change.org unterzeichnen.

Hinweis: Die Petition wurde von change.org am 06.04.2021 wegen Hassrede gesperrt. Gegen die Entscheidung wurde von den Petenten Widerspruch eingelegt, über den derzeit noch nicht entschieden ist. (hpd-Redaktion, 09.04.2021)

Näheres auch bei Michael Stürzenberger

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Sigmar Salzburg
08.04.2021 10.18
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Alle Religion ist relativ!

Ist »Salvator Mundi« doch nicht von Leonardo?

Das Bild »Salvator Mundi« gilt als Spitzentrophäe der Kunstwelt. Doch wer hat es gemalt? Eine neue TV-Dokumentation will widerlegen, dass es Leonardo da Vinci war.

»Salvator Mundi« gilt als das teuerste Gemälde der Welt. Das Werk, dessen lateinischer Titel »Erlöser (oder Heiland) der Welt« bedeutet, war im Jahr 2017 vom Auktionshaus Christie's in New York für 450 Millionen Dollar (nach heutigem Wert: 373 Millionen Euro) versteigert worden. Seit der Auktion wurde es nicht mehr öffentlich ausgestellt. Der geheime Käufer soll der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman gewesen sein – was Riad allerdings bis heute dementiert.

spiegel.de 8.4.2021

Welch ein Glück, daß der wirkliche Jesus nicht einem wie MBS in die Hände gefallen war. Sonst müßte heute in jeder Kirche eine Knochensäge angebetet werden.

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Sigmar Salzburg
07.04.2021 05.00
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Der war gut!

Hans Küng, der große Leugner der Unfehlbarkeit des Papstes, ist verstorben.

Die Eitelkeit Küngs war so sprichwörtlich, dass es dazu einen Witz in verschiedenen Varianten gab. Eine geht so: Drei Kardinäle stehen eines Tages an der Tür von Küngs Haus in Tübingen. Er macht auf, und sie sagen ihm: »Es ist entschieden: Du wirst Papst!« Küng zögert einen Augenblick. Dann sagt er: »Danke, nein, dann bin ich ja nicht mehr unfehlbar.«

spiegel.de 7.4.2021

Auch bei uns kam Küng bisweilen vor.

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Sigmar Salzburg
07.03.2021 17.52
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Ein Sieg der Aufklärung und Vernunft

Das religiöse Einsperren oder Beschneiden von Frauen ist in der Schweiz kaum verbreitet. Es sei also völlig unnötig, daß dies von der Verfassung verboten wird: Das ist die Logik der feministischen Spiegel-Journalistin, einer Sächsin, die den Fall der Mauer kaum noch mitgekriegt hat und nun jeden Multikulti-Unsinn propagiert:

Schweizer stimmen für »Burkaverbot«
Ein Sieg der Ignoranz


Ein Kommentar von Charlotte Theile, Zürich

Auch manche Linke stimmten in der Schweiz für das Verhüllungsverbot. Das Ergebnis ist verheerende Symbolpolitik gegen Muslime: Es stärkt eingewanderte Frauen nicht – und könnte zu Radikalisierung führen.

Rund 52 Prozent der schweizerischen Stimmberechtigten stimmten für ein Verhüllungsverbot in der Verfassung.

... Die Initiative richtete sich in erster Linie gegen den islamischen Gesichtsschleier, den Nikab – auch dieser ist in der Schweiz kaum verbreitet. Nur etwa 30 Frauen, größtenteils Konvertitinnen, tragen ihn. Doch es ging in dieser Abstimmung nie wirklich um diese Frauen. Es ging ums Prinzip: um Identitätspolitik von rechts...

Ihr knapper Sieg ist ein Sieg der Ignoranz.

spiegel.de 7.3.2021
Niemals in der Geschichte der aufgeklärten Menschheit wurden Frauen so in ein Stoffgefängnis eingesperrt wie in der frauenfeindlichen Religionssekte Mohammeds. Die Abstimmung ist ein Sieg der Vernunft – auch gegen die närrischen Konvertitinnen, die als 150prozentige mit ihrem neuen Glauben protzen und der weiteren Islamisierung den Weg bereiten wollen.– Die schärfsten Gegnerinnen der Verhüllung leben übrigens in den islamischen Zwangsstaaten.

Nachtrag:
Der [volksinitiative] Verein, das Egerkinger Komitee, ist rechtskonservativ und will nach eigenem Bekunden eine Islamisierung der Schweiz verhindern. Gegner warfen dem Verein vor, er fördere damit antiislamischen Rassismus...
t-online.de 7.3.2021
Wenn lt. Spiegel größtenteils schweizerische Konvertitinnen den Niqab tragen, ist der Vorwurf des „antiislamischen Rassismus“ absurd – eine falschmünzerische Wortschöpfung zur Verstärkung seiner Kampfkraft.

Autoritätsanbeter und Radikalliberale beschwören nun die Schädlichkeit von Volksentscheiden.

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Sigmar Salzburg
25.02.2021 08.57
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Endgültiger Islamunterricht in Bayern:

In rund 350 Schulen in Bayern wird es vom kommenden Schuljahr an ein Wahlpflichtfach „Islamischer Unterricht“ geben. Das Kabinett beschloss am Dienstag in München die Überführung des bisherigen landesweiten Modellversuchs in ein reguläres Schulfach, berichtet hierzu die Welt...

Dass Söder nichts anderes ist, als ein bayerischer Dampfplauderer, der den Bürgern des Freistaates gerade das auftischt, was ihm politisch weiterzuhelfen scheint, beweißt der Möchte-gern-Kanzler nicht nur durch seine jüngste 180-Grad-Wende, den islamischen Unterricht an Bayerns Schulen zu etablieren...(SB)

journalistenwatch.com 25.2.2021

Sure 5:33

إِنَّمَا جَزَاءُ الَّذِينَ يُحَارِبُونَ اللَّهَ وَرَسُولَهُ وَيَسْعَوْنَ فِي الأَرْضِ فَسَادًا أَنْ يُقَتَّلُوا أَوْ يُصَلَّبُوا أَوْ تُقَطَّعَ أَيْدِيهِمْ وَأَرْجُلُهُمْ مِنْ خِلافٍ أَوْ يُنْفَوْا مِنَ الأَرْضِ

„Diejenigen, die gegen Gott und Seinen Gesandten kämpfen und auf Erden Unheil stiften, sollen getötet oder gekreuzigt werden; [man soll] ihnen Arm und Bein wechselseitig abschneiden, oder sie des Landes verweisen.“ (n. al-Azhar-Uni)

Vorbildliches Hand- und Fußabhacken in brit.-islam. Schulbüchern:


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Sigmar Salzburg
05.02.2021 19.17
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Moderne Exorzismen

Als die FAZ noch „Kirchenzeitung“ war, sah ihr damaliger Vatikan-Korrespondent Heinz-Joachim Fischer in der Inquisition eine Art Verfassungsschutz. Heute ist davon vor allem der Teufelsglaube übriggeblieben:

Papst Franziskus hat die Katholiken eindringlich vor jeglicher Kontaktaufnahme mit Satan gewarnt. Denn wer sich mit ihm einlässt, sei verloren. Teufelsaustreibungen gibt es darum heute immer noch – auch in der katholischen Kirche.
deutschlandfunknova.de 13.12.2017
Der Glaube an den Unaussprechlichen lebt heutzutage eher säkularisiert weiter. Wer einen Teufelsnamen dreimal ausspricht, wird aus der menschlichen Gemeinschaft ausgeschlossen: Es soll gar nicht so einfach sein, aus „Facebook“ auszutreten. Michael Klonovsky hat einen sicheren Weg gefunden:
Apropos und damit es nicht in Vergessenheit gerät bzw. damit es die noch nicht so lange hier Mitlesenden auch erfahren: Ich habe vor einiger Zeit meine mir recht lästig gewordene (und gar nicht von mir eingerichtete, aber das führt jetzt zu weit) Facebook-Seite vaporisiert, indem ich dort dreimal nacheinander „Martin Sellner” hinschrieb – beim dritten Mal tatsächlich nur den bloßen Namen. Der Vorgang gehört eigentlich in die Rubrik Aufbewahren für alle Zeit.
klonovsky.de 5.2.2021
Merkels Muttischutz- und Exorzistenkommandos werden also mit Milliarden ausgestattet, um grunzgesetzkonform solche Teufelsbraten wie Martin Sellner mit seinem identitären Greenpeace nur durch „Beobachtung“ auf kleinem Feuer zu grillen – bis zur „Vaporisation“ ins mediale Nichts.

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Sigmar Salzburg
04.01.2021 07.59
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Kommt bald der Gebetsteppich-Schnelldienst ...

... für islamische Polizeibeamte? Haben wir demnächst „Polizei-Imame“?

Das emsige Wirken des multikulturellen „Gotteswissenschaftlers“ Michael Blume im grünlichen Baden-Württemberg:

... Auch vor abgeschotteten Digital-Jugendgruppen wie den sog.”Samuel Youngsters” des von seiner Kirche gefeuerten Verschwörungspredigers Samuel Eckert habe ich öffentlich gewarnt.

Dagegen erfreulich – eine weitere meiner Empfehlungen wurde umgesetzt und mit Schneur Trebnik und Moshe Flomenmann werden morgen die ersten beiden Polizeirabbiner*) ihren Dienst für Baden-Württemberg vor allem in der Aus- und Fortbildung der Kolleginnen und Kollegen antreten.

Nach Israel und den USA ist Deutschland damit das dritte Land mit auch jüdischer Polizeiseelsorge – und ich bin zuversichtlich, dass weitere Bundesländer unserem Vorbild folgen werden.

Veröffentlicht von Michael Blume
https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/

Dr. Michael Blume studierte Religions- und Politikwissenschaft & promovierte über Religion in der Hirn- und Evolutionsforschung. Uni-Dozent, Wissenschaftsblogger & christlich-islamischer Familienvater, Buchautor,...

scilogs.spektrum.de 31.12.2020
Der evangelikale Sauberkeit ausstrahlende Blume vertritt als Beauftragter der grünen Landesregierung auch nur eine (staatlich anerkannte) Form der Religiotifizierung des öffentlichen Lebens – unter Verdrängung der unerwünschten Aberglaubenskonkurrenz..

*) Die Zahl der Islamgläubigen übertrifft die Zahl der Juden in Deutschland inzwischen um mindestens das Fünfzigfache!

So ganz neu ist die Polizei-Seelsorge übrigens nicht:


Eva-Maria Agster ist die erste evangelische Polizeipfarrerin in Baden-Württemberg. Nach zwei Männern in diesem 1962 von der Evangelischen Landeskirche eingerichteten Amt ist sie die erste Frau. Zwischen 15 Bewerbern fiel die Entscheidung, und die Wahl der 49-jährigen wird die Landeskirche nicht reuen.
Schwäbische Allgemeine 22.8.2000

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Peter Lüber
09.12.2020 18.47
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Als Ministrant mußte ich einen mir unverständlichen, aber auswendiggelernten lateinischen Satz sprechen; nämlich diesen: „Ad Deum, qui laetificat juventutem meam.“ Da ich sehr musikalisch veranlagt bin (das heißt: ich kann sogar den Morgengesang der Amselmännchen nachmachen), lernte ich einen angeblich bedeutungsvollen Satz akustisch naturgetreu sprechen. – Dies geschah zu einer Zeit, als man über mich zurecht ausrufend hätte behaupten können: „Er ist schon am Anfang ans Ende seines Lateins angelangt!“

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Sigmar Salzburg
08.12.2020 07.13
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An Peter Lüber

Lieber Peter, vielen Dank für die heiter-ironische Schilderung Deiner Erlebnisse mit den Schweizer Vorweihnachtsgestalten. Meine erste Begegnung mit einem leibhaftigen Weihnachtsmann hatte ich hier schon erwähnt. Deine Belobigung meiner Wenigkeit muß ich allerdings etwas dämpfen: Ich bin in allem Dilettant geblieben, auch wo es zum Broterwerb gereicht hatte.
__________________
Sigmar Salzburg

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Peter Lüber
06.12.2020 19.25
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Re: Zum Nikolaustag am 2. Advent

Lieber Sigmar!

Als von seinen Eltern erzkatholisch zu erziehender innerschwyzer Bergbauernbub stand ich vor dem Samichlaus. Hinter ihm stand der Schmutzli, der mit seiner eisernen Kette rasselte und mir mit der Fitze drohte. Der prunkvoll gewandete Samichlaus las mir aus seinem Buch die von mir begangenen Nachlässigkeiten und Unzulässigkeiten vor, während der Schmutzli mit seinen Stiefeln auf den frischgeblochten, nach Bohnerwchs riechenden Stubenboden stampfte.

Zum Dank für meine Nachlässigkeiten und Unzulässigkeiten gab mir der Schmutzli (nicht der Samichlaus!) einen prallgefülltes Säckli in die Hände, darin sich Baumnüsse und spanische Nüßli befanden; auch Schweizer Schoggi und Läbchüechli mit Zuckerguß. Ach, noch zwei oder drei Mandarinli befanden sich im Säckli, die allein meinem Gaumen munden sollten.

Die mir vom Samichlaus vorgehaltenen Nachlässigkeiten und Unzulässigkeiten waren folgende:

Das Fallenlassen eines schweren Käselaibs beim Verladen auf das Fuhrwerk.
Das Betreten des Zimmers meiner Eltern, währendem sie sich für ihren Nachwuchs sorgten.
Das Versäumnis, während eines furchtbaren Gewitters das Gatter nicht richtig verschlossen zu haben.
Das neugierige Schauen unter den Rock eines gleichaltrigen weiblichen menschlichen Wesens – was nur diesem selbst oder dessen Beichtvater bekannt gewesen sein dürfte: Denn ich erkannte ihn an seiner Stimme: Er war der Samichlaus!

Ich weiß, daß Du, lieber Sigmar, im Unterschied zu mir, vieler Sprachen mächtig bist, und daß Du Dir über meine Unkenntnis anderer Sprachen bewußt bist. Nur um der Verständlichkeit willen der vielen Schreiber, die sich in diesem einst vielbesuchten Internetforum wortgewaltig und mit viel Sachverstand zur Rechtschreibreform meldeten, aber aus mir unerfindlichen Gründen verstummten, übersetze ich die oben zu lesenden Helvetismen ins Hochdeutsche („Hochdütschi“):

„Samichlaus“ = „St. Nikolaus“
„Schmutzli“ = „Knecht Ruprecht“
„Fitze“ = „Rute“
„geblocht“ = „gewichst“, „gebohnert“ (hat nichts mit dem reformierten Schweizer Politiker und Industriellen Christoph Blocher zu tun)
„Schoggi“ = „Schokolade“
„Läbchüechli“ = „Lebküchlein“
„Baumnüsse“ = „Wallnüsse“
„spanische Nüssli“ = „Erdnüßchen“
„Mandarinli“ = „Mandarinen“
„Säckli“ = „Säcklein“

Dich herzlich grüßend

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Sigmar Salzburg
06.12.2020 12.27
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Zum Nikolaustag am 2. Advent

Gefunden auf hpd:

Kulturkampf um Nikolaus und Weihnachtsmann

Christoph Horst

Seit Jahren wirbt das Bonifatiuswerk aus Paderborn für eine „Weihnachtsmannfreie Zone“. Man will damit einen Kulturkampf zwischen Nikolaus und Weihnachtsmann reaktivieren, den die katholische Kirche bereits seit Jahrzehnten führt.

Noch vor einigen Jahren wurden im Dezember an staatlichen katholischen Bekenntnisschulen in NRW Logos mit einem durchgestrichenen Weihnachtsmann an die Eingangstüren geklebt, was allerdings von den meisten Schülern und Eltern als generelles Weihnachtsverbot missverstanden wurde. Also ist man dazu übergegangen, eine Popularisierung des Nikolaus' in den Vordergrund zu stellen. Schlecht nachgeredet wird dem Weihnachtsmann dabei noch immer und viele Aktivisten sind sich nicht zu schade, ihn als Erfindung der Coca-Cola-Company darzustellen. Das ist schnell widerlegt durch einen Blick in alte Kinderliederbücher: „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ von Hoffmann von Fallersleben wurde 1835 geschrieben, also 57 Jahre vor der Gründung von Coca-Cola.

Weihnachtsmann vs. Nikolaus
Zwei unterschiedliche Vorlagen mischen sich in der heute verbreiteten weihnachtlichen Figur eines alten Mannes mit weißem Rauschebart und rotem Mantel. Die eine ist der christliche Heilige „Nikolaus von Myra“, der im 4. Jahrhundert lebte und dessen Gedenktag am 6. Dezember begangen wird – dem „Nikolaustag“. Die andere ist der „Weihnachtsmann“, der als Figur selbst bereits unterschiedliche Traditionen und nicht-christliche Vorstellungen diverser Volksglauben in sich vereinigt.
Der Kampf der katholischen Kirche gegen den Weihnachtsmann ist alt: schon 1951 wurde in Dijon eine Puppe des Weihnachtsmanns von katholischen Kindergruppen aufgeknüpft und verbrannt, da er für eine Paganisierung des Weihnachtsfests verantwortlich gemacht wurde. Nachzulesen ist dieses Ereignis bei dem Sozialanthropologen Claude Lévi-Strauss ...

hpd.de zum 6.12.2020

Da bin ich ja doch beruhigt, daß der Weihnachtsmann nicht von Coca Cola erfunden wurde. Vielleicht sollte man aber noch über ultimative Weihnachtsmannbeweise nachdenken, wie ich es versucht habe.

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