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Sigmar Salzburg
16.05.2022 04.05
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Ockhams Rasiermessergebnis

Jetzt wurde für die Quantenphysik nachgewiesen, was ich seit langem vermute: Es gibt keinen Welle-Teilchen-Dualismus, sondern auch ein einzelnes Teilchen ist immer eine ausgedehnte Welle, die erst bei einer Wechselwirkung instantan an einem Ort als (scheinbares) Teilchen in Erscheinung tritt:

Das berühmte Doppelspalt-Experiment benötigt normalerweise mehrere Teilchen, um den Welle-Teilchen-Dualismus und die Quanten-Überlagerung zu belegen. Doch jetzt haben Physiker eine Methode entwickelt, bei der schon ein einziges Neutron reicht. Mithilfe eines Quantenteilers und einer Manipulation des Spins konnten sie nachweisen, dass das Neutron dank der Quantenüberlagerung tatsächlich beiden Pfaden gleichzeitig folgte – und zu welchen Anteilen....

„Unsere Messergebnisse decken sich wunderbar mit der klassischen Quantentheorie“, sagt Seniorautor Stephan Sponar von der TU Wien. Mit dem Experiment lassen sich auch alternative Interpretationen der Quantenmechanik ausschließen, die von nicht überlagerten, nur lokalisierten Teilchen ausgehen.

scinexx.de 16.5.2022
Das heißt nichts anderes, als daß das Wellenfeld beim In-Erscheinungtreten an einem Ort diese Fähigkeit an allen anderen Orten augenblicklich verliert. Der „Messerwartungswert“ wird dort (nach Ockhams Rasiermesser) gleich null – scheinbar entgegen der Relativitätstheorie. Frau Podbregar vergißt vor Überraschung das Gendern der „Physiker“.

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Sigmar Salzburg
13.05.2022 05.45
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Aufwendiges sogenanntes Photo shooting

Astronomen haben das erste Foto des Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße erstellt. Die Aufnahme des Event-Horizon-Teleskopverbunds zeigt den dunklen Schatten von Sagittarius A*, umgeben von einem hellen Strahlenring gebeugten Lichts. Das Foto belegt nun auch visuell die Existenz dieses Schwarzen Lochs und bestätigt Einsteins Vorhersagen...
Mehr als 300 Forschende aus 80 Instituten auf der ganzen Welt waren an dieser fünf Jahre dauernden Arbeit beteiligt.
scinexx.de 12.5.2022

Der helle Ring um das Schwarze Loch herum ist die so genannte Akkretionsscheibe. Sie besteht aus heißer Materie aus der Umgebung, die ins Schwarze Loch hinein fällt... Die Messungen an Sagittarius A* fanden zeitgleich mit den Messungen für eine andere Aufnahme statt, mit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des EHT-Teams bereits 2019 Aufsehen erregten. Damals veröffentlichten sie das erste Bild eines Schwarzen Lochs überhaupt... Zwar war anschließend auch die Datenauswertung für M87 extrem aufwändig, allerdings eignet es sich für ein Fotoshooting etwas besser als das extrem massereiche Schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstraße.
spektrum.de 12.5.2022

Obwohl die Existenz Schwarzer Löcher durch Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie vorausgesagt wird, kam der Physiker selber mit 60 Jahren in einem Artikel zum Schluss, dass diese merkwürdigen Objekte in der Realität nicht existieren.
«Zwar waren seine Rechnungen korrekt, jedoch nicht seine Interpretation der von ihm erhaltenen Ergebnisse», sagt Norbert Straumann, emeritierter Professor für theoretische Physik von der Universität Zürich und Einstein-Kenner.
news.uzh.ch 7.6.2005

Das heißt, nicht Einsteins Vorhersagen wurden bestätigt, sondern die seines mathematisch-relativistischen Formalismus.

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Sigmar Salzburg
12.04.2022 05.28
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Schon vor 5400 Jahren ...

... ließen sich Rinder vor den Karren spannen:

In der Nähe von Kiel haben Archäologen die bisher ältesten Radspuren der Welt entdeckt. Die dunklen Fahrspuren entstanden schon rund 3400 Jahre vor Christus und stammen wahrscheinlich von jungsteinzeitlichen Rinderkarren.

... Funde in Flintbek bei Kiel werfen nun ein neues Licht auf die Entwicklung der Rinderkarren. Ein Archäologenteam unter Leitung von Doris Mischka von der Universität Kiel führt dort schon seit längerem Ausgrabungen in einem der größten Megalith-Friedhöfe Europas durch.
scinexx.de 12.4.2022

So neu ist diese Entdeckung allerdings nicht:

http://www.geschichtsverein-bordesholm.de/Veroeffentlichungen/Jahrbuecher/J01_2_Zilch_Flintbek.pdf

Zich 1992a: B. Zich, Ausgrabungen auf dem stein- und bronzezeitlichen Grabhügelfeld von Flintbek, Kreis Rendsburg-Eckernförde. Ein Vorbericht. Arch. Nachr.Schleswig-Holstein 3, 1992, 6-21.-- 1992b, Frühneolithische Karrenspuren aus Flintbek. Arch. Deutschland 1992/1,58.

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Sigmar Salzburg
11.04.2022 03.14
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Schimpansen erkennen Schädel ihrer Artgenossen

Schimpansen scheinen tote Artgenossen selbst dann noch zu erkennen, wenn nur noch der Schädel übrig ist. Denn sie betrachten Schimpansenschädel länger als Schädel anderer Arten, wie eine Studie belegt. Die Aufmerksamkeit der Menschenaffen gilt dabei besonders den Zähnen – ein Merkmal, auf das sie auch bei lebenden Artgenossen achten. Offenbar übertragen sie ihre Fähigkeiten zur Erkennung von Gesichtern auch auf unbelebte Schädel.

scinexx.de 11.4.2022

Da ihnen die Sprache fehlt, können sie ihre Verwunderung nicht im Austausch mit anderen Individuen zu einer allgemeinen Erkenntnis ausbauen. Das ist beim Blick auf das Affengesäß anders. Hier hilft der tägliche Umgang in der Affenhorde bei der Einordnung in den sozialen Status. Beim Menschen ist davon nur vereinzelt das erotische Signal übriggeblieben.

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Sigmar Salzburg
04.04.2022 09.08
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Neue Theorie

Bissen sich Rudel freßgieriger Tyrannosaurier beim Zerfleischen der Beute gegenseitig zu oft die Vordergliedmaßen ab und verkürzte die Evolution sie deshalb zu den bekannten lächerlichen Ärmchen?

Indizien dafür könnte möglicherweise die Verteilung von Bisspuren bei Tyrannosaurus-Fossilien liefern. „Solche Bissspuren am Schädel und anderen Teilen des Skeletts sind von diesen und anderen Raubdinosauriern wohlbekannt“, so der Forscher. „Wenn auf den verkürzten Armen von Tyrannosaurus weniger Bisspuren sind als bei anderen, könnte das Hinweis darauf sein, dass die Reduktion etwas brachte.“
scinexx.de 4.4.2022
Ein entfernter Hinweis auf diesen natürlichen Effekt könnte auch das häufige Fehlen des hypertrophen dritten „s“ im schreibreformierten ss/ß-System nach Heyse sein.

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Sigmar Salzburg
20.03.2022 10.07
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Ukrainische Fledermausforscher auf deutsch

Zufällig stieß ich auf diese ukrainische Seite:

Ukrainian Bat Rehabilitation Center
Samstag, 19. März 2022 um 19:27 ·

Liebe Follower und Unterstützer, vielen Dank für eure Kommentare, Briefe und Fragen!

Leider haben wir keine Zeit, schnell zu antworten, ihr alle versteht eindeutig, dass wir uns an Tagen in einer schwierigen Situation befinden.

Es war Tag und Nacht schrecklich (vor zwei Tagen). In der Nähe unseres Bürogebäudes ereignete sich ein riesiges Feuer nach Raketen.

Wir haben dringend die letzten Fledermäuse evakuiert, die wir im Büro hatten. Zwei Personen waren die ganze Nacht im Büro und haben die Situation überwacht. Endlich war unser Bürogebäude außer Gefahr. [...]
Es handelt sich wohl um eins der 26 ukrainischen Forschungsinstitute – angeblich von den USA gefördert oder gar betrieben, um biologische Waffen zu entwickeln, wie Putin durchblicken ließ. Deswegen wurde dies auch vom amerikanischen Senat geleugnet, aber von der US-Staatssekretärin Victoria Nuland („Fuck the EU“) aus Sorge um die Sicherung von Unterlagen mißverständlich bestätigt.

Die ersten Meldungen dazu las ich bei den Chinesen, die wohl glücklich waren, ihr (auch US-gefördertes) Institut in Wuhan in den Hintergrund gedrängt zu sehen:
[„Dieser Tweet stammt von einem gesperrten Account.“]

中华人民共和国外交部
https://twitter.com/i/status/1501186294961082369

ASB News / MILITARY〽️@ASB Military BREAKING: China — “The US has 336 labs in 30 countries under its control, including 26 in Ukraine alone. It should give a full account of its biological military activities at home and abroad and subject itself to multilateral verification.“
Spokesperson 发言人办公室
@MFA_China
China government official
中国,北京 Beijing PRC
Seit Oktober 2019 bei Twitter
Noch etwas zur Etymologie von „bat“ (Fledermaus), me. „bakka“, s. altschwedisch „natbakka“. Auch im Altchinesischen finden wir das Wort „bat“ 魃, heute als weibl. Dürredämon 女魃 nǚbá. Damit ist sicher noch nicht die „Bat Woman“ Shi Zhengli (石正麗) gemeint. Die Fledermaus hieß einst 蝙 pεn oder 蝠 puwk, heute nur 蝙蝠 biānfú. – Der englische Hang zur Wortverkürzung ähnelt doch sehr dem chinesischen. Wir sind nur selten im Vorteil: „Specht“ = „woodpecker“ = 啄木鳥 zhuó mù niǎo „Pickholzvogel“.

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Sigmar Salzburg
15.02.2022 07.08
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Das fiel mir auf:

Am 23.1.2020 berichtete Scinexx, daß die Herkunft des neuen Coronavirus durch chinesische Forscher aufgeklärt sei: Es stamme von chinesischen Kobras auf dem Markt von Wuhan. Man bestaunte die schnellen Chinesen.

Eine Woche später wurde der Verdacht auf thailändische Fledermäuse gelenkt.

Vierzehn Tage später meldete die FAZ, der/das in Wuhan gehandelte Pangolin (das geschützte Schuppentier) sei der Träger des Virus.

Dann fiel man aus allen Wolken, als bekannt wurde, daß eine Frau Dr. Shi Zhengli schon seit Jahren in einem virologischen Institut in Wuhan an der genetischen Veränderung von Fledermausviren arbeitet, mit finanzieller Unterstützung auch der USA.

Zugleich wiesen Forscher unter Beteiligung des vielgepriesenen Professors Drosten (Robert-Koch-Institut) die These vom Laborursprung des Virus brüsk zurück. Mit Mühe wurde verspätet eine ausgewählte Untersuchungskommission der WHO zugelassen, die aber keineswegs Zugang zu allen Laboren erhielt.

Erst jetzt deckte eine Anfrage der AfD im Bundestag auf, daß auch das RKI selbst Gen-verändernde (gain-of-function) Versuche durchführt – die natürlich niemals ein Pandemie-Virus erzeugen können und allein der Entwicklung besserer Impfstoffe dienen. Nur der Hamburger Physikprofessor Dr. Wiesendanger bleibt skeptisch:

https://www.youtube.com/watch?v=VjVGIW6ARh8

Dazu u.a. freiewelt.net 27.5.2021 und freiewelt.net 12.2.2022 mit weiteren Verweisen.

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Sigmar Salzburg
08.02.2022 06.02
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„Bohr hat doch Recht.“

In Scinexx erinnert Frau Podregbar an ein denkwürdiges Ereignis:

Vor genau 100 Jahren – in der Nacht vom 7. auf den 8. Februar 1922 – gelang zwei deutschen Physikern ein bahnbrechender Nachweis. Erstmals konnten Otto Stern und Walther Gerlach belegen, dass die Drehimpulse von Atomen keine beliebigen Richtungen einnehmen, sondern nur diskrete, klar abgrenzbare Ausrichtungen haben können. Diese der klassischen Physik widersprechende Richtungsquantelung ist eine fundamentale Eigenheit von Quantensystemen und bildet bis heute die Basis der modernen Quantenphysik.
Die Physiker schickten einen Strahl von Silberatomen durch ein inhomogenes Magnetfeld:
Gerlach führte das von ihm und seinem Kollegen konzipierte Experiment im Gebäude des Physikalischen Vereins in Frankfurt am Main durch. Das Ergebnis: Auf der Glasplatte zeigten sich zwei voneinander getrennte Bereiche der Silberablagerung. Damit war klar, dass die Drehimpulse tatsächlich eine Richtungsquantelung zeigen. Gerlach schickte daraufhin Stern, der gerade in Rostock war, ein Telegramm mit den Worten: „Bohr hat doch Recht.“
scinexx.de 7.2.2022
Unklar ist, ob die Recht-Großschreibung, die Konrad Duden schon 1880 für unsinnig erklärt hatte, aus dem Telegramm zu entnehmen ist. Wikipedia ergänzt:
Auf einer Postkarte des kritischen Theoretikers Wolfgang Pauli vom 17. Februar 1922 an Gerlach schrieb Pauli „Jetzt wird hoffentlich auch der ungläubige Stern von der Richtungsquantelung überzeugt sein“. Gerlach wurde für diese Arbeit, zusammen mit Stern, 1925 und in elf weiteren Jahren für den Physik-Nobelpreis vorgeschlagen, hat ihn aber nie erhalten.
Stern, 1933 nach den USA emigriert, erhielt den Nobelpreis 1943, Gerlach jedoch nicht, vermutlich weil er in den letzten Kriegsjahren am Uranprojekt der Nazis arbeitete. Die mathematische Ausarbeitung des Stern-Gerlach-Versuchs führte zu der Erkenntnis, daß die Quantenphysik eine tiefere Ebene unter der klassischen Physik beschreibt, in der beispielsweise ein Elektron erst nach einer doppelten Drehung (um 720°) seinen alten Zustand wieder erreicht.

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Sigmar Salzburg
07.02.2022 05.53
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Die Evolution der „Deutschenden“

Im Zusammenhang mit der Evolution der Zweigeschlechtlichkeit hatten wir darauf hingewiesen, daß diese sich nach den Erkenntnissen von Evolutionsbiologen vor mindestens 550 Millionen Jahren entwickelt haben muß. Jetzt meldet Scinexx, „Forschende“ und „Wissenschaftler“ der Uni Wien hätten festgestellt, die Verteilung der Gene auf die verschiedenen Chromosomen im Tierreich sei seit mindestens 600 Millionen Jahren ziemlich gleich geblieben:

Chromosomen: Seit 600 Millionen Jahren stabil
Genverteilung auf die Chromosomen hat sich seit Beginn der Evolution kaum verändert


... Die Aufteilung der Gene auf die Chromosomen ist trotz aller Mutationen und Rekombinationen über mehr als 600 Millionen Jahre lang stabil geblieben. „Wir haben sogar Relikte urzeitlicher Verbindungen gefunden, die schon bei den einzelligen Vorfahren der Tiere vorhanden waren“, berichten die Forschenden. So gibt es 16 solcher Genblöcke, die schon bei den Choanoflagellaten vorhanden waren. Sie existieren demnach schon seit mindestens 800 Millionen Jahren... Aus ihren Analysen schließen die Wissenschaftler, dass der Wechsel eines Gens von einem Chromosom zu einem anderen im Verlauf der Evolution nur sehr selten vorkommt – die Rate liegt bei einem Prozent alle 40 Millionen Jahre... „Aber wir stellen fest, dass es in jeder Stammeslinie des Tierreichs seit dem Kambrium jeweils nur eine Handvoll solcher Fusionen auf Chromosomenebene gegeben hat“, konstatieren die Forschenden... Eine mögliche Erklärung wäre, dass die Genregulation eine Rolle spielt, weil daran oft chromosomenweite Netzwerke DNA-Sequenzen beteiligt sind. „Diese sich überlappenden Interaktionen könnten theoretisch die syntenischen Einheiten stabilisieren“, so die Forschenden. Ein zweiter, nach Ansicht der Wissenschaftler noch wahrscheinlicherer Faktor ist jedoch die Meiose – die Reifeteilung der Zellen. Dabei werden die Einzelstränge der Chromosomen auf die Tochterzellen verteilt...
In einer weiteren halben Milliarde Jahre, wenn die altersbedingte Erhitzung der Sonne die Ozeane ausgetrocknet haben wird, werden „Forschende“ aus der Gegend von Alpha Centauri sich fragen, warum die dummen Deutschen auch kurz vor dem Aussterben ihrer Sprache nicht das Partizip „Wissenschaftlernde“ zu bilden imstande waren.

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Sigmar Salzburg
03.02.2022 05.50
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Von der Notwendigkeit der Asymmetrien

Daß die Welt voller gebrochener Symmetrien ist, merken wir schon, wenn sich manche unserer Kinder zu Linkshändern entwickeln, während die meisten Rechtshänder werden. Echte Beidhändigkeit ist selten. Die Anthroposophen folgten eine Zeitlang dem von Rudolf Steiner beflügelten Aberglauben, man müsse Kinder gewaltsam zur Rechtshändigkeit erziehen – mit oft bedauerlichen Ergebnissen.

Das Weltall selbst ist im Innern voller Asymmetrien. 1932 erfolgte der Nachweis von Antimaterie, ohne daß ihre Seltenheit bis heute erklärbar wäre. Grundvorgänge der Wechselwirkungen unterscheiden sich nach ihrer Chiralität und Händigkeit:

Wolfgang Pauli schrieb 22.12.1957: „Ich bin bereit, zu wetten, daß das Experiment ... zugunsten der Spiegelsymmetrie ausfallen wird. Denn – trotz Yang und Lee – glaube ich nicht. daß Gott ein «schwacher Linkshänder» ist.“ Als die Experimente eindeutig zugunsten von Lee und Yang ausgingen, wurde der Paulische Ausspruch „Gott ist ein schwacher Linkshänder“ ebenso berühmt wie Einsteins Ausspruch vom Gott, der nicht würfelt.
Der Nobelpreis 1957 für Yang und Lee wurde damals in unserer Schulklasse als Zeichen dafür gewertet, daß die Chinesen ihrer Intelligenz entsprechend wieder in den Kreis der großen Wissenschaftsnationen eingetreten sind.

Die Händigkeit setzt sich dann auf der molekularen Ebene in der Doppelhelix der Erbmoleküle fort. Dort, wo das Leben eine gewisse Harmonie und Ausgewogenheit erreichen soll, muß die Vielfalt sich einer gewissen entstandenen Norm anpassen.

Ein ausgesprochener Symmetriebruch ist auch das Entstehen der Zweigeschlechtlichkeit vor etwa 550 Millionen Jahren. Seither hat die höhere Natur nie wieder damit Erfolg gehabt, zwei genau gleiche Geschlechter zu erzeugen, wenn es auch bei vereinzelten Arten so erscheinen mag. Es handelt da sich eher um das Ausrotten des Männlichen, z.B. durch Jungfernzeugung bei den Amazonenkärpflingen. Oder das Entstehen männlicher Kümmerformen, wie bei den Anglerfischen.

Seit das Ausbrüten des Nachwuchses bei den Säugetieren in den Mutterleib verlegt ist, waren die Männer für andere Arten und Aufgaben der Lebenserhaltung frei. Gewiß kann in der Menschheit die so erreichte technische Zivilisation eine größere Emanzipation der Frauen ermöglichen. Wo sich die aber zu stark gegen das ererbte, bewährte Verhalten auswirkt, kann das nur zum Untergang einer Population führen – wie wir ihn jetzt bei der einst so erfolgreichen, jetzt aber von sozialistischen Gleichmacherideen infizierten europäischen „Rasse“ erleben.

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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
31.01.2022 17.05
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Einem biologischen Rätsel auf der Spur

Die Wissenschaftsredakteurin Nadja Podregbar stellte bei „Scinexx“ Erklärungsversuche für den Grund der Zweigeschlechtlichkeit zusammen:

Warum gibt es Sex?

Am Anfang gab es noch keinen Sex: Die allerersten Zellen vermehrten sich durch einfache Zellteilung. Aus einer Ausgangszelle entstehen dabei zwei genetisch weitgehend identische Tochterzellen – Klone ihrer Mutterzelle. Den Erfolg dieser asexuellen Fortpflanzung beweisen nicht zuletzt die Bakterien – der mit Abstand artenreichste Ast im Stammbaum des Lebens.
Genau das ist aber der Nachteil: Sie mutieren in ihre Lebensräume hinein ohne Stabilitätskontrolle, ohne Abgleich und mit geringer Ansammlung von Erfahrungen – ein Grund, daß sie sich nicht höher entwickeln konnten.
Trotzdem scheint die Natur diese so erfolgreiche Strategie der Fortpflanzung nach der Erfindung der zellkerntragenden Organismen fast völlig aufgegeben zu haben. Denn bei fast allen eukaryotischen Lebewesen ist inzwischen sexuelle Fortpflanzung die Norm. Im Pflanzenreich gilt dies für 99,9 Prozent aller Spezies, bei den Tieren liegt der Anteil sogar noch höher: Nicht einmal ein Promille aller Tierarten verzichtet auf Sex und pflanzt sich ausschließlich asexuell fort.

[Bild] Der Auerhahn versucht seine potenziellen Partnerinnen durch einen aufwendigen Balztanz zu beeindrucken...

Die Schwierigkeiten beginnen schon bei der Suche nach einem Paarungspartner. Tiere vollführen teils aufwändige Balz- und Paarungsrituale, um zum Zuge zu kommen. Dies kostet Energie und bringt die Partner nicht selten in Gefahr, bei der Liebeswerbung oder der Paarung von Fressfeinden überrascht und verspeist zu werden. Auch der sexuelle Akt ist nicht ungefährlich: Es droht die Übertragung von Krankheiten und Parasiten...

scinexx.de 21.1.2022
Frau Podregbar zählt drei anerkannte Gründe auf, die zum Sieg der Zweigeschlechtlichkeit geführt haben könnten:
1. „Die Variationsbreite an Merkmalen in einer Population“ wird erhöht, so daß sie sich an ihre Umwelt besser anpassen kann.

2. Die Änderung des Genoms läßt Varianten der gleichen Art überleben, die durch Mutation eine bessere Abwehr gegen feindliche Infekte oder Parasiten gefunden haben.

3. Nachteilige Mutationen werden wieder aussortiert, ohne daß die Art mehrheitlich davon beeinträchtigt wird. Im ungünstigsten Fall, in dem zwei unpassende Gene zusammentreffen, stirbt die Zelle ab.
Meiner Meinung nach ist das wichtigste Prinzip damit noch nicht deutlich angesprochen: die doppelte Absicherung der genetischen Überlieferung. Sie gibt dem genetischen Informationsstrom eine gewisse Sicherheit und dennoch Flexibilität. Fehler, die bei einem Bakterium hypothetisch Milliarden Teilungsnachfolger lebensunfähig machen würden, können im zweigeschlechtlichen System oft noch durch das parallele zweite Gen ausgeglichen werden. Selbst Gene, die einmal nützlich waren, aber gegenwärtig nicht gebraucht werden, können bei Bedarf wieder aus ihrer Rezessivität hervorgeholt und dominant werden.

Bei höheren Lebewesen kommt noch ein weiterer Antrieb zur Weiter- oder Höherentwicklung hinzu: die Gattenwahl. Sie treibt nicht nur im Tierischen zu atemberaubender Vielfalt, sondern ist auch Grundlage weiter Teile der menschlichen Kultur. Wie trostlos wäre das Leben, wenn die Frauen sich ihren Y-freien Gen-Spermamix von Biontech und Amazon zuschicken ließen – und schließlich die Männer nach fanatischem Emanzenwunsch ganz abschaffen würden.

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Sigmar Salzburg
11.01.2022 02.48
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Rätselhafte Harmonie der Welt

... Auf der Suche nach Unterschieden zwischen Antimaterie und Materie haben Physiker die bisher genauesten Vergleichsmessungen durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass das Antiproton weder im Ladungs-Masse-Verhältnis noch in seiner Reaktion auf die Gravitation von seinem Materie-Gegenpart abweicht. Das bestätigt das Standardmodell und ist ein Hinweis darauf, dass die Symmetrie von Materie und Antimaterie in diesen Merkmalen wohl nicht gebrochen wird.

Eigentlich dürfte es unser Universum nicht geben: Weil beim Urknall genauso viel Antimaterie wie Materie entstand, hätten sich beide sofort gegenseitig auslöschen müssen – so die gängige Theorie...

scinexx.de 7.1.2022

Dann müßte es in einer anderen Dimension oder neben unserem All noch ein Schwester-Universum geben. Unmöglich ist das nicht, denn bekanntlich geht man davon aus, daß die sichtbare Materie nur fünf Prozent der vermuteten Gesamtmaterie und -energie ausmacht.

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Sigmar Salzburg
29.12.2021 19.35
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„Vorläufige Dienstenthebung“

Virologe Kekulé darf nicht mehr an der Uni Halle lehren

Die Uni Halle geht gegen Alexander Kekulé disziplinarisch vor. Dieser verteidigt sich: Die Universität versuche ihn mit Vorwürfen loszuwerden...

Laut dem MZ-Bericht geht es in einem Disziplinarverfahren unter anderem um die Unterrichtsverpflichtungen des Professors. Laut Kekulé ging es dabei unter anderem um ein Praktikum im vergangenen Jahr, das er unter Verstoß gegen die Corona-Auflagen hätte stattfinden lassen sollen.

tagesspiegel.de 21.12.2021

22 Jahre lang hat Kekulé die Professur nun inne. Jetzt, wo seine Meinung nicht mehr allen Regierungsbonzen gefällt, wird Nichtiges zum Entlassungsgrund aufgebauscht.
Das hat ein Geschmäckle. Dafür wird die strunzdumme*) Claudia Roth Kulturstaatsministerin.


*) Italianisiertes langobardisches Kraftwort, nach unseren ehem. Bardowicker Artgenossen:
strónzo s. m. [dal longob. *strunz «sterco»]. – 1. Massa fecale solida di forma cilindrica. 2. (f. -a) Volgare epiteto ingiurioso, la cui connotazione offensiva si è andata via via riducendo con il tempo, fino a significare, genericamente, «persona...

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Sigmar Salzburg
12.12.2021 02.29
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Die End-Wicklung der Menschheit

Zweibeinig laufende Dinosaurier – die Theropoden – waren die agilsten und schnellsten ... Einige Arten konnten wohl Spitzengeschwindigkeiten deutlich über 50 Kilometer pro Stunde erreichen.
(nach wissenschaft.de 9.12.21)

Zweibeinigkeit befreit die Vordergliedmaßen zur Möglichkeit des Werkzeuggebrauchs und fördert die weitere Gehirnentwicklung. Den Dinosauriern gelang dies in 200 Millionen Jahren jedoch nicht.

Da griff der Zufallsgott im Frühling des Jahres minus-66-Millionen ein und vernichtete die gesamte Dinowelt mit dem Einschlag des bekannten Chicxulub-Meteors. Es überlebten neben einigen später Vögel genannten Flugsauriern und Fischen nur im Untergrund rattenähnliche Insektenfresser. Sie hatten schon das Ausbrüten ihrer Eier im Mutterleib und die Ernährung der Jungen am eigenen Körper entwickelt. Als Säugetiere bevölkerten sie bald variantenreich alle denkbaren Lebensräume. Zweibeinigkeit war zunächst nur eine Skurrilität – beim Känguruh.

Zur Menschwerdung mußten die Affen zunächst auf die Bäume – als Früchte- und Insektensammler, um ihre Geschicklichkeit, vor allem auch die der Hände, zu entwickeln. Mit der Rückkehr auf den Erdboden wurde die zweibeinige Fortbewegung und raubäffische Lebensweise entdeckt. Die Verwendung von Steinen und Stangen zur Jagd war der Beginn des Werkzeuggebrauchs. Nun bedurfte es nur noch einiger zunächst nutzlos erscheinender Wucherungen des Gehirns, um den modernen Menschen mit seiner weltüberwältigenden und weltvernichtenden Geisteskraft zu ermöglichen.

Ob es im All wohl Planetenruinen gibt, die ein ähnliches Schicksal hinter sich haben?


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Sigmar Salzburg

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Sigmar Salzburg
21.11.2021 09.19
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Denken ...

... ist die Arbeit des bewußten Gehirns. Bewußtsein ist das augenblickliche ganzheitliche Wissen um seine eigenen Koordinaten im Zustand größtmöglicher Wachheit. Träumen ist willkürliche Eigenarbeit des Gehirns während des Ruhezustandes.

Die Sprache ist eine evolutionäre Erfindung der Menschheit, um anderen Gehirnen eigene Erfahrungen mitzuteilen. Das Verstehen dieser lautlichen Signale ist das Ergebnis des Bemühens einer Erlebnisgemeinschaft von Jahrtausenden, in den angesprochenen Gehirnen ähnliche Vorstellungen hervorzurufen. Eine wichtige Aufgabe des Gehirns ist es, Erinnerungen zu speichern, und das heißt, eine zeitliche Abfolge in einen ablesbaren Zustand im Gehirn umzuwandeln. Um die Erinnerungen wieder hervorzurufen, ist der umgekehrte Vorgang notwendig. Die beschreibende Sprache folgt diesem mit Abweichungen in der Tradition, z.B. in der Wortstellung.

Da die Sprache eindimensional ist, müssen parallel laufende Ereignisse nacheinander oder durch Einschübe geschildert werden. Die Sprache stellt daher eine besondere Form des Werkzeuggebrauchs dar, der auch von der frühen Menschheit mit ungewöhnlichem Erfolg entwickelt und betrieben wurde. In beiden muß eine vorausschauende Planung den Erfolg sicherstellen.

Es wäre ein Wunder, wenn diese Bedürfnisse nicht in einem bestimmten Gehirnareal zusammenträfen. Im Wissenschaftsportal „Scinexx“ beschreibt die Redakteurin Nadja Podbregar, daß die Forschergruppe vom Institut National de la Santé et de la Recherche Médicale (INSERM) für Werkzeuggebrauch und Grammatik unter anderem auch die gleichen Gehirnareale aktiviert fanden:

Die beiden scheinbar so unterschiedlichen Aufgaben aktivierten neben einigen spezifischeren Hirnregionen beide dieselben Areale in den Basalganglien. Diese Gruppe von Nervenkernen im Zentralhirn gilt als wichtiges Steuerzentrum für vorausschauendes Denken, Planung und Kontrolle sowohl motorischer wie kognitiver Prozesse.

Die Analysen der fMRT-Aufnahmen bestätigten nun, dass Teile dieses Hirnareals sowohl beim Sprachverständnis als auch bei der Werkzeugnutzung aktiv sind. Im Speziellen zeigte sich eine erhöhte Hirnaktivität in sogenannten dorsalen Striatum. „Dieses Areal ist am Lernen der Syntax und grammatikalischer Regeln beteiligt. Darüber hinaus zerlegt es motorische Abläufe in einzelne Schritte“, erklären Thibault und seine Kollegen.

scinexx.de 16.11.2021
Das Interessante ist nun, daß das Training des Werkzeuggebrauchs wie auch der Grammatik sich gegenseitig fördern. Vielleicht erklärt das auch die Sage der alten Lehrer, daß das Üben lateinischer Grammatik das Denken schult.

Geä. 22.11.21

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