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Büchervernichtung
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Sigmar Salzburg
04.02.2016 06.56
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Wiefelstede

Die Wiefelsteder Bücherei registriert immer mehr Nutzer. Die Nachfrage nach E-Medien könnte laut der stellvertretenden Büchereileiterin höher sein...

Mit dem Jahresbudget von 15 000 Euro konnten Steinert-Block und ihre Kollegen den Bestand von 8963 auf 9823 Medien erhöhen. 2008 habe der Bestand sogar mal bei 12 300 Medien gelegen, erinnert sich die stellvertretende Leiterin, aufgrund der neuen Rechtschreibreform seien aber zahlreiche Bücher aussortiert worden.

nwzonline.de 2.2.2016

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Sigmar Salzburg
07.12.2015 20.04
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Bebra

Nach Zusammenschluss mit Schule: Bestand der alten Stadtbücherei nicht mehr gefragt

... Nach beschlossener Zusammenlegung der Stadtbücherei Bebra mit der Schulbücherei der Brüder-Grimm-Grundschule an der Luisenstraße waren die Bücher in die Schule gebracht und dort gesichtet worden. Man habe festgestellt, dass der überwiegende Teil der Bücher nicht in das Konzept der gemeinsamen Bibliothek integriert werden könne. Nur etwa zehn bis 20 Prozent der Bücher könnten wieder aufgestellt werden, heißt es in der Erläuterung für das Bebraer Parlament.

Bei der Begutachtung habe man sich nach Vorgaben der hessischen Fachstelle für öffentliche Bibliotheken gerichtet.

Bürgermeister Uwe Hassl erklärte auf Anfrage, es seien all die Bücher aussortiert worden, die älter als zehn Jahre seien, in den vergangenen vier Jahren nicht ausgeliehen worden sind und die nicht in neuer Rechtschreibung gedruckt sind. Daher könnten sie nicht in der neuen gemeinsamen Bibliothek ausgelegt werden, auch andere Räume gebe es in der Schule nicht. Vertreter von Schule, Magistrat und Landkreis sind sich einig, dass der Bücherbestand aufgelöst werden soll, da auch die Stadt keinen Platz mehr für ihn hat...

An Schule nicht erwünscht

Hassl sagte, es sei immer seine Befürchtung gewesen, dass es nur um eine Kooperation gegangen sei, die Bücher selbst aber an der Schule gar nicht erwünscht seien. „Es gibt keinen Platz mehr für die alten Bücher. Ich akzeptiere das“, erklärte der Bürgermeister.

hna.de 22.11.2015

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Sigmar Salzburg
29.10.2015 16.01
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SCHORTENS

Ein Besuch in der Stadtbücherei Schortens lohnt sich für Kinder in jedem Fall, denn gut die Hälfte der rund 20.000 Medien unserer Bücherei richten sich speziell an Kinder und Jugendliche... Da das Team der Stadtbücherei darüber hinaus konsequent alle Titel mit alter Rechtschreibung aussortiert hat, also alle Titel mit Druckdatum vor 2006, verfügt die Einrichtung jetzt über einen sehr attraktiven und aktuellen Kinderbuchbestand.
jeversches-wochenblatt.de 6.10.2015

Vermutlich werden weniger als 1 Promille solcher Aktionen durch die Presse bekannt.

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Sigmar Salzburg
27.10.2015 12.17
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Bücherboykott, Bücherschreddern

David Berger, schwuler Ex-Kirchenlehrer, kritisiert das praktische Verkaufsverbot, das die Buchhandelskonzerne über die Bücher Akif Pirinçcis verhängt haben. Es gilt rückwirkend für fast 30 Jahre Buchproduktion und will offensichtlich die Existenzvernichtung des Autors, wie in der Nazizeit:

Der Fall Pirinçci
David Berger 26.10.2015
Rückfall des deutschen Buchhandels in die Barbarei

... Da gingen nicht nur kleinere Buchhändler aus dem Land der Dichter und Denker am vergangenen Wochenende durch die Presse, die allen Ernstes ein öffentliches Schreddern der Bücher Pirinçcis veranstalten wollten.

Jetzt haben auch die drei wichtigsten Buchgroßhändler Libri, Umbreit und KNV sein neues Buch über den Zustand der bislang noch nicht unter Naturschutz stehenden Homo-Szene aus dem Programm genommen. Auch Amazon und die Buchketten Thalia und Mayersche haben angekündigt, dass das Buch bei ihnen nicht kaufbar sein wird. Mit dieser groß angelegten Blockade wird es dem Endkonsumenten schlicht nahezu unmöglich gemacht, sich dieses Buch zu kaufen und sich selbst ein Bild davon zu machen.

Damit erleben wir derzeit einen in Deutschland nach 1945 nie gekannten Vorfall...

Dieser Rückfall wiegt umso mehr, als er von Buchhändlern kommt. Sie spielen damit die von vermeintlichen Intellektuellen stammende Begleitmusik zu dem, was sich derzeit auf den Straßen Deutschlands an Auseinandersetzungen abspielt.

Man kann diesen Buchhändlern nur schlicht sagen: Ihr streicht von Eurem Programm die „große Verschwulung“ und zelebriert ganz offen die totalitäre Verdummung! Schämt Euch!

heise.de 26.10.2015

Pirinçcis Bücher sind meist herkömmlich gedruckt – auch ein Grund, ihre Beseitigung zu fördern.

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Sigmar Salzburg
20.08.2015 12.20
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Bad Dürrheim

Großes Bestürzen über Aussortierungsaktion in Bad Dürrheimer Bibliothek

3200 Bücher, das sind 40 Prozent des Büchereibestands sind bei einer Aussortierungsaktion des Regierungspräsidiums vernichtet worden. Die Wogen schlagen hoch, das Unverständnis ist enorm.


Die Wogen schlagen hoch: Nachdem aus der städtischen Bücherei 3200 Bücher aussortiert worden sind, gehen die Lesepaten auf die Barrikaden. Das Regierungspräsidium, das für die Aussortierung verantwortlich ist, weist die Kritik jedoch weitgehend zurück. Und das Hauptamt, das der Aktion zustimmte, ebenfalls.

Das sagen die Lesepaten: Sie sind entsetzt, sprechen von einer Hauruck-Aktion, Säuberung, von einer überzogenen Aktion, sind schlichtweg fassungslos und werfen dem Regierungspräsidium unüberlegtes und undurchdachtes Handeln vor. „Hier wurde ein unwiderruflicher Schaden verursacht“, sagt Lesepate Karl Lotz. „ Ein unheilbarer Schaden am kulturellen Leben der Stadt.“ Denn bei der Räumung wurden auch Werke vernichtet, die es so nicht mehr zu kaufen gibt, wie etwa von Erich Kästner...

Das sagt das Regierungspräsidium: Die Behörde hat nach Angaben von Bibliothekarin Christina Kälberer nicht ohne Grund und nicht „nach gut Dünken“ die Bücher aussortiert... Die Fachstelle für öffentliches Bibliothekswesen beim RP berät Bibliotheken bezüglich des Bestands, der Weiterentwicklung und des Konzepts. Nur Sachbücher mit Aktualitätswert – Recht, Reiseführer – wurden aus dem Bestand genommen. Bei Kinder- und Jugendliteratur weist die Bibliothekarin darauf hin, dass einige Bücher in alter Rechtschreibung verfasst seien, „wobei die richtige Schreibweise gerade für Kinder wichtig ist.“ Außerdem sei das so_genannte Wording, also die Formulierung, in einigen Büchern nicht zeitgemäß. Christina Kälberer nennt etwa das Wort „Neger“, das noch in Klassikern vorkomme...

suedkurier.de 15.8.2015

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Sigmar Salzburg
10.08.2015 11.55
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Lengede

Peiner Allgemeine Zeitung

Sponsorenlauf an der Grundschule

Lengede.
Ein Sponsorenlauf fand noch vor den Ferien an der Grundschule Lengede statt. Insgesamt sind 470 Euro erlaufen worden – von dem Geld sollen neue Bücher für die Bücherei gekauft werden. „Die Bücherei war nach dem Aussortieren der Bücher mit alter deutscher Rechtschreibung relativ leer geworden – und das soll sich schnell wieder ändern“, erläutert Sandra Simon vom Förderverein der Grundschule Lengede.

PAZ-online.de 25.7.2015

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Sigmar Salzburg
28.07.2015 03.21
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Neumünster

Schülerkritik : Klaus-Groth-Schule:
Wirbel um weggeworfene Bücher

vom 26. Juli 2015

Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Schüler ärgerten sich über Bücher im Abfallcontainer / Ihre Kritik im Jahrbuch wurde vom Schulleiter moniert

Neumünster | Die Verlegung einer Schulbibliothek ist an sich kein besonderer Vorgang. Doch an der Klaus-Groth-Schule (KGS) hat das eine Diskussion bei Schülern und Eltern ausgelöst, die selbst in den Ferien noch andauert. Bei dem Umzug waren in einer Hau-Ruck-Aktion mehrere hundert Bücher in einem Abfallcontainer gelandet.

Schüler des 10. Jahrgangs reflektierten ihre Erlebnisse in ihrem Jahrbuch mit einer Bilderseite; eine Klasse kritisierte den Schulleiter Jörg Jesper deutlich. Als der das Jahrbuch-Team aufforderte, ein Zitat zu entfernen, sprachen Eltern von Zensur und Amtsanmaßung. Das weist Jesper (44) deutlich zurück, aber er räumt ein: „Es ist schon etwas unglücklich gelaufen.“ Am Ende gab es eine Einigung, trotzdem bleibt das Ganze Gesprächsstoff.

Aber von vorne: Die Leihbibliothek der Schule lag in einem Trakt, der für Schüler nicht immer zugänglich ist. Das sollte geändert werden – im Sinne der Leseförderung, wie Jesper betont. Bei dem Umzug in die Nähe der Aula sollte der Bücherbestand durchforstet und von Altlasten befreit werden. „Ich habe die Fachschaften aufgefordert, durchzuschauen, es gab vielen alten Kram. Dann hat der Bibliothekar ebenfalls den Bestand durchforstet.“ Der Rest landete in einem Abfallcontainer. Wie viele Bücher das waren, kann der Schulleiter nicht sagen.

Diesen Ablauf bestätigt auch der Vater eines Abiturienten, der seinen Namen nicht in der Zeitung sehen möchte: Sein Kind schätzt, dass etwa Dreiviertel des Bücherbestandes im Container landete. Es gab Aushänge, aber viele Schüler bekamen das nicht mit. Als der Container auf dem Schulgelände stand, kletterten diverse Schüler hinein und fischten sich Bücher heraus. „Die weggeworfenen Bücher sind den Schülern übel aufgestoßen“, sagt der Vater. Schulleiter Jesper räumt ein: „Das hätten wir schlauer lösen können, zum Beispiel mit Büchertischen. Ich habe mich inzwischen mehrfach entschuldigt, auch in der Schulkonferenz im Juni.“

Die Schüler des 10. Jahrgangs machten die Aktion in ihrem aktuellen Jahrbuch zum Thema. Zum Einen gibt es darin eine Seite mit mehreren Fotos von Schülern im Container, dazu Zitate über das Kulturgut Bücher: „Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele“ oder „Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.“ Zum Anderen kritisierte eine Klasse Jesper namentlich: „Unsere Klasse war der Meinung, dass ein Lateinlehrer, wie Sie einer sind, Bücher wertzuschätzen weiß. Doch wir wurden eines Besseren belehrt. Eine Schandtat, die seinesgleichen sucht, wurde vollzogen. Es wurden Bücher von unschätzbarem materiellem und ideellem Wert vernichtet.“

Als der Schulleiter speziell letzteren Eintrag las, forderte er das Organisationsteam auf, dieses Zitat zu entfernen.
...

Der Vater ist wie andere Eltern empört: „So eine Art, Schüler unter Druck zu setzen, ist der Hammer.“ Ein anderer Vater fragt: „Wie soll man den Kindern beibringen, dass Bücher etwas Wertvolles sind in Zeiten von Internet & Co.?“ Inzwischen gab es Gespräche und eine Einigung, sagt Jesper: Das Zitat wird aus den Jahrbüchern entfernt, die Foto-Seite nicht. Nach den Ferien wird die neue Bibliothek, die im Laufe der nächsten Wochen und Monate mit frischer Literatur aufgeforstet werden soll, beim Einzug der neuen Sextaner eingeweiht. „Wir planen Projekte wie Lesenächte und ähnliches“, sagt Jesper.

Autor: Gabriele Vaquette
shz.de 26.7.2015

01. | A. Nebaier | 26.07.2015 | 19:32 Uhr
Gerechtfertigt?
„Als Schulleiter darf ich nicht eingreifen, ich habe kein Recht auf Zensur, das habe ich auch ausdrücklich gesagt. Aber ich habe meinen Unmut geäußert und darf das auch“. Dann frage ich mich warum sämtliche Jahrbücher nachdem sie bereits an die Schüler ausgehändigt worden waren wieder eingesammelt wurden. Es ist kein Einzelfall, dass in Jahrbüchern und Schülerzeitungen auch Kritik, und zum Teil in überspitzter und satirischer Form geäußert wird, aber mir ist kein Fall bekannt in dem ein Buch (von den Schülern für die Schüler) so zensiert, ja sogar konfisziert wurde...

(Mit Hervorhebungen des Elternvereins.)

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Sigmar Salzburg
28.05.2015 12.45
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Nörten-Hardenberg

Johann-Wolf-Schule: Neuer Raum für Bücher

Nörten-Hardenberg. Größer, heller und mit aktueller Technik ausgestattet ist die neue Bücherei der Johann-Wolf-Schule...

„Die neue Bücherei ist ein Traum“, schwärmt Schulleiterin Regina Thomas. Die Bücherei war vorher in einem dunklen Kellerraum untergebracht und ist jetzt in einen hellen Raum umgezogen, in dem vorher Förderunterricht gegeben wurde. Die Gemeinde ließ den Raum streichen, das Parkett aufarbeiten und sämtliche Elektroleitungen neu verlegen. Außerdem erhielt der Raum einen Internetanschluss über W-Lan. Für alles investierte die Gemeinde 7500 Euro...

„Auf Knopfdruck kann man auch sehen, wer ein bestimmtes Buch hat und ob die Abgabe überfällig ist“, sagte Kerstin Pfirrmann. Für das Computerprogramm und den Scanner investierte ihr Verein 400 Euro. Mehrere Wochen lang dauerte die Erfassung der 1200 Bücher, wovon 200 alte Exemplare aussortiert wurden. Von den verbliebenen Ausgaben erhielten ein Drittel einen roten Punkt, weil sie noch in alter Rechtschreibung geschrieben sind...

Erklärtes Ziel für Schule und Förderverein ist es, die Bücher mit alter Rechtschreibung gegen neue auszutauschen.

Die Schule würde sich über Buchspenden freuen. Wer Bücher in neuer Rechtschreibung abgeben will, kann sie im Sekretariat abgeben. (zsv)

hna.de 19.12.2014

Auch fast zwanzig Jahre nach der „Reform“ nimmt der Wahn kein Ende. Wie immer geht es vermutlich fast nur um die neuen ss, deren Einführung eine dummfurzige Kultusministerbande nichtsnutzigerweise beschlossen hatte.

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Sigmar Salzburg
26.02.2015 18.40
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IS-Fanatiker verwüsten Mossuls Museen

Ein Video, das die Dschihadisten im Internet veröffentlicht haben, zeigt, wie die Islamisten in einem Museum in Mosul wüten. Rücksichtslos zerstören sie unschätzbare Kunst aus vor-islamischer Zeit. Die Assyrer hätten Götzendienst betrieben und mehrere Götter angebetet, doziert ein IS-Terrorist in dem Video. Weil sie damit die Einzigartigkeit Gottes infrage stellten, müssten die Statuen zerstört werden. Er beruft sich auf den Propheten Mohammed, der nach der Eroberung Mekkas ebenfalls die Götzen in der heiligen Stadt zerstört habe. Laut islamischen Überlieferungen ließ der Prophet im Jahr 630 tatsächlich etwa 360 Statuen aus altarabischer Zeit zerstören...

Neben dem Museum von Mossul haben die Dschihadisten in den vergangenen Tagen auch die historische Bibliothek der Stadt gestürmt. Die Schätzungen über das Ausmaß der Zerstörungen gehen auseinander. Erste Augenzeugen sprachen von 8000 verbrannten Büchern, der Leiter der Bibliothek sagte gegenüber der Zeitung „al-Rai“, dass möglicherweise mehr als 100.000 Bücher und Manuskripte unwiederbringlich vernichtet wurden – darunter Exemplare, die auf der Raritätenliste der Unesco stehen.
spiegel.de 26.2.2015

https://www.facebook.com/video.php?v=208995065937849

Siehe auchGroße Büchervernichtungen der Geschichte“.

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Sigmar Salzburg
21.01.2015 10.03
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Schriftstücke aus der Zeit des Vesuv-Ausbruchs

Verkohlte Papyrusrollen entziffert

Beim Ausbruch des Vesuvs vor fast 2000 Jahren verkokelten Hunderte Papyrusrollen. Nun haben Physiker eine von ihnen dechiffriert, ohne sie zu öffnen. Die bislang unlesbaren Schriften könnten Neues über die Römerzeit verraten.


Sie haben die Größe einer Banane, sind leicht verschrumpelt und ihre Farbe ist tiefschwarz. Die Papyrusrollen von Herculaneum sehen nicht gerade aus wie etwas, das historischen Wert haben könnte...

Als 79 nach Christus der Vesuv ausbrach, begruben Lava und Asche nicht nur Pompeji, sondern auch die benachbarte Stadt Herculaneum unter sich. Auch die dortige antike Bibliothek „Villa dei Papiri“ ging im Ascheregen unter und ist dadurch die einzige, die samt Büchern bis heute erhalten blieb...

Ein Forscherteam um den italienischen Physiker Vito Mocella vom Consiglio Nazionale delle Ricerche ist es nun gelungen, die Schriften in einer besonders stark verkohlten Rolle lesbar zu machen, und das ganz ohne sie zu öffnen. Sie durchleuchteten die Rolle mithilfe eines speziellen Computertomografieverfahrens, wie sie im Fachblatt „Nature Communications“ berichten...

„Wir waren ehrlich gesagt erstaunt, als wir bereits bei einer der ersten Messungen die ersten Buchstaben klar erkennen konnten“, sagt Mocella. Die Forscher können aufgrund ihres Verfahrens Unterschiede von bis zu 100 Mikrometer in der Papyrusstruktur erkennen...

spiegel.de 21.1.2015

P.S.: Siehe auch den Bericht bei spektrum.de 20.1.2015

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Sigmar Salzburg
26.09.2014 08.11
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Brün

Zum 6. Mal veranstaltet der Schützenverein Brün einen Spielzeugflohmarkt auf Kommissionsbasis kurz vor dem ersten Advent. Wer also für kleines Geld gut erhaltene gebrauchte Spielwaren jedweder Art für jedes Alter, Hobbyartikel, Fahrzeuge oder Bücher neueren Datums (Erscheinungsdatum nach der letzten Rechtschreibreform) erwerben möchte, hat dazu am Samstag, 15. November, von 14 bis 16 Uhr im Schützenhaus Brün die Gelegenheit.
derwesten.de 26.9.2014

Da haben also die zielsicheren Schützen schon alle Bücher von vor 2007 ausgesondert.

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Sigmar Salzburg
03.08.2014 16.26
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In Zetel beginnt das schriftliche Zeitalter erst 2006

Zetel Die Bücherei-Mediathek Zetel wird auch während der Sommerferien geöffnet sein. Das teilt die Leiterin Anette Haupt-Koch mit. In der Mediathek (Kronshausen 6) können Bürger jeweils donnerstags von 13.30 bis 19 Uhr und sonnabends von 10 bis 12 Uhr Medien ausleihen und auch zurückbringen...

„Immer wieder gibt es freundliche Mitmenschen, die der Bücherei Medien schenken möchten. Dafür bedanken wir uns recht herzlich“, sagt Anette Haupt-Koch. Aus aktuellem Anlass erinnert sie aber auch daran, dass nur gut erhaltene Bücher, die nach 2006 gedruckt wurden, angenommen werden können. Die Zeitangabe 2006 hängt mit der Rechtschreibreform zusammen...

Erwachsenenleserkarten für die unbegrenzte Ausleihe gibt es für die Jahresgebühr von 10 Euro, Partnerkarten für 15 Euro. Einzelne Medien können ohne Jahresgebühr für 50 Cent€ pro Stück ausgeliehen werden...

nwzonline.de 31.7.2014

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Sigmar Salzburg
03.07.2014 06.45
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Die endlose „Reform“

Neues Gotteslob:
Nachhilfe für Katholiken


Holzkirchen – Wenn Gewohntes sich verändert, weiß erst mal keiner so recht, wo’s langgeht. Das war bei der Rechtschreibreform so und ist es bei der Umstellung bei Banküberweisungen. Jetzt müssen sich die Katholiken gefasst machen: Nach fast 40 Jahren erscheint ein neues Gotteslob. In Holzkirchen gibt’s „Nachhilfe“ zur Eingewöhnung.

[Bild]
Helfen bei der Umstellung: Gemeindereferentin Barbara Kainz und Kirchenmusiker Dirk Weil mit dem neuen Gotteslob, das in gut einer Woche im Pfarrverband Holzkirchen eingeführt wird. Foto: andreas Leder

Es ist eine Institution in katholischen Haushalten: das Gotteslob. Seit 1975 ist das erste einheitliche deutschsprachige Kirchengesangbuch in Gebrauch. Seit Pfingsten gibt es nun eine neue, völlig überarbeitete Auflage. In einigen Gemeinden ist sie bereits in Gebrauch; in den Gotteshäusern des Pfarrverbands Holzkirchen werden demnächst die alten Gotteslobbücher aus den Kästen geräumt und durch die neuen ersetzt...

Apropos: Fast 40 Jahre galt es, dieselben Nummern für ein Kyrie oder Halleluja anzustimmen. Nun ist alles komplett neu geordnet. Daran muss sich auch Weil erst mal gewöhnen. „Bisher hatte ich alles auswendig im Kopf“, sagt der erfahrene Kirchenmusiker. „War 257 angesagt, wusste ich, das ist ,Großer Gott, wir loben Dich‘“. Und trotzdem begrüßt er die Änderungen: „Eine Neuerung war fällig. Es gab einfach Dinge, die nicht mehr zeitgemäß waren.“ ...

Mit „Jesus Christ, You are my life“ findet man erstmals auch ein englischsprachiges Lied im Gotteslob...

Was es bis heute nicht gibt, sind die entsprechenden Orgelbücher. Wegen urheberrechtlicher Probleme warten die Kantoren in ganz Deutschland auf die Noten, die frühestens im Herbst zur Verfügung stehen werden. „Organisten müssen so versiert sein, sich selbst zu helfen“ weiß Weil.

Und was passiert mit den alten Ausgaben? Der Pfarrverband Holzkirchen überlässt sie in den Gottesdiensten am kommenden Wochenende (5./6. Juli) interessierten Kirchgängern gegen eine kleine Spende.

merkur-online.de 2.7.2014

Der scheinbar grundlose Hinweis auf die „Rechtschreibreform“ in der Einleitung des Berichts erinnert an den eigentlichen Anlaß: Der gemeinsame Reformfurz der 16 Kultusminister dringt nun auch in den letzten Winkel abgelegener Kirchen, weil die Kirchenoberen die unterwürfige Anpassung beschlossen haben, und erzwingt die Verramschung der alten Gesangsbücher. Das „Teuflische im neuen Gotteslob“ wurde hier schon ausführlich behandelt.

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Sigmar Salzburg
06.06.2014 08.23
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Wenn man heilige Schriften wörtlich nimmt

Boko Haram tötet wieder viele Zivilisten
Kämpfer der radikalislamischen Gruppe Boko Haram sollen nach Augenzeugenberichten im Nordosten Nigerias mindestens 200 Zivilisten ermordet haben. ...
Boko Haram hält seit Jahren die Menschen im Norden Nigerias in Angst und Schrecken. Die Gruppe will einen islamischen Staat errichten. Mitte April hat sie mehr als 300 Schülerinnen entführt. Noch immer sollen 272 von ihnen in Gefangenschaft sein.
tagesschau.de 5.6.2014

Da können wir aber froh sein, daß die deutschen Kultusminister unsere Schülerinnen und Schüler „nur“ zum Zwecke der Durchsetzung der „Rechtschreibreform“ als Geiseln genommen haben.

Ansonsten geht es auch um Bücher: Aus dem Namen der islamischen Sekte hört man das verballhornte englische „books“ und das arabische „haram“ (verboten) heraus.

Wiki:
Boko Haram (Hausa für „Bücher in Lateinschrift sind Sünde“, „Westliche Bildung verboten“,„Die moderne Erziehung ist eine Sünde“ bis hin zu „Vorspiegelung falscher Tatsachen ist Schande“)

Dann noch viel Spaß bei unserer Islamisierung!

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Sigmar Salzburg
30.03.2014 05.02
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Bissendorf / Wedemark

Auch im Kinderbuch ss statt ß

Der unverdrossen buddelnde Maulwurf Grabowski – Kinderbuchklassiker seit Jahrzehnten – hat alle Rechtschreibreformen unter der Erde blind überlebt. Die Bücher in den Bibliotheken aber werden erneuert. In Bissendorf gab’s jetzt das ganze Wunschprogramm.

Wedemark. Die Kinder aus den Kitas in Bissendorf und Wennebostel durften ihre Wunschbücher bestellen, die Henstorf-Stiftung bezahlte. In der Bibliothek packten die Kindergartenkinder am Mittwoch ihre Geschenkpakete aus, und in Vorfreude auf die neue Lektüre waren sie schnell dabei. Auch die Bücherei selbst und die Berthold-Otto-Schule profitierten von den 1500 Euro, die sie zu je gleichen Teilen aus dem Förderbudget der Stiftung erhielten.

„Die Einrichtungen durften kaufen, was sie wollten“, bestätigte Fritz Schöning aus dem Vorstand der Henstorf-Stiftung. Schon seit vier Jahren fließen immer wieder Beträge, und der Vorstand hofft, dass die Unterstützung zum frühen Lesen fortgesetzt werden kann. „Wir haben Klassiker ersetzt, die alt und zerlesen waren, auch Bücher, die noch nicht in neuer Rechtschreibung bei uns in den Regalen standen“, erläuterte die Leiterin der Gemeindebibliothek Wedemark, Martina Popan. Vorzugsweise seien dies Lesebücher für die Erst- bis Viertklässler in großer Schrift mit noch vielen Illustrationen.

Der Maulwurf Grabowski, so Popan, sei in neuen Ausgaben inzwischen mit ss statt ß ausgestattet. Aber auch neue pädagogische Debatten etwa zu Rassismus in Kinderbüchern fänden ihre Niederschläge. So sollen in Astrid Lindgrens Werken seit 2009 die Worte „Negerkönig“ und „Zigeuner“ ersetzt worden sein...

haz.de 26.3.2014

(Bissendorf, mein Wohndorf bis ’76)

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