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Sigmar Salzburg
02.12.2017 05.09
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T-Online schießt gegen den AfD-Parteitag

Von 2000 (Rechtschreibreform) bis vor zwei Jahren (Superstaat Europa) machte T-Online mutige Online-Umfragen, bei denen sich die abstimmenden Bürger weit kritischer zeigen durften als sonst in den Zwangsgebühren-Medien zugelassen.

Jetzt gehört das Portal der „Ströer Content Group“ und verbreitet neben nichtigen Nachrichten (Juckreiz bei Pandas) und seichter Unterhaltung eine regelmäßige Kolumne der Islam-Lehrerin Lamya Kaddor. Henryk M. Broder nannte die Dame einmal „genuin dumm“.

Zum AfD-Parteitag steht außerdem der gutmenschliche Kampf gegen die normaldeutsche AfD auf dem Programm. T-Online veröffentlichte dazu einiges über die – noch von der eifernden ehemaligen AfD-Frau Petry und ihrem Anhang veranlaßte – Ausschlußklage gegen Björn Höcke, das vom linken Recherche-Netzwerk „Correctiv“ erspitzelt worden sein soll. Dafür betteln die Correctiven sogar noch um Spenden, auch um besser bei der Durchsetzung der Maasschen Internetzensur behilflich sein können. Der Sinn ist wohl, Höcke als „Nazi“ in Erinnerung zu halten und den linken Mob gegen den Parteitag auf die Straßen zu bringen, gemäß der Stegner-Direktive:

„Positionen und Personal der Rechtspopulisten attackieren, weil sie gestrig, intolerant, rechtsaußen und gefährlich sind!“
Die ominöse Rede Björn Höckes wurde auf eine alberne Anzeige hin von der Staatsanwaltschaft untersucht und bot offensichtlich keinen Anlaß zum Einschreiten.

Der Hauptgrund für Petrys maßlosen Haß ist aber wohl ein anderer: Fast zeitgleich mit der Höcke-Rede fand in Koblenz ein Treffen rechter europäischer Parteien statt. In einer Rede feierte der FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky Petrys Aufstieg und sagte, er hoffe sie bald als Bundeskanzlerin begrüßen zu dürfen. Wohl erst der künstliche Zwergenaufstand um die Höcke-Rede holte sie in die Wirklichkeit zurück.

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Christoph Kukulies
31.05.2007 09.06
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Re: Re: Zum großen ß

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Detlef Lindenthal

Christoph Kukulies schrieb:
... der Staat dem Institut für Normung schon „seine Zustimmung“ signalisiert ...
Hmm – um welchen Staat mag es sich hierbei wohl handeln? Sollte es die Schweiz gewesen sein, dann könnte sie ja vielleicht außerdem auch noch der Verwendung des kleinen ß zustimmen, welches in (geschätzt) 70 v.H. der in Schweizer Verlagen erscheinenden Bücher eh verwendet wird?


In dem DPA-Artikel, auf den ich mich bezog, hieß es: „Die Bundesregierung hat schon im vergangenen September ihren Segen erteilt.“

Ich hatte das etwas zu frei mit: „Der Staat habe bereits seine Zustimmung signalisiert“ zitiert. Quelle

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Christoph Kukulies

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Detlef Lindenthal
30.05.2007 16.13
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Re: Zum großen ß


Christoph Kukulies schrieb:
... der Staat dem Institut für Normung schon „seine Zustimmung“ signalisiert ...
Hmm – um welchen Staat mag es sich hierbei wohl handeln? Sollte es die Schweiz gewesen sein, dann könnte sie ja vielleicht außerdem auch noch der Verwendung des kleinen ß zustimmen, welches in (geschätzt) 70 v.H. der in Schweizer Verlagen erscheinenden Bücher eh verwendet wird?

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Detlef Lindenthal

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Christoph Kukulies
30.05.2007 09.58
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Re: Zum großen ß

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Detlef Lindenthal
Erfreulich, daß dieser Vorschlag wieder aufgegriffen wird. Als ich früher für solche Zwecke große ß gebastelt habe, habe ich ihnen links eine leichte Unterlänge gegeben. Die ließe sich vom Fraktur-lang-s herleiten. Wenn jemand sagt, das sei bei Lateinschriften unüblich, dann sage ich: Auch das J hat in etlichen Schriften eine aus der Fraktur oder Schreibschrift entlehnte Unterlänge. Alle Buchstaben quadratisch-praktisch (wie im Russischen i und j und n und z), das ist nicht gut für die Unterscheidbarkeit und Lesbarkeit – deshalb haben die Serben sich i und j aus der Lateinschrift geholt, das j mit Unterlänge, kyrillisch unüblich, aber gut für die Wortgestalterkennung.


Unerfreulich finde ich die Bemerkung, die irgendwo stand, daß der Staat dem Institut für Normung schon „seine Zustimmung“ signalisiert habe“.

Und im übrigen finde ich das große "ß" überflüssig. Einer der wenigen Fälle, in denen es um der Eindeutigkeit willen hinzugezogen werden könnte, wäre das Wort MASZE, aber da hilft ja eben diese Umschiffung durch SZ.

Architekten bedienen sich schon länger dieses typographischen Gestaltungsmittels.

Allerdings paßt es nicht so recht in die logische Welt der Datenverarbeitung, wo es natürlich ein Unding ist, wenn es zu einem Kleinbuchstaben keinen Großbuchstaben gibt oder gar ein Kleinbuchstabe in Großschreibung auf zwei Buchstaben abbildet.

Gibt es Ähnliches in anderen Sprachen (z.B. dem Französischen)?
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Christoph Kukulies

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Detlef Lindenthal
27.05.2007 19.56
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Zum großen ß

Erfreulich, daß dieser Vorschlag wieder aufgegriffen wird. Als ich früher für solche Zwecke große ß gebastelt habe, habe ich ihnen links eine leichte Unterlänge gegeben. Die ließe sich vom Fraktur-lang-s herleiten. Wenn jemand sagt, das sei bei Lateinschriften unüblich, dann sage ich: Auch das J hat in etlichen Schriften eine aus der Fraktur oder Schreibschrift entlehnte Unterlänge. Alle Buchstaben quadratisch-praktisch (wie im Russischen i und j und n und z), das ist nicht gut für die Unterscheidbarkeit und Lesbarkeit – deshalb haben die Serben sich i und j aus der Lateinschrift geholt, das j mit Unterlänge, kyrillisch unüblich, aber gut für die Wortgestalterkennung.

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Detlef Lindenthal

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Norbert Lindenthal
24.05.2007 17.36
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ß als Großbuchstabe


Unterschiedlich große Bögen und eine unten offene Type: Großes ß soll nicht mit dem B verwechselt werden (Foto: dpa)

T-Online ohne datum

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Norbert Lindenthal
28.07.2004 20.02
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ON Nachrichten (T-online)

28.7.2004

Deutsche wollen lieber die alte Rechtschreibung

Jetzt ist es offiziell: Eine Mehrheit der Deutschen wünscht sich an Schulen, in Behörden und den Medien die alte Rechtschreibung zurück. 55 Prozent der Bundesbürger sind der Ansicht, dass die Reform rückgängig gemacht werden sollte. Lediglich 38 Prozent der Deutschen wollen bei der neuen Rechtschreibung bleiben. Sieben Prozent der Befragten haben dazu keine Meinung. Das ergab die jüngste Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Magazins „Stern“.


Alte und neue Rechtschreibung im Vergleich (Foto: ddp)
„Angst vor Reformen“
Der Vorsitzende der Zwischenstaatlichen Rechtschreibkommission Karl Blüml rechnet nicht damit, dass das Reformwerk rückgängig gemacht wird. In Deutschland steht der neu entfachte Streit um die Rechtschreibung seiner Auffassung nach in Zusammenhang mit den sozialen Einschnitten. „In Deutschland gibt es gerade eine gewisse grundsätzliche Angst vor Reformen“, so der Österreicher Blüml. „Da wird die Rechtschreibreform genutzt, um einen Stellvertreterkrieg zu führen – um Inhalte geht es bei der neuen Diskussion gar nicht.“

Position ist altersabhängig
Stellvertreterkrieg oder doch pure Ablehnung? Besonders Ältere sind mit der Reform unzufrieden: Bei den über 59-Jährigen wollen sogar 64 Prozent die Reform rückgängig gemacht haben. Dagegen sind die unter 30-Jährigen mehrheitlich dafür, die neue Schreibweise beizubehalten: 50 Prozent sprechen sich dafür aus, nur 44 Prozent dagegen.

Thema im Herbst wieder auf dem Tisch
Um die Rechtschreibreform tatsächlich zu kippen, müssten die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer einstimmig den 1996 gefassten Beschluss ihrer Kultusminister aufheben. Bei dem Treffen der Regierungschefs im Herbst wird die seit 1998 eingeführte Schreibweise auf die Tagesordnung kommen, weil einige Unionsministerpräsidenten die geänderten Schreibregeln wieder in Frage stellen. Etliche Regierungschefs, aber auch die Bundesregierung und der Bundeselternrat haben sich bereits gegen eine Rücknahme der Reform gewandt.

„Privat können die Leute machen, was sie wollen“
Vom 1. August 2005 an soll die neue Rechtschreibung verbindlich an den Schulen gelten. Auf Ämtern und in Behörden wird die neue S- sowie die veränderte Getrennt- und Zusammenschreibung bereits seit mehreren Jahren praktiziert. „Es gibt nur zwei Bereiche, in denen der Staat vorschreiben kann, wie geschrieben werden soll. Das sind die Behörden und über die Kultusministerkonferenz die Schulen“, erklärte der stellvertretende Kommissionsvorsitzende Gerhard Augst. „Privat können die Leute machen, was sie wollen.“ Gerade von Schriftstellern komme aber mit die meiste Kritik, bilanzierte der Wiener Blüml. „Dabei berührt sie die neue Schreibweise ja gar nicht.“

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