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Sigmar Salzburg
04.02.2012 08.05
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Harald Haarmann

Weltgeschichte der Sprachen
Verlag C. H. Beck, München 2006
(in bewährter Rechtschreibung)

Nach Hinweis von Manfred Riemer bei Sprachforschung.org

Die vorhergehenden Bücher, wie „Kleines Lexikon der Sprachen“ (Beck 2001) und „Universalgeschichte der Schrift“ (Campus 1990) sind, wie ich sehe, auch reformfrei veröffentlicht.

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Sigmar Salzburg
27.12.2011 12.47
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Joseph von Eichendorff

Gedichte
Fischer Taschenbuch Verlag 2010
395 Seiten in traditioneller Rechtschreibung

Und als der Frühling weit und breit
Von neuem schien und schwärmte,
Da tat dem Knab ’s Vöglein leid,
Daß es kein Strahl erwärmte.

(Im Anhang 10 Seiten Biographisches nach Kindlers Literatur Lexikon 2009 – in Reformistdeutsch.)

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Sigmar Salzburg
13.12.2011 11.56
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Josef Kraus

Bildung
geht nur mit Anstrengung

Wie wir wieder eine Bildungsnation werden können
Classicus-Verlag 2011
9,90 EUR
Rezension hier.
Lieferbar über libri.de

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Sigmar Salzburg
21.11.2011 20.30
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Peter Scholl-Latour

Arabiens Stunde der Wahrheit
Aufruhr an der Schwelle Europas

Propyläen 2011
EUR 24,99

Auftakt
Tourettes-sur-Loup, September 2011-11-21

Im alten Rom galt der Spruch, daß auch die Bücher ihr Schicksal besäßen. »Habent sua fata libelli«. Diese Aussage läßt sich auf die vorliegende Veröffentlichung übertragen, denn als ich die ersten Zeilen schrieb …

Leseprobe

Scholl-Latour meidet bewußt die Schreibweisen des kultusministeriellen Ass-Excellence-Clusters.

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Sigmar Salzburg
12.10.2011 14.57
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Alexander Glück

Alexander Glück kündigt bei FDS traditionell verfaßte Bücher an:

... bei der Gelegenheit möchte ich gerne auf zwei neue Bücher von mir hinweisen, die im Frühling 2012 in klassischer Rechtschreibung erscheinen werden:

1) Wiener Unterwelten

2) Mozarts letzte Ruhe. Der Biedermeierfriedhof von Sankt Marx

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Sigmar Salzburg
06.10.2011 05.41
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Umberto Eco

Geschichte der Häßlichkeit
Hanser 2007

Im Krebsgang voran
Hanser 2007

(Nach Hinweis von Oliver Höher bei FDS.
Der neueste Roman ist leider in Reformschrieb.
)

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Sigmar Salzburg
21.09.2011 07.35
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In den Auslagen einer Buchhandlung

Auch fünfzehn Jahre nach Beginn der Zwangsmissionierung der jungen Generation und fünf Jahre nach dem erneuten Kotau der großen Zeitungen vor Kultusminister-ss und Medienmafia erscheinen Bücher in traditioneller Kulturrechtschreibung:

Fritz J. Raddatz
Die Tagebücher in Bildern
Rowohlt 2011
(Ergänzung zu den Tagebüchern)

Barbara Töpper, Christiane Stukenbrock
1000 Meisterwerke der Malerei
Ullman/Tandem 2011

Sven Regener
Meine Jahre mit Hamburg-Heiner
Logbücher
Galiani Berlin 2011
(Teile auch in ss-Schreibung, System unbekannt)

Wolf Wondratschek
Das Geschenk
Hanser 2011

Navid Kermani
Dein Name
Hanser 2011

Ingeborg Bachmann
Die Radiofamilie
Suhrkamp 2011

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Sigmar Salzburg
20.09.2011 14.15
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Jorge Bucay

Im Schaufenster der Kieler Buchhandlung Cordes sah ich heute ein großes Plakat mit dem Gedicht des argentinischen Schriftstellers und Psychiaters Jorge Bucay:

Ich will
Quiero

Ich will, daß du mir zuhörst, ohne über mich zu urteilen
Quiero que me oigas sin juzgarme

Ich will, daß du deine Meinung sagst, ohne mir Ratschläge zu erteilen
Quiero que opines sin aconsejarme

Ich will, daß du mir vertraust, ohne etwas zu erwarten
Quiero que confíes en mí sin exigirme

Ich will, daß du mir hilfst, ohne für mich zu entscheiden
Quiero que me ayudes sin intentar decidir por mí

Ich will, daß du für mich sorgst, ohne mich zu erdrücken
Quiero que me cuides sin anularme

Ich will, daß du mich siehst, ohne dich in mir zu sehen
Quiero que me mires sin proyectar tus cosas en mí

Ich will, daß du mich umarmst, ohne mir den Atem zu rauben
Quiero que me abraces sin asfixiarme

Ich will, daß du mir Mut machst, ohne mich zu bedrängen
Quiero que me animes sin empujarme

Ich will, daß du mich hältst, ohne mich festzuhalten
Quiero que me sostengas sin hacerte cargo de mí

Ich will, daß du mich beschützt, aufrichtig
Quiero que me protejas sin mentiras

Ich will, daß du dich näherst, doch nicht als Eindringling
Quiero que te acerques sin invadirme

Ich will, daß du all das kennst, was dir an mir mißfällt
Quiero que conozcas las cosas mías que más te disgusten

Daß du es akzeptierst, versuch es nicht zu ändern
Que las aceptes y no pretendas cambiarlas

Ich will, daß du weißt... daß du heute auf mich zählen kannst...
Quiero que sepas... que hoy puedes contar conmigo...

Bedingungslos.
Sin condiciones.


Jorge Bucay
members.aon.at/sulzberger sulzberger



P.S.: Viele pflichteifrige Untertanengeister, bei denen das Gedicht sogar an der Wand hängt, wetteifern heutzutage, die ss einzusetzen, da der Text ja sonst „befremdend“ oder„schwer lesbar“ wirken könnte.
„Ich will, dass du weißt … daß du heute auf mich zählen kannst … Bedingungslos.“
persoenlichkeits-blog.de

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Sigmar Salzburg
16.09.2011 07.26
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Pierre Michon

Die Grande Beune – Roman
Aus dem Französischen von Katja Massury
Mit einem Nachwort von Jürg Laederach
Erschienen: 18.04.2011
Bibliothek Suhrkamp 1463, Gebunden, 103 Seiten
ISBN: 978-3-518-22463-2

Inhalt
Der Erzähler dieser packenden, knappen Geschichten erinnert sich an die erste Stelle als Lehrer, die er 1961 an dem Fluß der Grande Beune, in einem Dorf in Frankreichs Südwesten antrat. Er begegnet zwei Frauen, der älteren Hélène und der jungen Yvonne. Von Yvonne träumt er Tag und Nacht, ihr stellt er nach. Pierre Michon, einer der Meister der französischen Gegenwartsliteratur, hat Die Grande Beune in einer unerhört sinnlichen und kunstvollen Sprache geschrieben. Bereits das Motto Andrej Platonovs schlägt den Ton an: »Die Erde schlief nackt und gepeinigt wie eine Mutter, der die Decke herabgeglitten war.«

Suhrkamp

Man lasse sich nicht durch die orthographische Fälschung der Zitate bei der FAZ abschrecken:

„Ich glaube nicht an langsam sich enthüllende Schönheiten, wenn man sie unbedingt erfinden muss, mich packen nur Erscheinungen. Diese hier jagte mir sofort ganz unanständige Gedanken ins Blut. Sie war gelinde gesagt ein Prachtweib...“
faz.net 3.6.2011

Die Leseprobe zeigt den Text in traditioneller Kulturrechtschreibung.

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Sigmar Salzburg
08.09.2011 07.04
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Thomas Pröpper

Theologische Anthropologie
Herder Verlag, Freiburg
erster Teilband 656 Seiten, 40 Euro,
zweiter Teilband 878 Seiten, 54 Euro

Die WELT (dpa) schreibt dazu:

Ein katholischer Theologe entsorgt die Erbsünde

Nicht über die Erbsünde, sondern über die Freiheit führt der Weg der Menschen zu Gott. Damit löst der Theologe Thomas Pröpper einen jahrhundertealten Streit…

Die Freiheit ist sich selbst Gesetz
Verabschiedet wird auch die Ansicht, die Moral gründe in den Geboten Gottes, die der Mensch zu befolgen habe. Stattdessen wirbt Pröpper für eine autonome Ethik, die den Verbindlichkeitsgrund des Sollens in der Unbedingtheit der Freiheit sieht: Die Freiheit ist sich selbst Gesetz, denn nur in der Anerkennung anderer Freiheit wird sie erfüllt.
All dies begründet Pröpper sehr ausführlich – auf 1534 Seiten! Manche Sätze und Kapitel könnten kürzer sein, manche Wiederholungen wegfallen, auch die alte Rechtschreibung befremdet. Aber wer sich wissenschaftlich mit „Gott und Mensch“ beschäftigen will, kommt um dieses Werk kaum herum.

Thomas Pröpper: Theologische Anthropologie (Herder Verlag, Freiburg, erster Teilband 656 Seiten, 40 Euro, zweiter Teilband 878 Seiten, 54 Euro)

dpa/bas

welt.de 7.9.2011

Wikipedia-Eintrag: Thomas Pröpper (* 6. Oktober 1941 in Balve, Westfalen) ist ein katholischer Dogmatiker und Fundamentaltheologe und Sohn des Kirchenmusikdirektors Theodor Pröpper.

Pröpper hatte bis zu seiner krankheitsbedingten vorzeitigen Pensionierung 2003 den Lehrstuhl für Dogmatik und theologische Hermeneutik an der WWU Münster inne.

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Sigmar Salzburg
06.08.2011 07.24
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Peter Handke

Die Geschichte des Dragoljub Milanović

05.08.2011 | 15:30 | Von Peter Handke (Die Presse)

Der vergessene Gefangene oder: Der Fall des Serben Dragoljub Milanović, der nach einem absurden Gerichtsurteil seit bald zehn Jahren in einem Gefängnis nahe Belgrad sitzt.

Es ist hier eine Geschichte zu erzählen. Nur weiß ich nicht, wem. Mir scheint, es gebe keinen Adressaten für diese Geschichte, jedenfalls nicht in der Mehrzahl, und nicht einmal in der Einzahl. Mir ist auch, es sei zu spät, sie zu erzählen; der Zeitpunkt verpaßt. Und trotzdem ist es eine dringende Geschichte. Der Meister Eckhart spricht einmal von seinem Bedürfnis zu predigen, das so stark sei, daß er, fände er für seine Predigt kein Gegenüber, seine Predigt – wenn ich mich recht erinnere – notfalls auch an einen „Opferstock“ richten würde. Hier handelt es sich um keine Predigt, sondern, wie gesagt, um eine Geschichte. Aber auch die wäre notfalls einem Holzstoß oder einem leeren Schneckenhaus zu erzählen oder gar, wie im übrigen nicht zum ersten Male, mir hier ganz allein.

Es ist die Geschichte des Dragoljub Milanović, des ehemaligen Direktors von RTS (Radio-Televizija Srbije), dem serbischen Radio und Fernsehen. Seit neun Jahren ist er Häftling in einem Gefängnis seines eigenen Landes, wegen des nächtlichen Bombenbeschusses der Nato auf die TV-Anstalt am 23. April 1999, etwa vier Wochen nach Beginn des Krieges gegen den Staat, welcher damals noch „Bundesrepublik Jugoslawien“ hieß: 16 tote Angestellte des Senders, und ebensoviele Verletzte.

Dragoljub Milanović ist bis heute die einzige Person, die für die Ereignisse des Krieges der „Nordatlantischen Verteidigungsorganisation“ gegen Jugoslawien – eines Krieges, der bei den unvermeidlichen Siegern, und inzwischen nicht nur bei diesen, sondern auch in der Terminologie der offiziellen westlichen Geschichtsschreibung, den Namen „Intervention im Kosovo“ trägt –, Dragoljub Milanović ist bis heute die einzige Person, die als Folge jener Intervention im Kosovo angeklagt, verurteilt (beides von der Staatsanwaltschaft und von einem Gericht seines eigenen, von den Westmächten besiegten Landes) und für fast zehn Jahre eingesperrt worden ist…

[weitergehende umfangreiche Texprobe]

[Peter Handke] Geboren 1942 in Griffen, Kärnten. Lebt in Chaville bei Paris. Büchner-Preis, Kafka-Preis, Großer Österreichischer Staatspreis etc. „Die Geschichte des Dragoljub Milanović“ – auf Wunsch des Autors in alter Rechtschreibung – erscheint in erweiterter Form Ende nächster Woche bei Jung und Jung, Salzburg.
(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 06.08.2011)

Die Presse 6.8.2011

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Sigmar Salzburg
04.08.2011 02.28
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Manfred Nebelin

Ludendorff
Diktator im Ersten Weltkrieg


Reinhard Markner von Sprachforschung.org gibt den Hinweis:

Bei Siedler, einem Verlag, der einst brachial die Reformschreibung durchsetzen wollte, ist jetzt Manfred Nebelins Ludendorff-Biographie in tadelloser Orthographie erschienen.

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Sigmar Salzburg
10.06.2011 14.48
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Hildegard Hammerschmid-Hummel

Die verborgene Existenz des William Shakespeare
287 Seiten
Herder 2001
ISBN-10: 3451274175

Die Autorin weist nach, daß Shakespeare, wie sein Vater, den Kniefall vor der damaligen staatlich-religiösen Zwangsmissionierung verweigerte, sich insgeheim zum Katholizismus bekannte und ihn förderte. Er hat vermutlich eine hervorragende jesuitische Ausbildung auf dem Kontinent erhalten und war mehrfach in Italien, so daß Zweifel an der Urheberschaft seiner Werke, genährt durch unzureichende Kenntnisse – „small Latin and less Greek“ – ins Reich der Phantasie gehören.

Die Arbeit sollte meinen Einblick in die elisabethanische Kulturszene ergänzen, da der fast gleichaltrige geniale Komponist John Dowland gleichfalls katholisch war und deshalb nicht die ersehnte Stellung als Hoflautenist der Königin Elizabeth I. erlangen konnte. Auch er war in Frankreich und Italien und hat über die dortigen Exil-Katholiken berichtet.

Ich hatte das Buch blind bestellt, gestern erhalten und mit Freude festgestellt, daß der Herder Verlag darin noch nicht den Kniefall vor der staatlich-orthographischen Zwangsmissionierung vollzogen hatte.

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Sigmar Salzburg
31.05.2011 17.32
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Fritz Mauthner

Der Atheismus und seine Geschichte im Abendlande

Hrsg. von Ludger Lütkehaus
4 Bände im Pappschuber, zusammen ca. 2.000 Seiten, gebunden, Euro 179.-
Alibri Verlag
ISBN 978-3-86569-113-7

Zum Autor
Fritz Mauthner, geboren 1849 in Böhmen, verfasste zahlreiche Erzählungen, Feuilletons und wurde insbesondere bekannt mit Parodien zeitgenössischer Schriftsteller. Sein Lehrer Ernst Mach inspirierte ihn zu erkenntnistheoretischen, speziell sprachkritischen Arbeiten… Die letzen Jahre seines Lebens war Mauthner mit dem Verfassen seiner Geschichte des Atheismus befasst. Mauthner starb 1923 in Meersburg.

Textauszüge

VIII. Sophisten (aus Band I)

Wie die Griechen keinen kodifizierten Glauben besaßen und darum auch keine Theologie, so hatten sie auch, eben weil sie keine Kirche hatten, kein kodifiziertes Kirchenrecht. Man wende nicht ein, daß selbst unter den christlichen Kirchen nur die römische ein System des Kirchenrechts besitzt und daß dieses eigentlich erst zu Pfingsten 1918 kodifiziert worden ist. Auch ein römisches Recht gab es lange vor den Pandekten. Beinahe könnte man diesen jüngsten Versuch, das Recht der katholischen Kirche in Paragraphen zu bringen, für ein Zeichen dafür ansehen, daß man sich der Neuheit und Schwäche dieses Rechts bewußt geworden ist.

http://www.mauthner-atheismus.de

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Sigmar Salzburg
11.05.2011 09.36
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Wolfgang Büscher

Hartland
Rowohlt Berlin,
304 Seiten, 19,95 Euro

Die „Welt“ schreibt und zitiert:

Wolfgang Büscher, früher „Welt“-Redakteur, lief schon zu Fuß von Berlin nach Moskau – und jetzt drei Monate durch die USA ...

„Nationbuilding“ mit Hammer und Amboß
Ein neuerlicher Trompetenstoß riß mich aus meinen Gedanken, wieder rollte ein Güterzug durch die Stadt und über den Fluß, eine der schier endlosen eisernen Karawanen, die durch Amerika zogen, wohin ich auch kam, in einem Tempo, das es nicht ungefährlich, aber auch nicht unmöglich erscheinen ließ, auf so einen Kornwaggon aufzuspringen oder auf einen Tankwagen, wie die Hobos der Depressionszeit es getan haben.

Der Text stammt, verfasst in alter Rechtschreibung, aus dem neuen Buch „Hartland“ von Wolfgang Büscher, Rowohlt Berlin, 304 Seiten, 19,95 Euro

welt.de 10.5.2011

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