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Reinhard Markner
20.05.2002 13.28
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Kein Forum, aber eine schöne Seite

http://www.mvmc.de/linkschreibung/

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Carsten Zander
01.04.2002 07.13
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Literativität, oder wie?

Der Artikel:
http://heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/12175/1.html

Ein Diskussionsfaden:
http://heise.de/tp/foren/go.shtml?msg_id=1580754&read=1&forum_id=27582&showthread=1

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Elke Philburn
18.03.2002 14.16
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(Schöne Sache. Was noch fehlt, ist ein Link hier ins Forum.)

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Theodor Ickler
18.03.2002 14.05
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Linguisten interessieren sich

Schauen Sie doch mal hier vorbei (seit heute):

http://www.linse.uni-essen.de/
__________________
Th. Ickler

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Sigmar Salzburg
04.03.2002 06.41
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Kieler Nachrichten

Die Kieler Nachrichten haben ihr vor kurzem eröffnetes Forum wieder stillgelegt und lassen jetzt im

http://www.nordclick.de/Dialog/Forum/

diskutieren: Leserforum der KN. Man muß sich leider neu anmelden. Ich habe einen Beitrag zum 3. Bericht hineingeschrieben. Viel ist aber hier nicht zu erwarten. Die Medien in Schleswig-Holstein scheinen die neu aufgeflammte Diskussion um die „Reform“ totschweigen zu wollen – aus durchsichtigen Gründen. Wer die Zeit für ein paar Zeilen erübrigen kann, sollte helfen, das zu unterminieren.

__________________
Sigmar Salzburg

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Elke Philburn
09.02.2002 12.45
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Ein paar weitere Zeilen von Alexander Virchow:

Der Staat normiert. Er normiert verbindlich.
Das ist seines Amtes nicht.
Der Begrenzung der Zwangsumerziehung aller Bürger auf die Beamten ist doch ausschließlich dem Umstand geschuldet, daß die Umerziehung über die Kinder erfolgen soll.
Es wird eine biologische Lösung der Altschreibung angestrebt.
Analog verhielte es sich, würde ich auf die Eliminierung aller Christen verzichten, weil ich glaubte, daß Problem über Gehinwäsche der Brut lösen zu können.
Der gemeinsame Nenner ist die vermutete Effizienz.
Die Rechnung wird natürlich nicht aufgehen. Wenigstens nicht: für die Sprach- und Schreibputschisten.

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Elke Philburn
09.02.2002 12.24
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http://debatte.zeit.de/

Auch der Strang ist wieder oben.

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Matthias Dräger
09.02.2002 07.39
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Lesenswertes aus dem Spiegel-Forum

Doug Patterson – 02:41am Jan 27, 2002 CEST (#2693 of 2703)

Gestern Abend, habe ich bei einem Fruend in seinem neuen Duden eine Erklaerung der Rechtschreibenreform gelesen.
Was Ich nicht verstehe, ist wie jemand sich ueber diese immateriellen orthographischen Aenderungen aufregen kann.


Sigmar Salzburg – 04:53pm Jan 29, 2002 CEST (#2694 of 2703

Weil damit eine kleine Mafia dummfurziger Schreibideologen, schnarchnasiger Politiker und profitgeiler Medienmoguln unter Milliardenkosten und durch Erpressung über das Schulwesen einen Bruch der Schreibtradition verursacht, eine durchgängige Verschlechterung mit dem Volksbetrug der Lernerleichterung propagiert, dafür Millionen intelligenter Schreiber zu Rechtschreibstümpern macht, den Volkswillen, die Demokratie mißachtet (1) und mit Juristentricks aushebelt (2), eine allgemeine Verwahrlosung der Rechtschreibung bewirkt, aber auch des Anstandes, der Höflichkeit und der wissenschaftlichen Redlichkeit.(3). Dafür ist die „neue“ ss/ß-Schreibung der Geßlerhut, an der jeder seiner Unterwürfigkeit, Beflissenheit oder Abhängigkeit offenbaren kann oder muß.

(1) In Schleswig-Holstein wurde die Bürokratenschreibe von 70 Prozent der Wähler abgelehnt. Alle Umfragen ergeben eine ähnliche Ablehnung, die nun durch eine flächendeckende Zwangsmissionierung abgebaut werden soll.

(2) Fast vierzig Gerichtsentscheidungen hat es gegeben, teils ablehnend, teils reformfeundlich. Das Bundesverfassungsgericht als oberste Instanz hatte jedoch keinen Passus in der Verfassung gefunden, die die Politiker hindern könnte, Regelungen für die Rechtschreibung zu treffen. Naturgemäß findet sich in der Verfassung auch kein Artikel gegen Politikerdummheit.

(3) Guido Knopp wandelt in seinen III-Reich-Bestsellern sämtliche Originaldokumente der Zeit in die Neuschreibung um; die große Dudenausgabe suggeriert, das sämtliche Schriftsteller des 20. Jhdts. die neue Stümmelschreibung verwendet haben; Artikel und Leserbriefe werden gegen den Willen der Autoren in den Neuschrieb konvertiert; die Schulen lehren, daß das höflich großgeschriebene „Du“ ein Rechtschreibfehler sei . (Umgangsformen fallen überhaupt nicht in die Regelungskompetenz der Kultusminister, aber wer bremst da die Politiker?)


Doug Patterson – 08:20pm Jan 29, 2002 CEST (#2695 of 2703)

Ich weiss, dass viele Menschen in Deutschland sich ueber diese Kleinigkeiten aufregen. Was ich gerne wissen wuerde, ist warum?


Sigmar Salzburg- 03:54pm Jan 30, 2002 CEST (#2696 of 2703)

Mißachtung der Demokratie – eine Kleinigkeit? Geldverschwendung – eine Kleinigkeit? usw. usw. Wer Kleindiktatoren zuläßt, wird auch irgendwann wieder Großdiktatoren zulassen!


Doug Patterson – 09:23pm Jan 30, 2002 CEST (#2697 of 2703)

Wir erzaehlen hier von Orthographie, nicht von Weltpolitik. Leben und Sterben ist nicht die Frage.


Beate Scharf – 09:01am Jan 31, 2002 CEST (#2698 of 2703)

Mein Leserbrief an den „Spiegel“: wie soll ich denn nun Ihre Überschrift „US-Justizminister lässt halb nackte Statue verhüllen“ verstehen? Welche Hälfte läßt er verhüllen? Die linke, rechte, obere oder untere? Und warum nur halb? Reicht das Geld nicht mehr oder handelt es sich um die Freiheitsstatue, die höchstens von Christo ganz bewältigt werden kann? Normalerweise werden Statuen doch von Ministern ENThüllt? Oder fürchtet man in Amerika (siehe ENRON) jetzt Enthüllungen zu sehr?

Jedenfalls möchte ich hiermit enthüllen, daß die sogenannte Rechtschreibreform die Lesbarkeit erschwert, den Wortschatz verringert und daß ausgerechnet der „Spiegel“ vor germanistischen Tieffliegern kriecht.


Beate Scharf – 09:02am Jan 31, 2002 CEST (#2699 of 2703)
Zu # 2697

Dihr mister Peatterson, ssi Ämeriken längwitsch schutt alsou häf a „Rechtschreibreform“. Du ju laik mai satschetschen?

Das ist die falsche Fragestellung: da die wichtige Politik und dort die unwichtige Rechtschreibung. Wie weit dürfen Politker in Kultur und menschliche Kommunikation eingreifen um geldgierige Verlage zu bedienen? Dürfen sie das sogar gegen eine große Mehrheit des Volkes und der Sachverständigen?


Doug Patterson – 09:05pm Jan 31, 2002 CEST (#2700 of 2703)

Unsere Politiker interessieren sich ueberhaupt nicht von Orthographie. In Amerika der Sprachdiktator war Webster mit seinem Woerterbuch.
Caxton in England hat unsere Orthographie zuerst etabliert; und Studenten der Englische Sprache haben ueber seine arbitraeren und manchmal bezarren Konventionen ihre Koepfe zerbrechen muessen: hoe, tow, sew, dough, etc.
Eine effektive Orthographie sollte einfach und und ausreichend sein. Sie sollte Kommunikation foerdern und nicht hindern.


Doug Patterson – 05:54am Feb 5, 2002 CEST (#2701 of 2703)

Mein Punkt war, dass Orthographie nur ein Instrument ist. Effektiv Kommunikation ist der Zweck. Die Orthographie der englischen Sprache koennte einfacher und dadurch effektiver werden. Bei uns waere Rechtschreibreform willkommen. George Bernard Shaw wollte sie rationalizieren; aber die Konservativer lieben ihren unsystematischen System – weil sie die Schulkinder damit quaelen koennen.


Beate Riemenschneider – 08:51am Feb 8, 2002 CEST (#2702 of 2703)

Dann können Sie ja den Frust der Deutschen über ihre reformierte Rechtschreibung verstehen: Nicht nur ist ein Umlernen erforderlich, was den Rechtschreibschwachen nicht gerade leicht fällt, sondern das neue System steht dem alten an Kompliziertheit in nichts nach. Das Resultat spricht für sich: Kaum jemand ist in der Lage, die neue Rechtschreibung fehlerlos umzusetzen. Es bleibt Stümperwerk.


Kojo T – 02:00pm Feb 8, 2002 CEST (#2703 of 2703)

zu #2701 Doug Patterson: Mein Punkt war, dass Orthographie nur ein Instrument ist. Effektiv Kommunikation ist der Zweck. Die Orthographie der englischen Sprache koennte einfacher und dadurch effektiver werden.

Wenn hier in deutschen Landen etwas derartiges wie eine Rechtschreibreform geschieht, dann handelt es sich nicht um etwas, das man als Bürger nachvollziehen oder bleiben lassen kann, nein, je heftiger die Gegenwehr, desto mehr muß der unmündige Unterthan(!) unter Kuratel gestellt werden.

Gut, man hätte schon frühzeitig über die einer absolutistischen Staatsform würdige Anmaßung stolpern können, den Unterthanen eine neue Schreibung zuzumuten. Aber obiges gilt durchaus auch für die deutsche Sprache, und deshalb war anfänglich kaum Protest gegen Reformbestrebungen zu hören, auch nicht von denen, die Sprache als Werkzeug nutzen. Nur, daß diese Änderungen von einem insgesamt de fakto völlig inkompetenten bzw. funktionsunfähigen Viele-Köche-Gremium ausgearbeitet wurden und den Betroffenen zwangsweise zugemutet werden. Das vorgegebene Ziel war eine Vereinfachung der Schreibung. Das Ergebnis ist ein Konglomerat aus vielerlei stümmelhaften Ansätzen (sogenannter „Regeln“), die über die völlig willkürlich erscheinenden Einzelfälle hinaus, für die sie geschaffen wurden, keinerlei Gültigkeit haben; genau diese allgemeine Gültigkeit aber wurde suggeriert. Insgesamt habe ich bis heute keinerlei Erleichterung festgestellt, nur willkürliche, sporadische Veränderungen, die insgesamt statt weniger eher deutlich mehr Chaos in die Schreibung bringen. Offenbar hat da ein Gremium (bzw. dessen politische Initiatoren), das an der Aufgabe einer Rechtschreibreform in grandioser Weise gescheitert ist, eines, das sich zu keinem einzigen(!) noch so einfachen Reformansatz wirklich durchringen konnte, sein offenkundiges Scheitern nicht zugeben können. Und das Ergebnis dieses Scheitern wird jetzt jedem Leser und Schreiber zwangsweise zugemutet. Darüberhinaus wird auf so perfide wie durchschaubare Weise scheinheilig so getan, als hätten die Deutschsprachigen jetzt selbst in der Hand, welche der Änderungen sie akzeptieren und welche nicht – dabei wird alles getan, diesen Willen des Volkes nicht feststellen zu können.

Das Ganze war überhaupt keine Rechtschreibreform, dafür sind die Änderungen völlig ungeeignet und völlig unzureichend, sondern ein Test auf Obrigkeitshörigkeit. Dies und die Frechheit und Hartnäckigkeit, mit der dieser Test durchgeführt wird, begründen den Protest. Das weitgehende Einknicken selbsternannter Kontrollorganen wie der „freien“ Presse mindern ihn nicht.

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Elke Philburn
09.02.2002 01.32
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Ein durchaus lesenswerter Beitrag aus dem Spiegel-Forum.

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Elke Philburn
28.12.2001 04.08
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In andere Foren nachgelesen...

http://groups.google.com/groups?q=rechtschreibreform&start=30&hl=en&as_qdr=m&rnum=38&selm=3C0FE535.AC188891%40uni-jena.de
Wens interessiert, der kann ja mal in die David Crystal: Die Cambridge Enzyklopaedie der Sprache, Campus Verlag 1995 (Ausgabe vor dem Rechtschreibverbrechen) reinschauen – dort wird unter anderem auf Seite 214 Wolfgang Mentrup, Mitglied der Kommission fuer Rechtschreibfragen und Mitarbeiter des Instituts fuer deutsche SPrache in Mannheim, zitiert mit den Ergebnissen der Arbeiten ueber die Absicht einer Rechtschreibreform, deren Ergebnisse 1993 auf eine Konferenz in Wien festgeschrieben und ab 1995 im deutschen Sprachraum in Kraft treten sollten... Auf S. 216 findet sich dann folgendes: „Was wird sich aendern? Wenden wir uns nun den konkreten Vorschlaegen zu, wie sie wohl in gewissem Umfang spaetestens ab 1995 als neue Regelungen zum ALltag gehoeren duerften, und zwar zunaechst der „gemaessigten Kleinschreibung“...“

Dass alles anders kam und nun das SUbstantiv das Mass aller DInge ist, jedes zweite Wort grossgeschrieben wird, Adjektive und Adverbien als ABleitungen von SUbstantiven statt von Verben dargestellt werden (ich sag nur aufWAENDIG wie (Auf)Wand, aber trotzdem: aufwenden. Dass Aufwand die ABleitung von aufwenden ist, interessiert nicht wirklich), finde ich traurig. Aber dennoch kann man wohl kaum sagen, dass es den Befuerwortern/Verfechtern der kleinschreibung an Bildung mangelte.

P.S. das schlimmste am Rechtschreibverbrechen sind die SInnentstellungen durch Getrenntschreibung – egal ob abstrakter oder realer Sinn. „allein stehend“, „gross geschrieben“ usw. stattdessen gibts jetzt tolle Neuagglutinationen: „zurzeit“ , „mithilfe“ (klein und zusammen!) – wollte man da einfach nur alles aendern?



http://groups.google.com/groups?selm=3c251ccf.22551225%40news.cis.dfn.de&output=gplain
Mir ist es ohnehin schleierhaft, wie man sich um die neuen Rechtschreibregeln kümmern kann. Das einzige akzeptable Ergebnis, das die damit befaßten Sprachgiganten in ihrer Alles-was-neu-ist-ist-automatisch-besser-Manie zusammengebracht haben, ist das mit den drei zusammenstoßenden Buchstaben.)



http://groups.google.com/groups?hl=en&threadm=9ujjq3%2491a3r%241%40fu-berlin.de&rnum=5&prev=/groups%3Fq%3Drechtschreibreform%26hl%3Den%26as_qdr%3Dm%26rnum%3D5%26selm%3D9ujjq3%252491a3r%25241%2540fu-berlin.de
Konnte es nicht so bleiben wie es war? Und wenn man es schon ändert, dann einheitlich? Wasn das für Müll „Nach langen Vokalen“ Und dann noch nach Doppelvokalen. Wenn ich den finde, der sich den Dreck ausgedacht hat ... War es nicht vorher herrlich einfach? Wenn es ein ss hatte und dieses nun am Ende steht, dann wirds zum ß und wenn das Doppel-S vor einem t steht würde es auch zum ß. Woher weiß ich wann ein Vokal lang ist? Ist das o in Floß länger als das u in Fluß?

Wenn dann doch nur ein winziges bißchen. Was für eine tolle Regelung. Da sieht ja auch jeder gleich, wie er es schreiben muß. Wenn das ss am Wortende steht, das sieht man und wenn es vor nem t steht auch, aber ob ein Vokal lang ist oder nicht, das sehe ich nicht. Sind wir jetzt wieder ind er ersten Klasse, wo ich mir jedes Wort vorsprechen muß? Sorry, aber Rechtschreibreform ist der letzte Dreck. verschwendete Steuergelder. Welches Land reformiert schon seine Sprache?


http://groups.google.com/groups?hl=en&threadm=9v74sb%24cl%2469%40www.fido-online.com&prev=/groups%3Fhl%3Den%26group%3Dfido7.ru.talk.deutsch
Bezueglich der Rechtschreibreform bin ich nicht so optimistisch, man kehrt zu den „alten“ Regeln nicht mehr (wie auch zu der D-Mark) zurueck. Dieses Durcheinander macht irgendwie die deutsche Sprache ueberhaupt weniger attraktiv (manchmal wird die kulturelle, soziale und psychologische Auswirkung der Schrift unterschaetzt). Die Franzoesen und die Anglo-Amerikaner sind in dieser Hinsicht vernuenftiger: Sie schreiben so, wie man vor 100 oder 200 Jahren geschrieben wurde. Fuer mich ist die Lage unter anderem deshalb besonders unangenehm, weil ich viele Woerter, die jetzt ohne scharfes S zu schreiben sind, nicht mehr erkenne, was die Lektuere schwieriger macht.



http://groups.google.com/groups?hl=en&threadm=MPG.1689c70540c09a12989ee0%40ID-30918.user.dfncis.de&prev=/groups%3Fhl%3Den%26group%3Dde.alt.talk.unmut
Noch immer kann ich mir die Ausnahmen nicht merken, die sie muehevoll konstruiert haben. Mein Unmut ueber die Reform ist auch dahingehend, dass sie es versaeumt haben, das Motto „Wenn, dann richtig“ anzuwenden. Sie ist nicht durchgaengig, geht zu viele Kompromisse ein.



http://groups.google.com/groups?q=rechtschreibreform&start=20&hl=en&as_qdr=m&rnum=21&selm=3C1C78DF.707D0DE5%40nexgo.de
Und seit der Rechtschreibreform lese ich Englisch tatsaechlich schneller als Deutsch.



http://groups.google.com/groups?q=rechtschreibreform&start=50&hl=en&as_qdr=m&rnum=55&selm=3C1942E0.9916B6C9%40ermel.org
Man muß die Rechtschreibreform nicht schlechtmachen. Sie ist schon schlecht gemacht.

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Elke Philburn
17.12.2001 16.22
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Ist schon richtig. Man hätte noch viel mehr mögliche Antworten formulieren können, um alle Eventualitäten zu berücksichtigen. Deshalb hatte ich ja auch die letzte Option „keine Antwort trifft zu“ hinzugefügt.

Davon ab: Eine Antwort wie „ich kenne die neuen Regeln gut und lehne sie ab“ würde eine weitere Option erfordern für diejenigen, die die Regeln ablehnen, obwohl sie sie nicht kennen. Und wer möchte das schon zugeben?

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Karsten Bolz
17.12.2001 11.53
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Zur Umfrage in der ZEIT

Ich habe mal bei der ZEIT reingeschaut, kann aber diese Umfrage dort nicht (mehr?) finden. Ansonsten ist diese „Umfrage“ ja auch wieder eingefärbt. Es gibt ja kein Feld, welches man ankreuzen könnte: „Ich habe mich mit den Reformregeln befaßt und lehne sie ab, weil sie unsinnig sind.“ Nein, es wird impliziert, daß, wer sich mit dem Reformwerk auseinandergesetzt hat, diesem zustimmen MUSS.

Lügen und Propaganda bei den Reformern, wo man auch hinschaut.
__________________
Karsten Bolz

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Elke Philburn
16.12.2001 11.12
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Umfrage in der Zeit-Debatte

Habe mal vor einer Weile eine Umfrage in der Zeit-Debatte zum Thema Umsetzung der Rechtschreibreform gestartet. (Verlinken nicht möglich, da nur für registrierte Teilnehmer einsehbar.) 44 Teilnehmer sind natürlich keine SEHR repräsentative Stichprobe, aber zumindest läßt sich sagen, daß der Bildungsgrad deutlich oberhalb des Durchschnitts liegt. (Frühere Umfragen ergaben, daß so gut wie alle Abitur oder einen Hochschulabschluß haben.) Was deutlich wird, ist, daß nach eigener Einschätzung nur eine Minderheit die Rechtschreibregeln beherrscht und entsprechend gewillt ist sie umzusetzen.


ZEIT Debatte Umfrage – Wie umsetzbar ist die neue Rechtschreibung?


Zahl der Teilnehmer, die bislang abgestimmt haben: 44


Resultat der Umfrage: Wie weit gehen Sie in der Umsetzung der neuen Rechtschreibregeln?

- Ich beherrsche die neuen Regeln recht gut und setze sie, so korrekt es geht, um.

(5 Stimmen) 11%

- Mir sind die meisten Regeln in allen Teilbereichen bekannt und ich meine, sie korrekt umzusetzen.

(5 Stimmen) 11%

- Ich befolge solche Regeln, die relativ leicht umsetzbar sind oder die ich für sinnvoll erachte, habe aber wenig Interesse, mir das gesamte Regelwerk zu Gemüte zu führen.

(18 Stimmen) 41%

- Ich habe mich bisher eher wenig um die Rechtschreibreform gekümmert, werde es aber beizeiten zumindest in Erwägung ziehen.

(2 Stimmen) 5%

- Ich lehne die neuen Regeln ab und werde sie nicht anwenden.

(12 Stimmen) 27%

- Keine Antwort trifft zu.

(2 Stimmen) 5%


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Elke Philburn
16.12.2001 09.48
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Schaun Sie doch mal rein!

Ein weiteres Forum zum Thema Rechtschreibung:

http://debatte.zeit.de/WebX?14@@.3001a8e3/492

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Ruth Salber-Buchmüller
12.12.2001 18.08
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Jetzt auch noch Angela Merkel

Heute in der Welt:
„Wir brauchen einen neuen Bildungshunger“
von Angela Merkel

Sie hebt hervor:
„WIR MÜSSEN ABER BEGREIFEN, DASS UNSERE SPRACHE
EIN SCHATZ IST, DER ES VERDIENT, GEPFLEGT ZU WERDEN“:

Hört, hört!
Auch A.M. vermeidet jedes Wort über die Recht-
schreibreform.
Wie kann das nur flächendeckend so hervorragend
funktionieren?

__________________
Ruth Salber-Buchmueller

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