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Der GenderInnenwahnsinn
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Sigmar Salzburg
22.01.2014 12.56
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Homosexualität und Evolution

Der Humanistische Pressedienst brachte soeben ein Interview, das eine Bestätigung unserer Kritik an der Ansicht darstellt, daß Homosexualität von der Natur „vorgesehen“ sei und die Bonobos uns dies vorbildlich vorleben:

In einem Focus-Interview 2008 hat der Physiologe und Evolutionsbiologe Prof. Dr. Ulrich Kutschera behauptet, Homosexualität gäbe es fast ausschließlich beim Menschen. Diese Aussage steht im Widerspruch zur [medial suggerierten] populären Annahme, gleichgeschlechtliche Partnerschaften seien bei Tieren häufig anzutreffen.

Der hpd unterhielt sich dazu mit dem Vorsitzenden des Arbeitskreises (AK) Evolutionsbiologie, Kutschera, zu diesem Thema. [Unter hpd.de 22.1.2014]

FOCUS Online 2008: Welche Phänomene in der Biologie lassen sich – zumindest bislang – nicht mit Hilfe der Evolutionstheorie erklären? Wie lassen sich Phänomene wie Suizid oder Homosexualität mit Hilfe der Evolutionstheorie erklären?

Kutschera: Die moderne Evolutionsforschung liefert pro Jahr viele tausend Publikationen in referierten Fachjournalen, d. h. unser Wissen steigt auf diesem Gebiet ins Unermessliche an. Suizide und Homosexualität gibt es nur (bzw. fast ausschließlich) beim Menschen, wobei hier neben der biologischen die kulturelle Evolution hineinspielt. Die evolutionäre Psychologie des Menschen sowie die Soziobiologie liefern zu beiden Phänomenen vorläufige Erklärungen (Hypothesen), wobei diese Befunde innerhalb der Evolutionswissenschaften kontrovers diskutiert werden. Focus 2008

Kutschera 2014: Der Begriff „Darwin’sche Fitness“ steht für Lebenszeit-Fortpflanzungserfolg (Kinderzahl): Hätten sich unsere Eltern nicht zweigeschlechtlich (sexuell) fortgepflanzt, so wären wir nicht hier. Interaktionen gleichgeschlechtlicher Individuen können aber die Darwin’sche Fitness erhöhen, so z. B. unter heranwachsenden männlichen Säugetieren als "Übung“, wenn es später einmal um die Konkurrenz um Weibchen geht. Der Begriff „Homo-Sex“ ist, evolutionsbiologisch betrachtet, fragwürdig – man sollte wohl eher von „homoerotischen Neigungen“ sprechen...

Das fordert die Frage regelrecht heraus: Ist Homosexualität beim Menschen somit von der Evolution vorgesehen oder eher als Sonderverhalten zu bewerten?

Die Evolution ist ein durch Zufall und Naturgesetzlichkeiten verlaufender Prozess und kennt keine „Vorsehung“ bzw. einen Plan oder Design. Neueste Forschungsergebnisse stehen im Widerspruch zur eingangs zitierten Annahme, homoerotische Beziehungen seien im Tierreich häufig anzutreffen...

Bei den männlich-dominierten Schimpansen konnten im Freiland keine homoerotischen Neigungen beobachtet werden, das hat bereits Jane Goodall 2007 in einem Interview ausgesagt. Die weiblich dominierten Bonobo-Gemeinschaften werden regelmäßig als Paradebeispiel angeführt. Die homoerotischen Spielereien der Bonobo-Weibchen simulieren aber den Sex-Akt mit einem Männchen (den sie mit derselben Zuneigung vollziehen). Das Verhalten dient der Hierarchie-Ordnung in der Weibchen-Gruppe...

hpd.de 22.1.2014

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Sigmar Salzburg
16.01.2014 16.13
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Widersprüche

Scienceblogs:
So überraschend es auch klingen mag, aber Homosexualität ist von der Evolution vorgesehen und verbreitet im Tierreich zu finden, zum Beispiel bei den Bonobos... Wer homosexuell ist, verzichtet auf eigenen Nachwuchs, um den der anderen zu fördern. “Helfer am Nest” nennen das die Evolutionsbiologen ... Der wichtige Punkt lautet, dass Homosexualität höchst natürlich ist und es sich niemand aussuchen kann, ob er hetero- oder homosexuelle Neigungen hat...
[Prof.] Ernst Peter Fischer
scienceblogs.de 11.1. 2014

Auf diese Wortmeldung war auf der Atheisten-Seite hpd.de hingewiesen worden. Die in diesem Zusammenhang frappierende Behauptung, daß die Homosexualität von der Evolution „vorgesehen“ sei, befördert diese doch zu sehr in die Rolle eines Ersatzgottes. Noch fragwürdiger ist die Wortwahl, daß die Homosexualität „höchst natürlich“ sei. Mit der gleichen Begründung könnte man nachweisen, daß Betrug, Diebstahl oder sogar Mord „höchst natürlich“ seien. Bekanntlich gibt es auch Affenbanden, die Artgenossen systematisch ermorden. Ebenso könnte man begründen, daß Homohaß und Rassismus höchst natürlich seien. Ersteren dürfte es evolutionär gar nicht geben, wenn die Theorie der historisch kaum nachweisbaren „Helfer am Nest“ stichhaltig wäre. Es hilft nichts: Nur fortgeschrittenes Denken kann hier zu einem vernünftigen Verhaltenskodex führen.

Auf einen anderen Widerspruch hat Jan Fleischhauer gerade bei Spiegel online aufmerksam gemacht:


Die eigentliche Pointe des grün-roten Bildungsplans ist auch seinen Verfechtern bislang entgangen. Die Vorgaben zur „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ gehen davon aus, dass Sexualität ein soziales Konstrukt sei, wie es die Gender-Forschung lehrt, kein genetisches Schicksal. Das aber ist ziemlich genau das, was auch die Vertreter der Konversionstherapie behaupten, die Homosexualität für etwas halten, das nicht natürlich sei und das man deshalb auch wieder ändern könne.
Der Fehler der Schwulenbewegung ist der Schulterschluss mit den Anhängern der Queer-Theorie. Wer die Biologie leugnet, eröffnet Fragen, die längst als beantwortet galten.
spiegel.de 16.1.2014

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Sigmar Salzburg
16.01.2014 08.46
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Früherziehung: Randerscheinungen sollen zentrale Bedeutung bekommen

Die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz begrüßt die deutliche Distanzierung des Kultusministers Andreas Stoch von der online-Petition „Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens“: „Wir wollen Schulen in unserem Land, an denen Toleranz, die Akzeptanz von Vielfalt und der Abbau von Diskriminierung gelehrt und gelebt werden. Nur wenn unsere Gesellschaft einer fundierten und frühen Sensibilisierung für die Vielfalt unserer Gesellschaft zentrale Bedeutung beimisst, kommt sie ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag nach...“ bildungsklick.de 13.1.14

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat bereits viel Unheil mit ihrem Eintreten für die nichtsnutzige Rechtschreibreform angerichtet. Ganz ähnlich ist die Sexualität ein altes Lieblingsthema der GEW-Ideologen, eher im eigenen Interesse als in dem der Schulkinder. Schon vor vierzig Jahren klagte meine Schwiegermutter über diesen obsessiven Missionierungsdrang ihrer GEW-Kollegen, der bisweilen schon pädophile Züge zeigte.

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Sigmar Salzburg
10.01.2014 09.57
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Wolf Schneider und Gender-Deutsch

Luther Disput in Erfurt
...

Das Augustiner-Kloster in Erfurt war Schauplatz des Luther-Disputs zum Thema „Luther, die Sprache und der Pfarrer Predigt“...

Beim Luther-Disput stritten der deutsche „Sprachpast“ Wolf Schneider und der ehemalige Apoldaer Pfarrer Felix Leibrock über die geschlechter-gerechte Sprache:

Schneider: Ich habe dieser Sprache öffentlich den Krieg erklärt. Ich polemisiere dagegen, wo es nur geht. Ich finde sie Schwachsinn, von Alice Schwarzer [wohl weniger] durchgesetzten und von Gewerkschaften betriebenen und von Betriebsräten, Politikern und leider auch Theologen übernommenen Schwachsinn (weiblicher Applaus, aber nicht die Mehrheit).
Dazu muss ich sagen: Diese Sprache geht von der törichten Vorstellung aus, das natürliche Geschlecht habe mit dem grammatischen Geschlecht irgendetwas zu tun.
Nein! Bekanntlich heißt es „das Weib“, das ist schon ein Skandal; es heißt „der Löwe“, aber: „das Pferd“ und „die Schlange“. Das grammatische und das natürliche Geschlecht stehen in keinerlei Zusammenhang. Noch darf man sagen, München hat 1,3 Millionen Einwohner. Noch sagt man nicht Einwohnerinnen- und Einwohnermeldeamt, das ist gar nicht durchführbar.

Leibrock: Die Einwohnenden kommt demnächst!

Schneider: Ein Bedürfnis der deutschen Sprachgemeinschaft, dies zu tun, gab und gibt es nicht.¹) Ein Bedürfnis deutscher Schriftsteller und deutscher Journalisten gab und gibt es auch nicht. Es war eine ungeheuer geschickte PR-Kampagne einer Gruppe militanter Feministinnen, die diese Sprache durchgesetzt haben. Meine Behauptung ist: Das ist 90 Prozent der Deutschen völlig egal.

Pfarrer Seidel: Am verrücktesten wird es bei „Christinnen und Christen“, das gibt es in der Tat. Christ steht allerdings als Synonym zu Mensch und ist nicht biologisch zu verstehen. Mir hat Katrin Göring-Eckardt mal gesagt: „Ich sehe das auch so, aber man muss das heute so sagen.“ Das ist das Verrückte: Man muss das heute ebenso sagen – auch ohne Sachgrund.

Leibrock: Ich finde diese Sprache nicht ganz verkehrt, wenn sie den Sprachfluss nicht zerstört. Das tut es sehr oft.
Ich arbeite jetzt in einem Bildungswerk; wir haben ein Veranstaltungsheft und da kommen in jeder Veranstaltung fünf Berufsgruppen vor. Wir brauchen in der Vorschau doppelt so viel Platz, wenn wir jedes Mal die weibliche und männliche Form nutzen.
Ich habe meinen Mitarbeiterinnen gesagt: „Das ist absolut unverständlich, das kann ich nicht mittragen.“

Schneider: Stellenbeschreibung im Norddeutschen Rundfunk: „Der Intendant/ die Intendantin benennen seinen Stellvertreter/seine Stellvertreterin bzw. ihren Stellvertreter/ihre Stellvertreterin“ – das ist ein Satz der deutschen Sprache, der Unsinn ist. Dieser Unsinn muß [!] abgeschafft werden!

Leibrock: Es ist aber auch eine Geschichte der Emanzipation – und die ist auch gut. Dass Frauen gleichberechtigt sind, das ist das Ziel hoffentlich aller; das Ziel ist noch nicht erreicht, wir sind da noch in einem Prozess.
Insofern finde ich es nicht verkehrt und auch nicht anstrengend – eben wenn man den Sprachfluss nicht zerstört. Mir kommt es locker über die Lippen: „Die Predigerinnen und die Prediger“ – ich habe damit kein Problem und finde das auch nicht so verkehrt.²)

Schneider: Ich höre das mit wachsendem Misstrauen, dass es bereits Leute gibt, denen das locker über die Lippen geht. Ich dachte, Sie hätten sich wenigstens einen Rest von Widerwillen bewahrt.

Leibrock: Sie müssen es nur üben, Herr Schneider, wie guten Stil. Ich bin Mitglied einer Körperschaft und muss da auch gewisse Spielregeln anerkennen. Da gibt es auch Richtlinien, wie wir Texte schreiben – da können wir nicht einfach so schreiben, wie wir wollen. Sie, Herr Schneider, sind ein freier Mensch: Sie können schreiben, wie Sie wollen. [Naja, er muß aber auch ss-Anpassungen zulassen!]
Die Stadt Halle hat es per Ratsbeschluss untersagt, nur die männliche Form zu nutzen...

Leibrock: Die Universität Leipzig geht noch weiter: nur die weibliche Form – „Herr Professorin“.

Schneider: Schrecklich!

thueringer-allgemeine.de 10.1.2014

¹) ... ebensowenig wie einen Grund, eine „Rechtschreibreform“ durchzuführen.
²) ... aber Lapsus eines Lokalpolitikers vor einem katholischen Priesterseminar:
„Verehrte Priesterinnen und Priester“.

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Sigmar Salzburg
09.01.2014 07.02
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Die Indoktrinationsmaschinerie von Presse und Parteien läuft

Thomas Hitzlsperger hat sich geoutet und wird dafür deutschlandweit gefeiert – doch mehrere zehntausend Bürger in Baden-Württemberg wollen mit einer Petition verhindern, dass an Schulen Homosexualität ausführlicher im Unterricht besprochen wird. ...

Auslöser sind Pläne der grün-roten Landesregierung, die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ als Ziel im Bildungsplan 2015 festzuschreiben. Die Pläne zielten „auf eine pädagogische, moralische und ideologische Umerziehung an den allgemeinbildenden Schulen“, kritisieren die bisher knapp 60.000 Unterzeichner der Petition.

Gegen den Initiator, einen Realschullehrer, gebe es inzwischen eine Strafanzeige und eine Dienstaufsichtsbeschwerde, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums.

Die Grünen kritisierten, viele Kommentare auf der Petitionsseite ließen auf „ein erschütterndes Maß an Homo- und Transphobie“ schließen. Es sei wichtig, die Schule zu einem Ort der Vielfalt und Akzeptanz zu machen, sagte Grünen-Landeschef Oliver Hildenbrand. Ähnlich äußerte sich Stefan Fulst-Blei, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: „Die SPD steht für eine offene und tolerante Gesellschaft. Die jetzige Online-Petition birgt den Geist massiver Intoleranz und ist pädagogisch wie politisch unterste Schublade“, sagte er.

focus.de 8.1.2014

Ein erschütterndes Maß ist tatsächlich festzustellen – aber als Mangel an Demokratieverständnis bei den grün-roten Parteien, die nach ihrem Fehlschlag in der Pädophiliedurchsetzung den Hebel nun an aussichtsreicherer Stelle ansetzen wollen. Wieder soll das Volk degradiert werden zu beschränkten Untertanen, die jede Indoktrination hinzunehmen haben.

Dreist sind die Strafanzeigen und Dienstaufsichtsbeschwerden gegen den Initiator der demokratischen Petition – aber mit Genugtuung berichtet das Kultusministerium davon. Ähnliche Pressionen kennen wir von der „Rechtschreibreform“, bei der das Kulturbanausenpack tatsächlich Disziplinarmaßnahmen gegen selbstdenkende Lehrer ergriff.

Die genannte Petition richtet sich ja ausdrücklich nicht gegen eine normale, angemessene Information, die mit wenigen Sätzen abgetan wäre, sondern gegen die „ausführlichere Behandlung“ des Themas. Worin kann diese Ausführlichkeit denn schon bestehen? Wie mann „es“ macht? Die Begriffe „Toleranz“ und „Akzeptanz“, gegen die kaum jemand etwas einwenden kann, sind dabei das Trojanische Pferd für die grün-roten Gesellschaftsveränderer, um in bewährte Strukturen zerstörerisch einzudringen. Deswegen auch das Umfunktionieren des Wortes „Ehe“ für entsprechende Gruppenbildungen. „Darkroom“ ist in einigen Bundesländern ja wohl schon Unterrichtsstoff.

Es gibt auch ein Recht der 97 Prozent sich normal entwickelnden Jugendlichen, nicht belästigt zu werden durch die Vorführung und Anpreisung aller möglichen Abirrungen, um sich unverwirrt dem Ideal einer guten Liebesbeziehung annähern zu können, wie es für die Erzeugung von Nachkommen als edelste Aufgabe seit Jahrmillionen üblich und notwendig ist.


Noch ist nicht mal klar, was Kinder laut neuem Bildungsplan genau über Homosexualität lernen sollen. Trotzdem tobt bereits ein Sturm der Entrüstung. zvw.de 8.1.2014

Proteste können eben nicht früh genug kommen. Die Überrumpelungstaktik der regierenden Ideologen kennen wir schon von der Schreibreform: Erst einmal alle erschwitzten Abartigkeiten den Schülern aufdrücken und dann gnädigerweise das Schlimmste zum Schein etwas abmildern.

Nachtrag: Spiegel online gebraucht auf seiner Seite auf gleicher Textgrundlage fünfmal das Wort „hetzen“ – wie ein linkes Kampfblatt.– Ansonsten zum Thema hier.

Geändert 10.1.14 7.00

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Sigmar Salzburg
03.01.2014 08.42
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Von wegen schrille Minderheit

Als erste offen lesbische Ministerin wird Barbara Hendricks am Kabinettstisch sitzen. Hoffentlich setzt sie sich in der Koalition auch für die Rechte der Homosexuellen ein. ... Denn obwohl die Pflichten sich fast gleichen, sind die Schwulen und Lesben vom Steuer- bis zum Adoptionsrecht noch immer Bürger zweiter Klasse...
berliner-zeitung.de 2.1.14

Von wegen „Bürger zweiter Klasse“. Zuvor sollten doch wohl erstklassige Bürger wie unser Bundespastor Gauck das Recht erhalten, legal ihre Zweitfrau zu ehelichen, zumal das doch im Sinne der Religion wäre, die seit seinem Vorgänger Wulff zu Deutschland gehört.

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Sigmar Salzburg
15.12.2013 21.22
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Keine „Kanzlerinnen- und Kanzler-Limousine“?

Schrecksekunde für Merkel: Kanzler-Limousine in Autounfall verwickelt
Bei einer Fahrt durch Brandenburg ist der Wagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Informationen von SPIEGEL ONLINE in einen Unfall geraten: Ein anderes Auto streifte beim Spurwechsel die Kanzlerlimousine.
spiegel.de 15.12.2013

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Sigmar Salzburg
08.12.2013 10.50
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Entnervend: Redundanter Doppelsprech

Den Bürgerinnen und Bürgern ihre Rechte

Damit Politik gelingen kann, bedarf es des ständigen Kontaktes und Austausches mit den Bürgerinnen und Bürgern. Dazu sind viele Gespräche notwendig, aber auch gesetzliche Regelungen, die Bürgerinnen und Bürgern Instrumente in die Hand geben, um ihre Meinung und ihre Anliegen auch gegenüber dem Landtag äußern zu können.

Was bedeutet das in Oberösterreich konkret:

Bürgerinnen- und Bürgerrechte
Bürgerinnen- und Bürger-Initiative sowie die Bürgerinnen- und Bürger-Abstimmung:
Diese Bürgerinnen- und Bürgerrechte hat der Landtag geschaffen, um den Oberösterreichern und Oberösterreicherinnen mehr Möglichkeiten zur direkten Mitsprache zu geben.

Bürgerinnen- und Bürgerbegutachtung
Gesetze können in Oberösterreich den Bürgern und Bürgerinnen zur Begutachtung vorgelegt werden. Dies geschieht über Aufrufe in den Medien. Jeder Bürger und jede Bürgerin hat dann die Möglichkeit, zum jeweiligen Gesetzesentwurf Stellung zu nehmen. Alle Stellungnahmen werden gesammelt und von den Abgeordneten in ihre Beratungen einbezogen.

• Ausschuss für Petitionen und Rechtsbereinigungen
Die Bürgerinnen und Bürger können sich mit allgemeinen Anliegen an den Landtag wenden.

land-oberoesterreich.gv.at

Der Doppelnennungshumbug erfordert in diesem kurzen Text deutlich mehr Platz:
mit Zwischenräumen 10x16+17+26=203 Anschläge, ...

... dazu leicht fehlleitend: „Bürgerinnenbegutachtung“!

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Sigmar Salzburg
06.12.2013 06.11
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Aus der Kolumne von Jan Fleischhauer

Kuschelsprache der Großen Koalition
Mit Pofalla zur Regenbogenfamilie


Die Pläne der neuen Regierung für die vier kommenden Jahre zeigen: Den Christdemokraten ist nicht nur eine ganze Ideenwelt abhandengekommen, sondern auch eine eigene Sprache. Selbst bei der CDU ist jetzt von „Willkommenskultur“ und „Diversity“ die Rede.

Schluss mit der Transphobie. Auch dieses Problem kann in Deutschland bald als erledigt betrachtet werden: „Wir verurteilen Homophobie und Transphobie und werden entschieden dagegen vorgehen“, verspricht die neue Regierung – es sei denn, die SPD-Mitglieder fallen ihr auf den letzten Metern noch in den Arm, dann wäre dieses Projekt wieder aufgeschoben.

Ich musste erst nachschlagen, was Transphobie ist. „Viele Formen von Transidentität stellen die herrschende Zwei-Geschlechter-Ordnung in Frage“, las ich dazu bei Wikipedia. „Darauf reagieren Menschen oft mit Abwehr.“ Schon die Frage, ob es sich bei Menschen, die sich weder als Frauen noch als Männer sehen wollen, wirklich um die Vertreter eines neuen Geschlechts handelt, deutet auf tiefsitzende Ängste hin.

Keine Ahnung, was man dagegen tun kann. Ängste sind bekanntlich nur schwer heilbar, oft braucht es lange Therapien, um sie loszuwerden. Trotzdem steht der Kampf gegen die Transphobie jetzt auf Seite 105 des Koalitionsvertrages im Abschnitt „sexuelle Identität respektieren“, gleich neben dem Bekenntnis zur „Regenbogenfamilie“ und dem Versprechen, die „Willkommens- und Anerkennungskultur“ in Deutschland zu stärken. Es ist in jedem Fall gut zu wissen, dass wir von Menschen regiert werden, die mit der Auflösung der Geschlechterordnung angstlos umgehen beziehungsweise alles in ihrer Macht stehende tun wollen, um auf dem „Weg zur inklusiven Gesellschaft“ voranzukommen...

spiegel.de 5.12.2013

Zur „Willkommenskultur“ siehe auch hier, zur „Mehr-als-Zwei-Geschlechter-Ordnung“ siehe dort.

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PL
04.12.2013 21.40
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Re: Die „Silly Walks“ der Gendermafia

Im Wörtchen „wer“ steckt die bedeutsame Silbe „er“.

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Sigmar Salzburg
04.12.2013 12.00
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Die „Silly Walks“ der Gendermafia

Der Germanist Prof. Peter Eisenberg schrieb zur Rechtschreib-„Reform“: „Aus der Geschichte des Deutschen ist kein vergleichbarer Angriff auf das Sprachsystem bekannt.“ (Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes, 4/1997).

Da war dem Meister die parallel laufende Machtergreifung der Gender-OchlokratInnen entgangen, die einen vielfach verstümmelnderen Angriff auf die deutsche Sprache vorbereiteten. Ein Beispiel liefert die Uni Köln mit ihrem neuen Leitfaden:


ÜberzeuGENDERe Sprache ¹
Die Gleichstellungsbeauftragte
der Universität zu Köln

Leitfaden für eine geschlechtersensible
und inklusive Sprache

...
[Nur eine Kostprobe:]

3.2. Genderspezifische Personenbezeichnungen vermeiden
Genderspezifische Personenbezeichnungen vermeiden durch genderneutrale Pronomen
Durch genderneutrale Pronomen wie zum Beispiel „wer“, „alle“, „niemand“, „jemand“ lassen sich genderspezifische Personenbezeichnungen ersetzen.
...

Es ist nicht bekannt, wer das Werk verfasst hat.
statt
Der Verfasser des Buches ist unbekannt.
....
ACHTUNG Gender-Falle:
Der Gebrauch von Pronomen (wer, alle, niemand, jemand) ist allerdings in manchen Fällen, zum Beispiel bei Relativsätzen, problematisch. Siehe hierzu Kapitel 5.3.

[Schlampiger Verweis, gemeint ist Kapitel 5.2:]

5.2. Pronomina – „wer“, „niemand“, „jemand“, „man“
Neben dem generischen Maskulinum gibt es in der deutschen Sprache weitere grammatikalische Bereiche, die eine historisch begründete männliche Dominanz widerspiegeln. Ein Beispiel hierfür sind die Pronomina „wer“, „niemand“, „jemand“, „man“.

Wenn sich auf diese Pronomina ein weiteres Pronom bezieht, so steht dies immer in der männlichen Form:

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
Niemand darf wegen seines Geschlechts bevorzugt oder benachteiligt werden.
Hat gestern jemand seine Tasche im Labor vergessen?
Seine Gefühle hat man nicht immer unter Kontrolle.
...
Eine Umschreibung solcher Sätze ist häufig möglich, nicht selten jedoch aufwändig.
Eine gänzliche Vermeidung raten wir daher nicht an.

Eine Person, die zu spät kommt, wird vom Leben bestraft.
Keine/r darf wegen ihres/seines Geschlechtes benachteiligt werden.
Hat gestern eine/r seine/ihre Bücher in der Bibliothek vergessen?

http://www.gb.uni-koeln.de/e2106/e2113/e5726/2013_Leitfaden_UeberzeuGENDEReSprache_ger.pdf

¹) Man beachte den bemühten sprachunfähigen Sprachgag!

Anscheinend ist noch keine/r dieser Sprach-KZ-Wächter/innen auf den Gedanken gekommen, das Wörterpaar „wer – der“ um „wie – die“ zu ergänzen: „Wer oder wie zu spät kommt, den oder die bestraft das Leben.“ Das wäre doch mal bereichernd!

> Silly Walks

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Sigmar Salzburg
19.11.2013 11.59
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Neue Forschungsvorhaben der Pseudo-Wissenschaft „Gender“...

... meldete am 14.11.13 Henning Lindhoff im ef-Magazin:

Gender: Wagner und das holde Weib
Neue Zeitgeist-Blüte

Einen kleinen, aber feinen Einblick in die Hirnwindungen der steuergemästeten Gender-Verwissenschaftler gewährt in diesem Herbst eine kurze Meldung der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg.

Gemäß der Pressemitteilung wird am morgigen Freitag ein dreitägiges Symposium mit dem Titel „Wagner – Gender – Mythen“ beginnen. Veranstalter sind das Institut für Musik der Universität Oldenburg und das Oldenburgische Staatstheater. Was es mit der Veranstaltung wohl auf sich hat? Die Veranstalter erklären gerne und schreiben: „Die Geschlechterverhältnisse in der Opernwelt Richard Wagners scheinen klar. Strahlenden männlichen Helden oder genialen Künstlern stehen Urweiber gegenüber: Inkarnationen von Opfer oder Erlösung.“ Und Prof. Dr. Melanie Unseld, Hochschullehrerin für Kulturgeschichte der Musik sowie wissenschaftliche Leiterin der Tagung, stellt fest: „Die Wagnerrezeption hat sich in der Vergangenheit häufig mit Frauen um Wagner, Wagner-Sängerinnen und den Frauen in Wagners Werken beschäftigt. Dabei kam allerdings die kritische musikwissenschaftliche Genderperspektive auf Wagner zu kurz.“

Melanie Unseld gab in der Vergangenheit unter anderem Werke wie „Gender Studies in der Musikwissenschaft: Quo Vadis?“ und das „Lexikon Musik und Gender“ heraus. Literarische Werkzeuge, um die „gendersymmetrische Musikgeschichtsschreibung“ voranzubringen, wie es „Die Zeit“ im Sommer 2010 formulierte. Die Musikwissenschaftlerin arbeitete unter anderem von 2005 bis 2008 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, wo sie sich ab 2006 am Forschungszentrum für Musik und Gender betätigte.
Mit dem Symposium will sie nun einiges ändern, die „Wagnerschen Mythisierungen von Weib, Held und Künstler“ unter die Lupe nehmen...

ef-magazin.de 14.11.2013

Frau Unseld will offensichtlich eine ergiebige Goldader ausbeuten, denn nirgendwo in der Musik sind die Frauen so präsent wie in der Oper. Dort sind sie jedoch auch meistens mächtiger, als es für die Befreiungstheologie der GenderologInnen nützlich ist. Aber mit diesem Problem wird die neue SchwätzerInnen-Wissenschaft schon fertig werden. Es eröffnet sich für sie das weite Feld der Oper seit 1600. Erscheint die Euridice in Claudio Monteverdis „Orfeo“ noch reichlich blaß, so ist in „L’Incoronazione di Poppea“ der römische Kaiser Nero schon völlig in der Hand seiner Geliebten Poppäa, aber immer noch als strahlender Herrscher – jedenfalls in den 1980er Aufführungen des Staatstheaters Oldenburg, in denen ich als Chitarronist mitwirkte. Es steht nun zu befürchten, daß mit der Machtergreifung der Genderideologie die ganze Opernwelt umgekrempelt und umgedeutet wird. Adé, alte Kultur!

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Sigmar Salzburg
17.11.2013 08.39
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Schwule Kinderbeschaffung

Ein in Indien von einer unbekannten Leihmutter geborenes Kind besitzt nicht die deutsche Staatsangehörigkeit seines biologischen Vaters. Dies entschied das Verwaltungsgericht Köln und wies damit die Klage des durch den biologischen Vater vertretenen Kindes auf Feststellung der deutschen Staatsangehörigkeit ab. (Az.: 10 K 2043/12) Das Kind war 2010 in Indien von einer unbekannten, nicht in die Geburtsurkunde eingetragenen indischen Leihmutter geboren worden. Kurz nach der Geburt reiste es mit seinem biologischen Vater nach Israel ein. Der biologische Vater lebt seit einigen Jahren in Israel und war vor der Geburt des Kindes eine in Berlin eingetragene Lebenspartnerschaft eingegangen...
t-online.de 13.11.2013

Und wer lieh die Eizelle?
Siehe auch hier, da und dort.

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Sigmar Salzburg
16.11.2013 07.46
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Das Unsägliche wahrgemacht: Reform und Gender

Das Unaussprechliche sprechbar gemacht

Rezension des Buches: Sechs mögliche Welten der Quantenmechanik
Übersetzung des Buches von John Stuart Bell: Speakable and Unspeakable in Quantum Mechanics von Wolfgang Köhler

John Bells Buch gehört zu den Standards einer jeden Physikerin (aus Gründen der besseren Lesbarkeit benutze ich nur eine Genderform), die auf den Grundlagen der Quantenmechanik arbeitet. Das bedeutet nicht, dass eine jede solche [und ein jeder solcher?] dieses Buch tatsächlich gelesen oder gar dessen Inhalt verdaut hat. Meine Aussage ist deshalb eigentlich ein Imperativ. So sollte es sein! Kein Physiker [außer Bell als Physikerin?] der Jahre 1950-1980 hat so großartig geschrieben, so präzise in der Wortwahl und so sicher in der Aussage und so kraftvoll und klar die wirren Weltbilder der Quantenmechanik entwirrt...

Bell ist ein Abtrünniger und jede Nähe zu den in seinen Papieren vertretenen Ansichten rücken den Sympathisanten [und die Sympathisantin?] in zweifelhaftes Licht. Ein Übersetzer oder eine Übersetzerin müssen aber Sympathien für Bells Weltsicht haben, sonst wird die Übersetzung ein Krampf. Um der Bellschen Denk- und Argumentationsweise nahe zu kommen, die niemals defensiv auftritt sondern immer subtil den Missstand aufzeigt, noch folgendes berühmte Zitat über Bohms Theorie, in der die Bewegung von Teilchen von der Wellenfunktion bestimmt wird, und deren Existenz von der orthodoxen Quantentheorie gerne als unmöglich deklariert wurde:

„Aber im Jahr 1952 sah ich, wie das Unmögliche getan wurde. Es geschah in Artikeln von David Bohm... Aber warum hat Born mir nichts über diese „Führungswelle“ gesagt? Bell hingegen geht es nicht um das Problem der Vollständigkeit, das ist ja durch das Meßproblem vollkommen klar vor Augen. Bell geht es um die Lokalitätsannahme, auf der das EPR Argument beruht. Bell zeigt, dass der Schluß von EPR fehl geleitet ist, Unvollständigkeit ja, aber nicht wegen EPR, sondern wegen des Meßproblems...

uni-muenchen.de

Siehe auch hier und da.

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Sigmar Salzburg
13.11.2013 08.09
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Streit um Homo-Ehe

Die SPD setzt die CDU taktisch unter Druck. Sigmar Gabriel winkt demonstrativ zur linken Mauerschützenpartei hinüber (Spiegel), die fortschrittlich gottvoll gewordene Manuela Schwesig will den Homos Ehe und Kinder bescheren und dafür notfalls die Koalitionsverhandlungen platzen lassen. (Focus).

Gleichstellungsobsessionen und Adoptionsrecht habe ich hier bereits aufgespießt. Schon heute bleibt vielen normalen kinderlosen Elternpaaren der Wunsch nach einer Adoption aus Mangel an Kindern versagt. Ist die „Gleichstellung“ aber erst einmal Gesetz, dann wird auch bald eine Quotenregelung folgen, die einen Teil der Kinder für die Homopaare reserviert.

Der grundsätzliche Unsinn aller Gleichstellungen wird schon in den bisher in Kraft getretenen Gesetzen erkennbar:


Die Begründung einer Lebenspartnerschaft ist zulässig,
1. wenn die Erklärenden gleichen Geschlechts sind (§ 1 Abs. 1 LPartG);
2. wenn keiner der Erklärenden bereits eine noch bestehende Ehe oder Lebenspartnerschaft mit einem Dritten eingegangen ist (Monogamie, § 1 Abs. 3 Nr. 1 LPartG)
3. wenn sie nicht zwischen Verwandten gerader Linie oder voll- oder halbbürtigen Geschwistern geschlossen wird (Inzest, § 1 Abs. 3 Nr. 2, 3 LPartG).
Lebenspartnerschaftsgesetz

1. Die Monogamie ist – auch unchristlich gesehen – für Normalehen sinnvoll, denn sie folgt aus der naturgegebenen zahlenmäßigen Gleichheit der Geschlechter. Jeder hat die gleiche Chance auf einen Partner, sexualkapitalistische Vielweiberei wird unterbunden, die Aufzucht der Kinder bleibt ungeteilt. Dagegen hat die „Ehe“form bei Homo-Partnerschaften den Staat nicht das geringste anzugehen. Sie ist wohl nur wegen der Gleichstellungfiktion mit der Normalehe ins Gesetz hineingeraten und dient nur der bequemen juristischen Übersichtlichkeit.

2. Das Inzestverbot soll bei heterosexuellen Beziehungen vor allem die Anhäufung genetischer Fehlbildungen in der Nachkommenschaft verhindern. Auch in der höherentwickelten Natur wird es meist instinktiv beachtet. Es ist unsinnig, dies auf nichtproduktive gleichgeschlechtliche Verbindungen auszudehnen.

Dazu Beispiele der Homo-Zeitschrift „queer“:


Homo-Ehe für Blutsverwandte?
Ein Schwesternpaar aus England will die Homo-Ehe eingehen und darf nicht – beim Straßburger Euro-Gericht gehen die Beiden jetzt in Berufung.

Die 89-jährige Joyce Burden lebt seit Jahrzehnten mit der 81-jährigen Sybil in der südenglischen Grafschaft Wiltshire zusammen. Die Beiden wohnen auf einer Farm, gehen gemeinsam in den nahe gelegenen Markt einkaufen, teilen alle ihre Sorgen und Ängste. Und sie haben Angst: Denn sollte eine der Beiden sterben¹, verliert die andere die Farm. Grund: Die Überlebende könnte dann die Erbschaftssteuer nicht aufbringen ...

In Deutschland wurde 2004 ein ähnlicher Fall aus Schleswig-Holstein bekannt. Hier schlossen zwei Omis eine Eingetragene Partnerschaft ... Sie sagten klipp und klar, dass sie nicht lesbisch sind – allerdings durften sie sich verpartnern, weil sie im Gegensatz zu Joyce und Sybil nicht verwandt waren. Damit wollten sie sich finanziell absichern, da beim Tod einer Partnerin die Überlebende eine Rente erhält. Blutsverwandte dürften sich auch hierzulande nicht verpartnern...
queer.de 11.09.2007

Den Propagandisten der „Homo-Ehe” geht es aber, neben den finanziellen Vorteilen, wohl hauptsächlich darum, den Staat zu einer Ersatzkirche umzufunktionieren, die das uninteressierte bis ablehnende Volk zur Heiligung skurriler Verpaarungen zwangsmissionieren soll.

¹) Aber: ... sollte die Eine der Beiden sterben ...?

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